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WOHNUNGSBAU: Schweizer Wohnbaugenossenschaften wollen mehr Marktanteil

Die Schweizer Wohnbaugenossenschaften fordern deutlich mehr Marktanteil. Nur so könnten sie Partner für eine nachhaltige Wohnraumversorgung sein. Dies ist das Fazit eines Forums der Branche, das am Freitag im KKL Luzern bereits zum siebten Mal stattfand.
Verdichten, städtische Grundstücke abgeben und Genossenschaften unterstützen: So will die Stadt Zug die Initiative «Wohnen in Zug für alle» umsetzen. (Archivbild Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Verdichten, städtische Grundstücke abgeben und Genossenschaften unterstützen: So will die Stadt Zug die Initiative «Wohnen in Zug für alle» umsetzen. (Archivbild Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Zur Tagung eingeladen hatten der Verband der Baugenossenschaften Wohnen Schweiz und die Dachorganisation Wohnbaugenossenschaften Schweiz. Sie forderten eine grössere Rolle im Wohnungsmarkt. "Unser Marktanteil ist zu klein, um viel zu bewirken. Es braucht einen neuen Schub des gemeinnützigen Wohnungsbaus", sagte Urs Hauser, Direktor von Wohnbaugenossenschaften Schweiz laut einer Mitteilung.

Der Anlass stand unter dem Motto "Wohnen für alle: Wunschtraum oder Wirklichkeit?". Im Zentrum stand die Frage, was im Zuge der Migrationsströme, aber auch mit steigenden Armutszahlen und der alternden Bevölkerung künftig auf den Schweizer Wohnungsmarkt zukommt.

Die gemeinnützigen Bauträger würden Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen bieten und hätten damit eine ausgleichende Wirkung im Wohnungsmarkt, heisst es in der Mitteilung. "Deshalb setzen wir uns politisch für bessere Rahmenbedingungen für den gemeinnützigen Wohnungsbau ein", sagte Louis Schelbert, Präsident von Wohnbaugenossenschaften Schweiz und Grüner Nationalrat (LU).

Rekordbeteiligung

Mit ihrem nicht gewinnorientierten Ansatz und dem Ziel, Schwächere nicht auszugrenzen, sondern zu integrieren, seien die gemeinnützigen Bauträger die richtigen Partner für eine nachhaltige Wohnraumversorgung.

Ziel des Forums war es, die Branche von innen heraus zu stärken und auf die Anliegen der Wohnbaugenossenschaften aufmerksam zu machen. Mit über 500 Teilnehmern - Branchenvertreter, Energiespezialisten, Politiker und Wirtschaftsleute - erreichte die Veranstaltung einen Besucherrekord. (sda)

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