Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Erneuter Wechsel im Restaurant Smash im Würzenbach

Erst vor kurzem kündigte der Pächter der Beiz in der Sportanlage Würzenbach Luzern. Nun steht das Lokal wieder ohne Wirt da. Ein Nachfolger wird trotzdem nicht gesucht.
Gabriela Jordan
Blick vom Restaurant Smash auf die Tennisfelder. (Bild: Eveline Beerkircher (Luzern, 21. Juni 2016))

Blick vom Restaurant Smash auf die Tennisfelder. (Bild: Eveline Beerkircher (Luzern, 21. Juni 2016))

Schon eine Weile scheint der Wurm drin zu sein im Restaurant Smash des Sportcenters Würzenbach. Nicht lange ist es her, seit der frühere Pächter Guido Baumann das Handtuch geworfen und das Restaurant per Ende Januar verlassen hat (Ausgabe vom 21. Dezember 2016). Auf ihn folgte eine Wirtin, die aber seit Mitte April ebenfalls nicht mehr dort arbeitet. Laut der Hallenbad Luzern AG, die das Sportcenter Würzenbach sowie das Restaurant Smash im Auftrag der Stadt führt, wurde das Arbeitsverhältnis innerhalb der regulären Probezeit aufgelöst. Die AG befindet sich in städtischem Besitz.

Weshalb sich die Geschäftsführung und die Wirtin bereits nach so kurzer Zeit voneinander getrennt haben, begründet Karin Eisserle, Leiterin Kommunikation, wie folgt: «Man hat manchmal unterschiedliche Ideen, und in der Probezeit merkt man schnell, ob es passt oder nicht.» Die Wirtin selbst will sich nicht dazu äussern. Zuvor war sie etwa auf dem Bürgenstock oder dem Zugerberg tätig. Eisserle fügt hinzu, dass das Führen von Restaurants in Sportanlagen grundsätzlich nicht einfach sei. «Man muss sich an die spezifischen Zeiten der Sportler anpassen und kann keinen Gourmettempel daraus machen», sagt sie.

Betrieb läuft normal weiter

Steht das Restaurant nun ohne Leitung da? Mediensprecherin Eisserle verneint: Das «Smash» werde nun teils vom Koch Reto Hofmann und teils von der Hallenbad Luzern AG selbst geführt. Bereits im Februar – nach dem Abgang Guido Baumanns – übernahm das Unternehmen offiziell die Leitung des Lokals und stellte dafür die erwähnte Wirtin ein. Ein Ersatz für sie werde allerdings nicht gesucht: «Vorerst werden wir das Restaurant zusammen mit Reto Hofmann selber führen», so Eisserle. Für die Gäste ändere sich daher nichts, der Betrieb laufe normal weiter.

Allerdings ist niemand im Besitz eines Wirtepatents. Diesbezüglich ist laut Eisserle aber eine Lösung in Sicht. Infos gibt es, wenn der neue Geschäftsführer der Hallenbad Luzern AG, Reto Mattmann, am 1. Mai seine Stelle antritt. Wahrscheinlich handelt es sich um eine interne Lösung. «Es ist also eine kurze Dauer, in der das Wirtepatent hängig ist – die Gewerbepolizei ist auch darüber informiert.» Ein Betrieb darf etwa zwei Wochen ohne Patent wirten. Das Gesetz verlangt, dass der ­Inhaber oder die Inhaberin der Wirtschaftsbewilligung im Besitze einer Wirteprüfung ist. Diese Person muss den Restaurationsbetrieb in eigener Verantwortung und persönlich führen – im Angestelltenverhältnis wird mindestens ein 80-Prozent-Pensum verlangt. Dies bestätigt Urs Renggli, Chef Gastgewerbe- und Gewerbepolizei Luzern.

Nebst dem Restaurant im Sportcenter Würzenbach stellt sich auch beim Waldschwimmbad Zimmeregg die Frage nach einer neuen Leitung. Denn auch dort war die Wirtin zuständig. Das Waldschwimmbad, wo im Mai die Badesaison beginnt, gehört ebenfalls zur Hallenbad Luzern AG – wie auch das Hallenbad Allmend, das Strandbad Tribschen und das Eiszentrum Luzern. Gemäss Karin Eisserle gibt es für das Waldschwimmbad Zimmeregg bereits auf den Saisonstart am 14. Mai eine Lösung. Der neue Küchenchef sei im Besitz eines Wirtepatents. Um wen es sich handelt, gebe man später bekannt. Zuerst werde dies intern kommuniziert.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.