WOHNBAUTEN: Im Kanton Luzern gibt es mehr freie Wohnungen

Im Kanton Luzern gibt es mehr leerstehenden Wohnungen und Einfamilienhäuser. Waren am 1. Juni 2013 0,70 Prozent aller Wohneinheiten unbesetzt gewesen, so waren am 1. Juni 2014 0,81 Prozent nicht vermietet oder zum Kauf ausgeschrieben.

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Wohnungen in der Stadt Luzern. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Wohnungen in der Stadt Luzern. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Wie das kantonale Statistikamt lustat am Dienstag mitteilte, nahm die Zahl der leer stehenden Wohnungen gegenüber dem Vorjahr um 15,9 Prozent von 1269 auf 1471 Einheiten zu. Die meisten Leerwohnungen waren Mietobjekte, nämlich 1225, deren Zahl um 105 zugenommen hat. Die Zahl der zum Verkauf stehenden Leerwohnungen erhöhte sich um 97 auf 246. Die Leerwohnungsziffer erhöhte sich um 0,11 Prozentpunkte.

Dass es mehr leere Wohnungen gibt, liegt vor allem an den Neubauten. 279 der leerstehenden Wohnungen waren weniger als zwei Jahre alt. Dies Zahl hat sich binnen eines Jahres mehr als verdoppelt. Am 1. Juni 2013 waren 137 Neubauwohnungen leer gestanden.

Anteilsmässig am meisten freie Wohnungen gibt es bei den Kleinstwohnungen - die Leerwohnungsziffer bei den Einzimmer-Wohnungen lag bei 1,47 Prozent. Grössere Wohnungen standen dagegen deutlich weniger leer. Die Leerwohnungsziffer bei Fünf-Zimmerwohnungen betrug noch 0,57 Prozent und bei Wohnungen ab sechs Zimmer 0,37 Prozent.

In der Stadt Luzern sank die Leerwohnungsziffer von 0,97 auf 0,91 Prozent. Tiefer ist die Leerwohnungsziffer in der Agglomeration (0,82 Prozent) und im Agglomerationsumland (0,86 Prozent).

Die tiefste Leerwohnungsziffer berechneten die Statistiker für das Gebiet Rottal-Wolhusen (0,34 Prozent). Entspannung gab es in der Region Sursee/Sempachersee, wo die Kennziffer von 0,19 auf 0,51 Prozent stieg. Die höchste Leerwohnungsziffer hat das Entlebuch mit 1,69 Prozent. (sda)