WOLFSJAGD: Mit Präzisionsgewehr 5 Tage lang auf der Lauer

Das Vorgehen bei der Luzerner Wolfsjagd ist quasi eine Geheimsache. Ein Experte verrät nun die Strategie der Jagdaufseher.

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Ein Wolf im Tierpark Goldau. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Ein Wolf im Tierpark Goldau. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Der Luzerner Wolf soll von kantonalen Jagdaufsehern geschossen werden doch viel mehr als diese Tatsache weiss man nicht über die derzeit laufende Jagd. Die Pläne bleiben weitgehend geheim. Bei der Abteilung Fischerei und Jagd des Kantons Luzern will man sich zur Strategie der Wolfsjagd nicht im Detail äussern.

Laut Informationen, die unserer Zeitung vorliegen, haben sich zwei kantonale Jagdaufseher während fünf Tagen auf jener Alp in Flühli auf die Lauer gelegt, wo der Wolf letztmals drei Schafe gerissen hat. Eine Strategie, die laut Marco Giacometti, Geschäftsführer des Jäger-Dachverbandes Jagd Schweiz, Sinn macht: «Die Verantwortlichen müssen nun aufgrund von Spuren versuchen herauszufinden, wo sich der Wolf aufhält.» Sei ein solcher Hotspot ausgemacht, würde sich dort ein Jagdaufseher getarnt, mit Präzisionswaffe und Nachtsichtgerät auf die Lauer legen. Die Chance, dass der Wolf erlegt werde, liege bei 50 Prozent.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.