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«Wir sind auf dem richtigen Weg»

Nachgefragt
Luzerner CVP-Regierungsrat Reto Wyss. (Bild: Roger Grütter (6. September 2016))

Luzerner CVP-Regierungsrat Reto Wyss. (Bild: Roger Grütter (6. September 2016))

Bildungsdirektor Reto Wyss lud im Nachgang der gestrigen Abstimmung zu einer Medienkonferenz. Darin betonte der CVP-Mann die Erleichterung der Regierung über das Abstimmungsresultat und sprach die künftige Entwicklung des Fremdsprachenunterrichts an.

Reto Wyss, wie gross ist bei Ihnen die Erleichterung über das klare Nein zur Initiative?

Die Regierung und auch ich nehmen den Entscheid mit Freude und Erleichterung entgegen. Ich bin überzeugt, dass es für unsere Kinder und Jugendlichen das richtige Resultat ist.

Welches Argument gegen die Initiative war das stärkste?

Sicherlich war die Gefahr, zu einer Sprachinsel zu werden und uns so im Abseits wiederzufinden, eines der Hauptargumente gegen die Vorlage. Es ist letztlich aber auch ein föderalistisches Abstimmungsresultat, welches dem Bund keinen Grund liefert, direkt in die Luzerner Bildungspolitik einzugreifen.

Die Mobilität war ein weiteres Kernanliegen von Ihnen.

Das gestrige Abstimmungsresultat trägt der steigenden Mobilität unserer Gesellschaft Rechnung. Das ist beispielsweise für Luzerner, die nach der obligatorischen Schulzeit ihre Berufsausbildung in einem anderen Kanton absolvieren, essenziell.

Das Resultat ist zwar eindeutig, dennoch kann man die rund 42 Prozent Ja-Stimmen nicht komplett ignorieren, oder?

Nein – und das werden wir auch nicht. Wir nehmen das Resultat mit Respekt entgegen und werden uns des Themas «Verbesserung des Sprachunterrichts» auch weiterhin annehmen. Unser Ziel ist letztlich das gleiche wie jenes der Initianten: Unsere Kinder und Jugendlichen sollen vom Fremdsprachenunterricht nicht überfordert sein, sondern profitieren. Ich glaube, wir sind diesbezüglich auf dem richtigen Weg.

Und wie sieht dieser Weg aus?

Mit der Einführung des Lehrplans 21 werden seit dem neuen Schuljahr auf der Primarstufe je eine zusätzliche Lektion Mathematik und Deutsch angeboten. Mit diesen Massnahmen erhalten Schüler mehr Zeit, um ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen. Zudem wird im Französisch ein neues Lehrmittel eingeführt. Gleichzeitig beschäftigt sich auch die Konferenz der Zentralschweizer Bildungsdirektoren mit dem Thema und wird sich bald näher dazu äussern. (io)

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