YVETTE ESTERMANN: «Ich wollte mehr Frauen in der Parteileitung»

Yvette Estermann (42) ist nicht mehr Präsidentin der SVP Kanton Luzern. Sie konnte sich zu wenig für die Frauen einsetzen.

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Yvette Estermann. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Yvette Estermann. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Yvette Estermann fasst die Gründe für ihren Rücktritt zusammen: «Ich habe wohl ein etwas zu schnelles Tempo angeschlagen. Ich wollte mehr Junge und mehr aktive Frauen in die Parteileitung einbinden. Das ist bei der Mehrheit in der Parteileitung schlecht angekommen.» Die Konsequenz daraus sei ihr Rücktritt – ausserhalb der Parteileitung könne sie freier agieren.

Intern hatte die Strahlefrau einen schweren Stand. «Yvette Estermann hat die Partei nach aussen gut vertreten, parteiintern hatte sie Mühe», sagt Kunz. «Der Parteipräsident muss ein guter Organisator und Koordinator sein. Das liegt nicht jedem», deutet er an. Deutlicher wird René Kuhn, Präsident der SVP Stadt Luzern und Grossstadtrat. «Yvette Estermann wurde vielleicht zum Verhängnis, dass sie zu wenig stark führte. Wir brauchen eine charismatische Persönlichkeit, wie etwa Blocher, der die Fäden in der Hand hält.»

Luzia Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.