WOHNSITZ: Die FDP greift den Wirtschaftsförderer an

Der neue städtische Wirtschaftsbeauftragte ist seit dem 1. April im Amt. Nun steht er bereits in der Kritik – wegen seinem Wohnort.

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Peter Bucher, der neue städtische Wirtschaftsbeauftragte. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Peter Bucher, der neue städtische Wirtschaftsbeauftragte. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Unglaubwürdig, sachlich falsch und politisch unsensibel: Das steht in einer Interpellation der städtischen FDP, die am Donnerstag eingereicht wurde. Den Liberalen stösst sauer auf, dass der neue städtische Wirtschaftsbeauftragte, Peter Bucher, in Sarnen wohnhaft ist. FDP-Grossstadträtin Laura Grüter Bachmann, die die Interpellation namens ihrer Fraktion eingereicht hat, sagt: «Der Wirtschaftsbeauftragte muss im Kanton Luzern wohnen, vorzugsweise in der Stadt.» Sie fordert für dieses Amt aber nicht generell einen Wohnsitzzwang. «Ein Auswärtiger ist längst nicht so gut vernetzt wie ein Luzerner», findet Grüter.

Das Fass zum Überlaufen gebracht habe eine Aussage des Luzerner Finanzdirektors Franz Müller. Angesprochen auf den Wohnsitz seines Untergebenen Peter Bucher, sagte Müller in der Dienstagsausgabe unserer Zeitung, dass Sarnen ja eigentlich auch zur Wirtschaftsregion Luzern gehöre und die politischen Grenzen zweitrangig seien.

Noémie Schafroth

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.