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WOLHUSEN - WERTHENSTEIN: Kanton reagiert umgehend auf instabile Felsmassen

In den beiden Luzerner Gemeinden Wolhusen und Werthenstein ereigneten sich Anfang 2016 Felsstürze. Gemäss einer Analyse sind in dem Gebiet Felsüberhänge nach wie vor absturzgefährdet – der Kanton lässt umgehend Material abbauen.
Im Januar mussten Bagger auffahren, um nach den Felsstürzen in der Kleinen Emmen aufzuräumen (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Im Januar mussten Bagger auffahren, um nach den Felsstürzen in der Kleinen Emmen aufzuräumen (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Nach dem Felssturz-Ereignis vom 11. Januar in den beiden Luzerner Gemeinden sind die Wiederherstellungsmassnahmen beinahe abgeschlossen. Um die Sicherheit entlang der Badflue und der Kleinen Emme in Wolhusen und in Werthenstein langfristig zu gewährleisten, hat der Kanton Luzern gemäss eigenen Angaben das Projekt «Integrales Risikomanagement Badflue» lanciert.

Das Ziel ist es, für die Felssicherung und den Hochwasserschutz langfristige Lösungen zu erarbeiten. Im Rahmen dieses Projekts durchgeführte geologische Untersuchungen haben gezeigt, dass gewisse Felsüberhänge nach wie vor absturzgefährdet sind. Ausserdem bildeten sich aufgrund des Felssturzes von Anfang Jahr neue, ebenfalls absturzgefährdete Überhänge. Es besteht das Risiko, dass ein ähnliches Schadensszenario wie im Januar 2016 eintritt.

Um dies zu verhindern, werden nun die instabilen Felsmassen schnellstmöglich abgetragen. Das Volumen des abzubauenden Materials beträgt rund 22'000 Kubikmeter. Bis im Sommer 2016 werden die Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein.

pd/chg/sda

Sachschaden überstieg die Millionen-Grenze

Am 11. Januar hatte sich in den frühen Morgenstunden bei der Badflue eine tausend Quadratmeter grosse und vier bis fünf Meter dicke Felsplatte gelöst. Der abgestürzte Fels fiel in die Kleine Emme. Dadurch wurde ein nahes Wohn- und Gewerbegebiet überschwemmt.

Insgesamt wurden rund 20 Gebäude durch Wassermassen oder Gesteinssplitter beschädigt. Gegen 20 Personen wurden vorübergehend evakuiert. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden überstieg die Millionen-Grenze.

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