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WOLHUSEN: Gepfefferte Sprüche zum Streusalz

Die Schneckenzunft Wolhusen lud am Schmutzigen Donnerstag in fünf Lokalen zu ihren traditionellen Schnitzelbänken.

Rund 600 Gäste amüsierten sich über lokale Sprüche, etwa zum Weggang des Pfarrers Hans Kunz oder zum Ziegenbock, der sich gewaltsam Zutritt zur Kirche Steinhuserberg verschaffte. Auch zum Weltgeschehen wurden Sprüche geklopft, und der Bundesrat musste am Laufband einstecken.

D Schwiizer heigid of de Wält
vo allne Lüüt am meischte Gäld
das seid me i de arme Länder
d Schwiizer send die beschte Spänder
S riichschti Land? Es isch zum Lache
söttig blödi Spröch go mache
s get niene, seid de Merz zo sech,
e sone arme Siäch wie n ich
(Duo Beku)

Schwabilein,
du musst nicht traurig sein
Ich weiss du bist nicht gern allein
Der Steuern zahlt daheim
Geldilein,
Ich werd dir noch einmal verzeihn
Die Hauptsache ist du kommst heim
Zu uns Steuersünderlein
(Schulmeister)

De Gmeindrot vo Wärthischtei esch
ned z benide
Tued de Regierigsrot doch em Zue-
schöss striche
Si hend e Idee, die fende mer ganz toll
si machid noch de Brogg öber d
Aemme ez e Zoll
(Die Hornissen)

Im Kuenz Hans sini Täg send zellt
S letscht Mol het är d Chelä gföllt
schinbar seigid vöu Lüt cho
Wöu s heig gä – en Apéro

Neuschtens muesch go Streusalz sueche
Es esch glatt ond d Lüt tüend flueche
Fasnacht eschs – es wörd üs freue
Gönd doch go Konfetti streue
(Schweine-g-rippen)

Lukas Scharpf

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