WOLHUSEN: Erfreuliches Ergebnis 2012 trotz Defizit

Die Jahresrechnung 2012 der Gemeinde Wolhusen schliesst mit einem Aufwandüberschuss der Laufenden Rechnung von 364‘252 Franken. Weil man beim Budget ein grösseres Defizit kalkuliert hatte, ist dieses Ergebnis besser als erwartet.

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Die Natursteinpflästerung des Trottoirs beim Kreisel Rössli. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Die Natursteinpflästerung des Trottoirs beim Kreisel Rössli. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Wie die Gemeinde in einer Medienmitteilung unter anderem schreibt, schliesst die Laufende Rechnung 2012 bei einem Gesamtaufwand von 27‘118‘512 Franken und einem Gesamtertrag von 26‘754‘260 Franken. Daraus resultiert ein Aufwandüberschuss von 364‘252 Franken.

Nachdem der Voranschlag mit einem Aufwandüberschuss von 1‘825‘500 Franken rechnete, würde das Ergebnis somit um 1‘461‘248 Franken (80 Prozent) besser ausfallen als budgetiert. Auch ohne den erhaltenen Sonderbeitrag von 1 Million Franken beläuft sich die Verbesserung somit auf 461‘248 Franken. Die Verbesserung resultiere vorab aus höheren Sondersteuererträgen und tieferem Aufwand bei der gesetzlichen Fürsorge, so die Gemeinde.

Neue Trottoir-Beläge

Wie der Mitteilung weiter zu entnehmen ist, wird auf eine neue Natursteinpflästerungen bei der Sanierung der Bahnhof- und Entlebucherstrasse und der Neugestaltung des Rössliplatzes verzichtet, die bestehenden an der Menznauerstrasse würden ersetzt.

Nebst zahlreichen Dritten hätte auch der Gemeinderat Einsprache gegen das «Strassenprojekt K10» erhoben, betreffend den Abschnitt Post – Kreisel Rössli – Wolhusen-Markt. Die Einsprache richtete sich gegen die Materialisierung der gepflästerten Bereiche – das sind Trottoirs und Ausfahrten. Es wurde eine einheitliche, behindertengerechte Materialisierung verlangt.

Die bereits erstellte Natursteinpflästerung im Bereich der Menznauerstrasse sei gegebenenfalls anzupassen oder zu ersetzen. Aufgrund von Verhandlungen mit der Bauherrschaft Kanton Luzern wurden die Projektpläne geändert. Neu wird auf alle Pflästerungen verzichtet. Stattdessen wird ein Asphaltbelag eingebaut. Die geänderten Projektpläne werden nach Ostern nochmals öffentlich aufgelegt und entsprechend veröffentlicht.

pd/kst