WOLFENSCHIESSEN: Kommen jetzt Leichenspürhunde zum Einsatz?

Die Seepolizei und die Feuerwehr stehen wiederum auf dem Vierwaldstättersee im Einsatz, um die beiden vermissten Kinder zu finden.

Drucken
Teilen
Zwei Polizisten bei der Engelberger Aa, kurz bevor diese in Buochs in den Vierwaldstättersee mündet. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Zwei Polizisten bei der Engelberger Aa, kurz bevor diese in Buochs in den Vierwaldstättersee mündet. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Einsatzkräfte der Seepolizei und der Feuerwehr suchen auch (heute) Montag die Seeoberfläche ab, wie es in einem Communique heisst. Diese Massnahme wird noch bis am (morgigen) Dienstagabend aufrecht erhalten. Danach wird die Suche durch die Seepolizei auf sporadische Einsätze reduziert.

Im unteren Bereich der Engelberger Aa werden (heute) Montag nochmals an schwer zugänglichen Stellen Taucheinsätze der Tauchsportgruppe Poseidon durchgeführt. Für die folgenden Tage sind weitere Taucheinsätze im Bereich des Buochser Seebeckens geplant.

In Abklärung steht der Einsatz einer Leichenspürhunde-Staffel zur Absuche des Flussbettes der Engelberger Aa. Sobald die Trübung in der Seetiefe nachlässt, steht nach wie vor der Einsatz einer Unterwasserkamera an.

Das elfjährige Mädchen und der Knabe im Alter von sechs Monaten werden seit über einer Woche vermisst. Sie wurden vermutlich vom hochgehenden Gerlibach bei Wolfenschiessen mitgerissen, kurz bevor dieser in die Engelberger Aa mündet.

scd/ap