WOLHUSEN: Kinderheim Weidmatt erhält ergänzten Leistungsauftrag

Die Kinder mit Behinderung, die das heilpädagogische Kinderheim Weidmatt in Wolhusen betreut, treten immer jünger ein. Die veränderte Aufgabe hat nun zu einer neuen Leistungsvereinbarung mit dem Kanton geführt.

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Immer mehr «Weidmattkinder» benötigen eine 24-Stunden-Betreuung. (Bild: pd)

Immer mehr «Weidmattkinder» benötigen eine 24-Stunden-Betreuung. (Bild: pd)

Als eine von wenigen Institutionen in der Deutschschweiz nimmt das Heilpädagogische Kinderheim Weidmatt Kinder mit einer Behinderung schon kurz nach der Geburt auf. Diese Möglichkeit wird gemäss einer Medienmitteilung immer öfter auch genutzt. Die Weidmatt unterstütze zudem auch Eltern, die sich noch nicht zutrauen, ihr Kind mit einer schweren Behinderung rund um die Uhr selber zu betreuen.

Viele der Säuglinge und Kleinkinder in der Weidmatt müssen ständig mit Sauerstoff versorgt werden , und iImmer häufiger betreut das Heilpädagogische Kinderheim Weidmatt Kinder mit einer kurzen Lebenserwartung. Dies führt nach Angaben der Trägerin des Heims, der Stiftung für Schwerbehinderte Luzern (SSBL) zu einem immer grösser werdenden Pflegeaufwand. Diesen muss die Weidmatt mit zusätzlichen Fachpersonen und angepassten Betriebsstrukturen bewältigt. Eine entsprechend angepasste Leistungsvereinbarung mit dem Kanton ist seit Anfang Jahr in Kraft gesetzt worden.

pd/cv