WOLFENSCHIESSEN: Suche mit Booten und Tauchern ohne Erfolg

Auch am Samstag blieben die Suchaktionen nach den über einer Woche vermissten Kinder wiederum erfolglos. Die Einsatzkräfte setzen die Suche auch am Sonntag trotzdem fort.

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Auch am Samstag wurde die Suche mit der dem Bergungsschiff Kon-Tiki unterstützt. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Auch am Samstag wurde die Suche mit der dem Bergungsschiff Kon-Tiki unterstützt. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Am Samstag standen je ein Boot der Polizei und der Feuerwehr im Einsatz, wie die Nidwaldner Kantonspolizei mitteilte. Die Suche an der Wasseroberfläche wurde durch die Einsatzkräfte fortgesetzt. Da in der vergangenen Nacht in der Region wiederum ein Gewitter nieder ging und die Zuläufe Geschiebe in den Vierwaldstättersee schwemmten, trieb an der Wasseroberfläche vermehrt Holz auf. Dies er-schwerte die Suche nach den Vermissten.

Spezialist tauchte zweimal ab
Der Spezialist der Tauch-Treff AG Zug führte einen zweiten Tieftauchgang durch. Aufgrund der vielen Unebenheiten auf dem Seegrund war ein weiterer Tauchgang nötig. Der Taucher wurde durch die Tauchsportgruppe Poseidon Luzern mit dem Bergungsschiff Kon-Tiki unterstützt. Die Suche blieb ebenfalls erfolglos.

Die Suche wird am Sonntag fortgesetzt. Der Einsatz einer Unterwasserkamera von der Tauchsportgruppe Poseidon Luzern wird pendent gehalten. Bei neuen wesentlichen Erkenntnissen wird die Kantonspolizei unmittelbar orientieren.

ig