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«Wir haben einen Sparauftrag»

Es könnten doch Klassen von der Kanti Musegg verschoben werden, sagt Reto Wyss. Die Mietkosten pro Lernenden seien an der Musegg doppelt so hoch wie bei der zweit teuersten Schule. Da sieht der Bildungsdirektor Sparpotenzial.
Schüler der Kanti Musegg proben den «Protestsong», welcher sich gegen die geplanten Massnahmen an der Kanti richtet. (Bild: Pius Amein/Neue LZ)

Schüler der Kanti Musegg proben den «Protestsong», welcher sich gegen die geplanten Massnahmen an der Kanti richtet. (Bild: Pius Amein/Neue LZ)

Der Luzerner Bildungsdirektor Reto Wyss. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Der Luzerner Bildungsdirektor Reto Wyss. (Bild: Boris Bürgisser/Neue LZ)

Das Fluhmattschulhaus wird wohl weiter von der Kanti Musegg genutzt: «Wir könnten die Klassen wohl gar nicht an anderen Kantis unterbringen», sagte Bildungsdirektor Reto Wyss am Donnerstag. Per Mail teilte der Bildungsdirektor nun mit, daraus könne nicht geschlossen werden, dass gar keine Klassen von der Kanti Musegg verschoben werden, wie dies die Neue Luzerner Zeitung am Donnerstag getan habe.

Reto Wyss, ist ausgeschlossen, dass Klassen verschoben werden?

Reto Wyss: Nein, ausgeschlossen ist das nicht. Es ist uns ein Anliegen, dass möglichst wenige, im Idealfall keine Klassen, an andere Kantonsschulen verschoben werden. Aber wir haben einen Sparauftrag zu erfüllen und müssen bei der Miete der Kanti Musegg eine Million Franken einsparen. Das möchten wir mit dem Entgegenkommen der Stadt bei den Mietpreisen und durch Raumreduktionen erreichen.

Wieviele Klassen könnte man denn andernorts unterbringen?

Wyss: Da kann ich keine Zahl nennen. Es ist aber so, dass wir an den Kantis Reussbühl und Alpenquai noch für eine bescheidene Anzahl Klassen Platz haben.

Die Kanti Musegg bietet ein musisch-pädagogisches Kurzzeitgymnasium an – das ist an keiner anderen Kanti der Fall. Wie könnten die Klassen an anderen Kantis integriert werden?

Wyss: Das ist noch offen. Man würde sicher auf die Bedürfnisse der Schüler Rücksicht nehmen, welche die entsprechenden Schwerpunktfächer gewählt haben.

Die Mietkosten der Kanti Musegg von jährlich 4 auf 3 Millionen Franken zu senken und trotzdem am Fluhmatt-Schulhaus festzuhalten, ist allerdings ambitiös.

Wyss:Wir haben den Sparauftrag vom Kantonsrat in dieser Höhe bekommen. Wir können jetzt nicht plötzlich nur noch eine halbe Million sparen. Die Mietkosten pro Lernenden sind an der Musegg doppelt so hoch wie bei der zweit teuersten Schule, da sollte schon ein Potenzial vorhanden sein.

Luzia Mattmann

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