WOLF: Die Schafhalter sind trotz Konzept skeptisch

Das Nidwaldner Wolfskonzept erntet nicht nur Lob. Viele Schafhalter befürchten Einschränkungen.

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Ein Wolf, hier aufgenommen im Tierpark Goldau. (Archivbild Remo Nägeli/Neue LZ)

Ein Wolf, hier aufgenommen im Tierpark Goldau. (Archivbild Remo Nägeli/Neue LZ)

Der Kanton Nidwalden hat am Donnerstag vor den Medien und vor einheimischen Schafhaltern sein Wolfskonzept vorgestellt. Darin wird aufgezeigt, wie sich die Nutztierhalter vor dem Wolf schützen können und welche Hilfestellungen sie von Bund und Kanton erwarten dürfen. Das Wolfskonzept zeigt auch klar auf, wie die Schafhalter entschädigt werden, falls ein Wolf eines oder mehrere ihrer Tiere reisst.

Doch die Nidwaldner Nutztierhalter vermochten sich trotz transparenter Information nicht anzufreunden mit dem Gedanken, ein Grossraubtier in den Wäldern zu haben. Zwar ist der Wolf in Nidwalden noch nicht aufgetaucht. Doch wenn es so weit sei, werde er nur Probleme schaffen, sind die Tierhalter überzeugt. Wenig halten sie auch von den vorgeschlagenen Schutzmassnahmen: Herdenschutzhunde etwa griffen auch Wanderer an, argumentieren sie.

Richard Greuter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.