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WOLFENSCHIESSEN: Familie Stebler muss ihr Haus verlassen

Das Haus der Familie Stebler steht seit kurzem in der Gefahrenzone «Rot». Schweren Herzens haben sie sich entschlossen, wegzuziehen.
Norbert Stebler wird sein selbst gebautes Haus bald abbrechen müssen. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Norbert Stebler wird sein selbst gebautes Haus bald abbrechen müssen. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Unmittelbar nach dem Unwetter hatten Experten zwölf Häuser in die rote Gefahrenzone eingetragen. Die konkrete Planung des Hochwasserschutzes ergab dann, dass ein 200 Meter langer und 30 Meter bereiter Geschiebesammler mit einem Fassungsvermögen für 25 000 Kubikmeter nur noch Steblers Haus in der akuten Gefahrenzone beliess.

«Uns wurde damals empfohlen, wegzuziehen», sagt Norbert Stebler. Seitens der Gemeinde wurde ihm ein gleichwertiger Landtausch und die Hälfte des geschätzten Gebäudewertes angeboten, damit er sich wieder ein neues Haus bauen könne. «Die Verhandlungen mit der Gemeinde waren offen und fair», blickt Stebler zurück.

Doch «die einmalige Lage mit Blick auf Bürgenberg» zu verlassen, wo sie seit 35 Jahren wohnen und ihre vier Kinder grosszogen, fällt «schwer», wenn auch der neue Wohnort nur 150 Meter etwas westlich gegen hinten zum Hang hin versetzt liegt.

Urs Rüttimann

Mehr zum Thema lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.

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