WOCHENMARKT: Markt kämpft ums Überleben

Der Wochenmarkt läuft nur am Samstag gut. Dienstags wird schlechter geschäftet. Jetzt soll der Markt am Dienstag gerettet werden.

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Marktstand unter der Egg. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Marktstand unter der Egg. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Im Vergleich zum Samstag gibt der traditionelle Wochenmarkt am Dienstag ein eher trostloses Bild ab: Nur gerade 25 bis 30 Stände stehen am Rathausquai und an der Bahnhofstrasse, samstags sind es jeweils doppelt so viele. Im Winter liegt das unter anderem daran, weil einige Produzenten zu wenig Frischprodukte anbieten können. Das Hauptproblem aber ist: Am Dienstag kommen zu wenig Kunden.

Markt am Samstag ist ein Event
Im Sommer hat es zwar am Dienstag einige Stände mehr, «aber der Verkauf harzt trotzdem», sagt Edy Spielhofer, Präsident der Interessengemeinschaft Wochenmarkt Luzern. Er begründet dies so: «Das Einkaufsverhalten der Menschen hat sich verändert.» Zudem wüssten viele Personen gar nicht mehr, dass auch dienstags Wochenmarkt ist, «während der Markt am Samstag zu einem kulturellen Ereignis geworden ist». Den Markt am Dienstag mittags länger zu öffnen oder gegen den Feierabend hin zu verlegen, damit auch der Dienstagsmarkt zu einem Ort werde, an dem man Bekannte antreffen kann von dieser Idee hält Spielhofer wenig: «An anderen Orten wurde es ausprobiert, einen Markt mit Frischprodukten nachmittags durchzuführen. Aber dann kaufen die Leute keine Frischprodukte.»

Martin Messmer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.