WIRTSCHAFTSKRISE: Luzerner verhökern ihren Schmuck und Autos

In der Krise blüht der Schmuck- und Autohandel: Immer mehr Luzerner trennen sich von ihren Schätzen. Die Notlage gibt kaum einer zu.

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Rent-a-Box-Geschäftsführer Patrik Baumann überprüft mit der Lupe Goldschmuck. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Rent-a-Box-Geschäftsführer Patrik Baumann überprüft mit der Lupe Goldschmuck. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Wirtschaftskrise dauert an. Damit steigt die Anzahl der Leute, welche plötzliche grössere Geldbeträge brauchen, die sich nicht einfach vom Bankkonto abheben lassen - da wird schon einmal der eigene Besitztum zu Geld gemacht. Zum Beispiel das Auto.

«Wir kaufen heute doppelt so viele Occasionswagen von Privaten an als noch vor einem Jahr», sagt Oliver Blättler, Geschäftsführer und Inhaber des grössten Zentralschweizer Occasionscenters, Autorama AG.

Viele machen Schmuck zu Geld
Ebenfalls gross ist der Andrang im Uhren- und Schmucksektor - auch weil der Goldpreis hoch ist. Beim Internet-Auktionshaus Ricardo ist der Umsatz mit Luxusuhren innerhalb von einem Jahr um 53 Prozent angestiegen.

Auch bei Rent a Box in Luzern merkt man den Anstieg. «Vom kleinsten Ring für 10 Franken bis zur 50 000-fränkigen Uhr wird uns alles angeboten», sagt Geschäftsführer Patrik Baumann.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.