Wirt verbannt Kappenträger

Viele Luzerner Clubs und Bars haben strikte Kleidervorschriften. Doch dabei ist nicht alles erlaubt, sagen Experten.

Drucken
Teilen
Jetzt ist Umziehen angesagt. (Bild: Jals)

Jetzt ist Umziehen angesagt. (Bild: Jals)

In der Bar Caramel in Emmenbrücke steht bereits an der Türe, wer nicht willkommen ist: «Trainingshosen unerwünscht», steht geschrieben, gleich daneben prangt ein Verbotsschild mit durchgestrichener Baseball-Mütze. «Neben der Bar befindet sich ein Fitnessstudio. Die Mitglieder kamen manchmal mit Trainerhosen nach dem Training zu mir. Das hat nicht gepasst. Wenn man in eine Bar geht, soll man sich auch entsprechend kleiden», begründet Geschäftsführer Giusi Bakoni das Verbot.

Dürfen nicht diskriminierend sein

Ob Casino, Beiz oder Bar, laut Ruedi Stöckli, Präsident von Gastro Luzern, gibt es keine einheitlichen Kleiderweisungen an die Gastronomen. Doch sind solche Vorschriften überhaupt erlaubt? «Ja», sagt Arthur Wolfisberg, Chef der Luzerner Gastgewerbe- und Gewerbepolizei. «Wer ein Restaurant, eine Bar oder einen Club führt, ist frei, wen er bedienen will oder nicht. Die Regeln müssen aber verhältnismässig und der Art des Lokals angepasst sein und sie dürfen nicht diskriminierend sein.»

Andreas Bättig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.