Wissenschaftler tüfteln an Elektrorollator

Der Rollator der Zukunft soll einen Elektroantrieb haben und mit moderner Kommunikationstechnik ausgerüstet sein. Das ist die Idee des 3-Millionen-Euro-Forschungsprojekts «iWalkActive», welches am Donnerstag an der Hochschule Luzern lanciert wurde.

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Ein handelsüblicher Rollator ohne Elektroantrieb (Symbolbild Neue LZ).

Ein handelsüblicher Rollator ohne Elektroantrieb (Symbolbild Neue LZ).

Im Projekt «iWalkActive» soll ein handelsüblicher Rollator weiterentwickelt werden. Unter anderem wird er einen Elektroantrieb haben - ähnlich wie ein e-Bike. Und: Der Benutzer soll über einen integrierten Tabletcomputer auf verschiedene Dienste wie Navigationshilfen oder ein Notfallsystem zugreifen können.

Das Projekt mit einem Gesamtbudget von drei Millionen Euro wird von einem Konsortium bestehend aus neun Partnern aus der Schweiz, Österreich und Schweden getragen. Laut Medienmitteilung der Hochschule Luzern vom Donnerstag dauert es drei Jahre.

Das Forschungsinstitut iHomeLab der Hochschule Luzern und das Austrian Institute of Technology kümmern sich um Forschungs- und Technologiefragen. Ein schwedischer Rollatorhersteller, ein Schweizer Antriebshersteller, eine Schweizer Outdoor-Navigations- Firma und eine österreichische Indoor-Navigations-Firma steuern ihr Wissen bei und vermarkten das Projekt.

sda