WOLFENSCHIESSEN: Behält der See die Kinder für immer zurück?

Am Mittwochabend stiegen die Taucher in Buochs erneut ins Wasser. Einiges spricht dafür, dass die Kinder nie gefunden werden.

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Taucher in der Buochser Bucht. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Taucher in der Buochser Bucht. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Weil der Fluss am Tag des Unglücks sehr viel Schlamm, Holz und Steine mit sich führte, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass die Kinder unter dem nachfolgenden Geschiebe auf dem Seegrund verschüttet wurden.

Zudem ist der Vierwaldstättersee bekannt für seine steil abfallenden Ufer. Im Dreieck zwischen Buochs, Emmetten und Gersau sind die tiefsten Stellen. Bereits einen Kilometer ab dem Ufer ist der See über 200 Meter tief. Die Taucher können jedoch höchstens bis auf eine Tiefe von 45 Metern gehen.

Gemäss Walter Bär, Professor am Institut für Rechtsmedizin in Zürich, kann man «in der Regel davon ausgehen», dass ein Mensch, der ertrinkt, nach einigen Stunden oder Tagen wieder an der Wasseroberfläche auftaucht. Durch Gase, die sich im Körper bilden, erhält dieser wieder Auftrieb - sofern er nicht eingeklemmt oder verschüttet ist.

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.