WOLHUSEN: Harte Kritik an neuem Spital Wolhusen

110 Millionen Franken für ein neues Spital seien gut investiertes Geld, findet das Gros der Luzerner Parteien. Harte Kritik übt die kleine GLP.

Lukas Nussbaumer
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Das Spital Wolhusen soll durch einen Neubau ersetzt werden. (Bild Pius Amrein)

Das Spital Wolhusen soll durch einen Neubau ersetzt werden. (Bild Pius Amrein)

Die Grünliberale Partei des Kantons Luzern hält gar nichts vom geplanten Neubau des Spitals in Wolhusen. Ein Spital mit 110 Betten sei zu klein, um rentieren zu können, sagt GLP-Fraktionschefin Michèle Graber. Und: «Mit dem Neubau in Wolhusen leisten wir uns einen Luxus.» Sie sei überzeugt, dass die Leitung des Luzerner Kantonsspitals – frei von politischen Entscheiden – in Wolhusen nie ein Spital bauen würde. Die Investition sei als regionalpolitische Massnahme zugunsten der Bevölkerung aus der Region zu verstehen.

Viele offene Fragen für Grüne

Auch für die Grünen bleiben zum 110-Millionen-Projekt noch viele Fragen offen, wie Fraktionschef Nino Froelicher sagt. Er sei gespannt, wie das Luzerner Kantonsspital den Neubau allein aus Eigen- und Drittmitteln finanzieren wolle. CVP, SVP, FDP und SP stehen hinter dem Spitalneubau, der Ende 2019 bezugsbereit sein soll.