Woerdz-Festival feiert 20 Jahre Poetry-Slam

Am Mittwochabend feierte die Schweizer Poetry-Slam-Szene am Eröffnungsabend des Woerdz-Festivals ihr 20-jähriges Jubiläum. Durch den Abend im Südpol Luzern führte eine der erfolgreichsten Schweizer Slam-Poeten: Hazel Brugger.

Zéline Odermatt
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Das Woerdz-Festival bot am Eröffnungsabend eine Show für alle Altersgruppen. Man feierte 20 Jahre Poetry-Slam in der Schweiz. Mit dabei waren Poeten «aus der Urzeit bis zur Generation Z», teilten die Veranstalter auf ihrer Webseite mit.

Moderiert wurde der Slam von Hazel Brugger, die regelmässig im SRF bei «Giacobbo Müller» Auftritte hatte und seit einiger Zeit auch im deutschen Fernsehen zu sehen ist. Sie war auf der Bühne gewohnt böse anzutreffen – was bei ihr charmant wirkt. Vielleicht war es aber auch ihr Flirt mit dem Luzerner Strassenmusiker Cello-Inferno alias Marcello Palermo, der sie liebevoller als sonst erscheinen liess. Dieser begleitete die Slam-Poeten auf seiner selbstgebauten Gitarre.

Am lautesten hat das Publikum – das bei Poetry-Slams meist als Jury fungiert – bei Gabriel Vetter aus Schaffhausen geklatscht. Die Entscheidung war jedoch knapp. Als Zweite erkor das Publikum die Aargauerin Patti Basler. Neben diesen traten auch Suzanne Zahnd, Tom Combo, Berner Autor und Poet Christoph Simon, Lisa Christ, Miriam Schöb und der amtierende U20-Slam-Meister Max Kaufmann auf.

Die Auftritte der beiden Slam-Poeten Gabriel Vetter und Patti Basler im Südpol