Wolhusen im Clinch mit Bistum

Droht dem Kanton Luzern ein Fall Röschenz? Fakt jedenfalls ist: Der Wolhuser Pfarreileiter scheint dem Bistum nicht genehm.

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Ende letzten Jahres ging Pfarrer Hans Kunz in Pension. Angesichts des Priestermangels entschied sich der Wolhuser Kirchenrat, die Pfarrerstelle gar nicht erst auszuschreiben, sondern gleich auf eine Pfarreileitung ohne Pfarrer zu setzen, den Theologen Thomas Portmann. Portmann sollte berufsbegleitend die erforderliche Ausbildung absolvieren, um die Pfarreileitung danach offiziell zu übernehmen.

Voraussetzung für Portmanns Wirken wäre nun aber die Missio des Bischofs, die offizielle Beauftragung. Knapp ein Jahr nach dem Amtsantritt hat die Pfarreileitung diese aber noch immer nicht erhalten. Entsprechende Gespräche seien abgebrochen worden, weil beim Leiter der Bistumsregion Vorwürfe gegen Amtsführung und Auffassungen von Thomas Portmann deponiert worden seien. Details dazu sind nicht zu erfahren.

Im April findet die nächste Kirchgemeindeversammlung statt. Bischofsvikar Ruedi Heim wird dann anwesend sein und informieren, wie es mit der Kirchgemeinde Wolhusen nach Ansicht des Bistums weitergehen soll.

Regula Bättig

Den ausführlichen Artikel finden Sie in der Dienstagsausgabe der Neuen Luzerner Zeitung.