Wirtschaftsförderung zieht dicken Fisch an Land

Der Triebwerkshersteller Pratt & Whitney hat in Luzern eine Niederlassung eröffnet: Die Herstellung der Triebwerke für den Airbus A320 werden nun von Luzern aus koordiniert.

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PWAEI wird Koordinations- und Managementaufgaben für ein multinationales Konsortium erbringen. (Bild: Keystone)

PWAEI wird Koordinations- und Managementaufgaben für ein multinationales Konsortium erbringen. (Bild: Keystone)

Das US-Unternehmen Pratt & Whitney hat in Luzern seine neue Geschäftseinheit Pratt & Whitney Aero Engines International GmbH (PWAEI) angesiedelt. Dies teilten Pratt & Whitney und die Wirtschaftsförderung Luzern am Mittwoch mit. Wirtschaftsförderer Walter Stalder sagte auf Anfrage, PWAEI sei mit 20 bis 25 Personen gestartet. Rund zwei Drittel seien Ausländer, die vom US-Hauptsitz nach Luzern gewechselt hätten.

PWAEI wird gemäss Stalder Koordinations- und Managementaufgaben für ein multinationales Konsortium erbringen, das für Triebwerke des Airbus A320 zuständig ist. Diese Aktivitäten waren bislang von Rolls-Royce wahrgenommen worden, wurden aber kürzlich von Pratt & Whitney übernommen, wie es in der Mitteilung heisst.

Luzern habe mit seiner zentralen Lage beste Voraussetzungen dafür, um die europäischen Führungs-, Beschaffungs- und Logistikaktivitäten zu steuern, begründete Pratt & Whitney in der Mitteilung den Standortentscheid. Das Klima sei wirtschaftsfreundlich und die Lebensqualität hoch.

Die Wirtschaftsförderung hofft, dass die Ansiedlung von PWAEI das Image von Luzern als Standort für internationale Firmen stärken werde.

sda