WÜRZENBACH: Schüler werden zu Quartierdetektiven

Mit Kameras ziehen sie im Würzenbach umher: Vier Schulklassen recherchieren, was man im Quartier verbessern könnte.

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Sie möchten diese Unterführung im Würzenbach-Quartier neu streichen (von links): Nora Sahli, Xenia Furrer, Nan von Segesser, Martina Begler, Alexandra Huber. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Sie möchten diese Unterführung im Würzenbach-Quartier neu streichen (von links): Nora Sahli, Xenia Furrer, Nan von Segesser, Martina Begler, Alexandra Huber. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

«Die Buben sind oft sehr chaotisch und mühsam», sagt Fünftklässlerin Xenia Furrer (10) vom Schulhaus Würzenbach. «Deshalb möchten wir einen Mädchentreff neben dem Fussballfeld.»

Der Mädchentreff ist nicht nur ein Wunschtraum von Xenia, sondern ein konkretes Projekt zur Umgestaltung des Würzenbachquartiers. 70 Schülerinnen und Schüler aus der 5. und 6. Klasse des Schulhauses Würzenbach wurden dazu in das Projekt Akte Würzenbach – Detektive im Quartier eingebunden. Die Idee dazu stammt von der neuen Stelle Würzenbach/Büttenen/Utenberg der städtischen Quartierarbeit sowie der Jugendarbeit der katholischen Kirche Stadt Luzern.

Sich aktiv mit dem Quartier auseinandersetzen
«Das Projekt soll die Grundlage für die künftige Arbeit im Quartier sein», sagt Markus Baumann, welcher die neu geschaffene Stelle besetzt. Ziel sei es, dass sich die Kinder aktiv mit ihrem Quartier auseinandersetzen würden.

In diesem Rahmen wurden die Schüler mit Kameras ins Quartier geschickt, um Fotos von Orten zu machen, die sie mögen oder von solchen, die sie meiden. Wenn möglich sollten sie auch Verbesserungsvorschläge äussern. Das gesammelte Bildmaterial soll, zusammen mit bearbeiteten Bildcollagen und selbst verfassten Texten, im Juli als Buch erscheinen.

Ismail Osman

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.