WOLFENSCHIESSEN: Gerlibach-Unglück: Erste Aussagen gemacht

Die Suche nach den vermissten Kindern wird an der Seeoberfläche bald reduziert. Das Nidwaldner Verhöramt schliesst weitere Verfahren nicht aus.

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Die Unfallstelle beim Gerlibach. (Bild EQ)

Die Unfallstelle beim Gerlibach. (Bild EQ)

Das Nidwaldner Verhöramt hat in den vergangenen Tagen die Mutter aus Nidwalden befragt. Sie hatte am Freitag vor einer Woche ihre elfjährige Tochter mit den beiden ihr anvertrauten Kindern alleine auf den Heimweg geschickt.

Gegen sie läuft ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung und Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht. Auch die Eltern des vermissten Säuglings und des vierjährigen Mädchens aus dem Kanton Bern sind befragt worden, wie Verhörrichter Alexandre Vonwil bestätigt. Eine erste Runde sei nun abgeschlossen.

«Die Aussagen als wichtigstes Beweismittel haben wir erheben können.» Diese Woche folgten weitere Befragungen, auch von Personen aus dem Umfeld der 46-jährigen Nidwaldnerin.

Vonwil schliesst nicht aus, dass gegen weitere Personen ein Verfahren eröffnet werden könnte. So zum Beispiel auch gegen Verantwortliche des Kantons. Er betont aber deutlich, dass gegen niemanden ausser der Nidwaldner Mutter ein genügend grosser Anfangsverdacht bestehe, der ein Verfahren momentan rechtfertigen würde.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.