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Zeit ist reif für neue Bilder

Robert Knobel, Leiter Ressort Stadt/Region, über die Bilder-Debatte der Luzerner Kapellbrücke.
Robert Knobel, Leiter Ressort Stadt/Region
Robert Knobel, Leiter Ressort Stadt/Region.

Robert Knobel, Leiter Ressort Stadt/Region.

Nur eine Hand voll von ursprünglich 110 Bildern hängen heute noch in den Giebeln der Kapellbrücke. Der Rest ist verkohlt, verbrannt – die Bilderrahmen bleiben leer. Der Stadtrat und der Denkmalschutz plädieren für Mut zur Lücke mit dem Argument, dass man nicht Originalität vorgaukeln soll, die keine ist. Dabei geht allerdings vergessen, dass die Brücke selber als Kopie im Jahr 1994 neu gebaut wurde. Weshalb ausgerechnet bei den Bildern die Devise lautet «Entweder die Originale oder gar nichts», ist nicht nachvollziehbar.

Die bedauerliche Zerstörung der Brückenbilder am 18. August 1993 bietet die Chance, Neues entstehen zu lassen. Die Idee, zeitgenössische Themen aufzugreifen, ist spannend – zumal sie an eine ursprüngliche Tradition der Kapellbrücke anknüpft.

Sollte die Motion von SP, CVP und GLP umgesetzt werden, lautet die grosse Frage, welche Themen auf der Brücke genau verewigt werden sollen. Hitzige Wortgefechte sind dann programmiert. Doch diese soll man durchaus nicht scheuen. Sie wären der Beweis, dass die Luzerner Kapellbrücke mehr ist als bloss eine kitschige Touristenattraktion.

Robert Knobel, Leiter Ressort Stadt/Region

robert.knobel@luzernerzeitung.ch

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