Explosion in Wolhusen: Polizei findet beim 16-Jährigen gebastelte Sprengmittel

Beim Hantieren mit verschiedenen Chemikalien löste ein 16-Jähriger am Samstag in einem Wohnhaus in Wolhusen eine Explosion aus. Der Jugendliche wurde schwer verletzt. Zur Bergung der Substanzen waren mehrere Polizisten im Einsatz. Das Wohnhaus musste über Nacht evakuiert werden.

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(chi/elo) Ein Jugendlicher hat am Samstagnachmittag in einer Wohnung in Wolhusen mit diversen gefährlichen Stoffen experimentiert. Der 16-Jährige hat dabei eine Explosion ausgelöst. Der Jugendliche erlitt massive Verbrennungen und musste mit einem Rettungshelikopter nach Zürich ins Spital geflogen worden, wie die Luzerner Polizei am Sonntag mitteilt.

Spezialisten aus Zürich sowie das Fedpol vor Ort

Nach Eingang der Meldung kurz vor 14 Uhr kamen Spezialisten aus Zürich sowie Beamte des Bundesamts für Polizei Fedpol nach Wolhusen, um die Wohnung zu kontrollieren. Dabei wurden diverse pyrotechnische Gegenstände, gebastelte Sprengmittel und weitere, nach wie vor unbekannte Substanzen festgestellt.

Zur Bergung der unbekannten Substanzen wurde ein Team des Zürcher Entschärfungsdienstes des Forensischen Instituts (ZED) aufgeboten. Die Substanzen konnten von den Spezialisten in der Nacht auf heute gezielt gesprengt werden. Die Bewohner des Zweifamilienhauses wurden evakuiert und mussten die Nacht auswärts verbringen.

Die Unfallursache sowie Details zu den unbekannten Substanzen sind noch nicht bekannt. Die Ermittlungen laufen.