WOLFENSCHIESSEN: Von den Kindern fehlt noch immer jede Spur

Auch am Sonntag blieben sämtliche Versuche, die beiden vermissten Kinder zu orten, erfolglos. Die Unterwasserkamera konnte nicht zum Einsatz kommen.

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Ein Polizeitaucher im Einsatz. (Archivbild Adrian Baer/Neue LZ)

Ein Polizeitaucher im Einsatz. (Archivbild Adrian Baer/Neue LZ)

Am neunten Tag nach dem Vorfall am Gerlibach standen wiederum Angehörige der Seepolizei und der Feuerwehr mit zwei Booten im Einsatz. Wie jeden Tag wurde die Oberfläche des Vierwaldstättersees nach allfälligen Hinweisen, die zum Auffinden der vermissten Kinder führen, abgesucht.

Da sich das Einsatzgebiet in den Tiefen von bis zu 100 Metern als äusserst komplex erwies, musste der Spezialist der Tauch-Treff AG am Nachmittag sogar einen dritten Tieftauchgang vornehmen, wie die Kantonspolizei Nidwalden mitteilt. Die Unterstützung für den Taucher wurde wiederum durch die Tauchsportgruppe Poseidon Luzern mit dem Bergungsschiff Kon-Tiki sichergestellt.

Auf den geplanten Einsatz der Flächensuche mit der Unterwasserkamera musste am Wochenende verzichtet werden. Dies auf Grund der schlechten Sichtverhältnisse unter Wasser. Wann dieses Mittel zum Einsatz kommt, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch offen.

Für den (heutigen) Montag sind nebst der Absuche der Seeoberfläche vorerst keine speziellen Massnahmen geplant.

scd