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Wahlen 2019: Sage und schreibe 802 Kandidaten wollen in den Luzerner Kantonsrat

Noch nie war der Ansturm grösser: 314 Frauen und 488 Männer kandidieren fürs Luzerner Kantonsparlament. Die Wahlen vom 31. März erreichen auch in Sachen Frauenanteil einen Höchstwert.
Evelyne Fischer
Blick in den Kantonsratssaal in Luzern. (Bild: Nadia Schärli, 28. Januar 2019)

Blick in den Kantonsratssaal in Luzern. (Bild: Nadia Schärli, 28. Januar 2019)

802 Politiker für 120 Sitze – 172 Kandidaten mehr als noch vor vier Jahren: Dies ist die Ausgangslage der Luzerner Kantonsratswahlen vom 31. März. Der Frauenanteil liegt bei 39,23 Prozent. 2015 betrug er noch 32,5 Prozent.

Luzerner Kantonsratskandidaten seit 1975

Total
Frauen (absolut)
Frauenanteil (in Prozent)
1975197919831987199119951999200320072011201520190200400600800

Insgesamt gingen für die Kantonsratswahlen 61 Listen ein. Die Zahlen werden noch bereinigt. Die Namen der Kandidaten auf den Kantonsratslisten werden voraussichtlich am Freitag, 1. Februar 2019, publiziert.

Neun wollen in die Luzerner Regierung

Fest steht derweil: Acht Männer und eine Frau buhlen um einen Sitz im fünfköpfigen Regierungsrat. Neben den vier Bisherigen Guido Graf (60, CVP, Pfaffnau), Marcel Schwerzmann (54, parteilos, Kriens), Paul Winiker (62, SVP, Kriens) und Reto Wyss (53, CVP, Rothenburg) treten Korintha Bärtsch (34, Grüne, Luzern), Roland Fischer (53, GLP, Udligenswil), Jörg Meyer (50, SP, Adligenswil), Fabian Peter (42, FDP, Inwil) und Rudolf Schweizer (55, Parteilose Schweizer, Luzern) zu den Wahlen an.

Für den Regierungsrat sind 28 Listen eingereicht worden, 2015 waren es deren 15. Am häufigsten taucht Peters Name auf: Der FDP-Kandidat, der den Sitz des abtretenden Regierungsrats Robert Küng (62, FDP, Willisau) erben möchte, erscheint auf 15 Listen, gefolgt von Graf und Winiker mit je 13 Erwähnungen. Nur vier Listen enthalten den parteilosen Finanzdirektor Marcel Schwerzmann.

Wahlkreise: Sursee mit einem Sitz mehr

Ausschlaggebend für die Verteilung der 120 Sitze im Kantonsparlament ist die ständige Wohnbevölkerung. Weil der Wahlkreis Sursee zwischen 2014 und 2018 überdurchschnittlich stark gewachsen ist (7,1 Prozent), gewinnt er auf Kosten des Wahlkreises Luzern-Stadt (1,1 Prozent) einen Sitz. Damit ergibt sich folgende Verteilung:

  • Wahlkreis Luzern-Land: 30 Sitze, 239 Kandidaten (2015: 178), 13 Listen (2015: 11). Aktuelle Mandatsverteilung: CVP und SVP je 8, FDP, 6, SP 4, Grüne und GLP je 2.
  • Wahlkreis Luzern-Stadt: 24 Sitze, 235 Kandidaten (2015: 189), 18 Listen (2015: 14). Aktuelle Mandatsverteilung: SP 7, FDP 5, CVP und SVP je 4, Grüne 3, GLP 2.
  • Wahlkreis Sursee: 22 Sitze, 119 Kandidaten (2015: 86), 10 Listen (2015: 8). Aktuelle Mandatsverteilung: CVP 8, SVP und FDP je 5; SP, Grüne und GLP je 1.
  • Wahlkreis Hochdorf: 21 Sitze, 113 Kandidaten (2015: 101), 8 Listen (2015: 10). Aktuelle Mandatsverteilung: CVP 7, SVP 6, FDP 4, SP 3, Grüne 1.
  • Wahlkreis Willisau: 16 Sitze, 52 Kandidaten (2015: 46), 5 Listen (2015: 6). Aktuelle Mandatsverteilung: CVP 7, SVP und FDP je 4, SP 1.
  • Wahlkreis Entlebuch: 7 Sitze, 45 Kandidaten (2015: 31), 7 Listen (2015: 6). Aktuelle Mandatsverteilung: CVP 4, SVP 2, FDP 1.

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