«Wir haben kein Geld für die Sanierung»

Die dringend nötige Renovation des Klosters Rathausen kostet 10 bis 15 Millionen Franken. Die Eigentümer des Klosters hoffen nun auf Kantonsgelder.

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Ansicht des Klostergebäudes in Rathausen. (Bild: Archiv Pius Amrein/Neue LZ)

Ansicht des Klostergebäudes in Rathausen. (Bild: Archiv Pius Amrein/Neue LZ)

«Wir fangen jetzt wieder von vorne an, eine nachhaltige Nutzung für das Kloster Rathausen zu suchen», sagt Margrit Fischer-Willimann, Präsidentin der Stiftung für Schwerbehinderte Luzern (SSBL). Diese Woche wurde bekannt, dass das Projekt Paradrom nicht mehr weiterverfolgt wird – und mit dem Projekt wurde auch die geplante und dringend nötige Sanierung der Klosteranlage gekippt.

Das über 760-jährige, denkmalgeschützte Gebäude müsse in den nächsten drei bis fünf Jahren renoviert werden, so Fischer-Willimann. Das Dach sei undicht, und der Putz bröckle ab, die Mauern seien feucht. Sie erwartet, dass der Kanton sich an der nötigen Renovation beteiligt. «Wir haben das Geld dazu nicht und sehen das auch nicht als unsere alleinige Aufgabe», sagt sie.

Kanton will konkrete Pläne prüfen

Der Kanton gibt sich jedoch bedeckt: «Das Kloster ist im Besitz der SSBL. Wenn die Stiftung mit konkreten Plänen kommt, wird der Kanton eine Mitwirkung prüfen», sagt Daniel Wicki, Leiter der Abteilung Soziales und Arbeit im Gesundheits- und Sozialdepartement.

Klar ist, dass die Denkmalpflege an die Renovation zahlt – voraussichtlich rund 1 Million Franken. Die Renovation kostet aber gemäss Fischer-Willimann «je nach künftiger Nutzung zwischen 10 und 15 Millionen Franken».

Jan Flückiger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.