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Die «Sonne» in Zell geht wieder auf

Der Gasthof «Sonne» steht vor der Wiedereröffnung: Eine neue Betreibergesellschaft verfolgt ein ehrgeiziges Ziel.
Evelyne Fischer
Das Restaurant Sonne in Zell. (Bild: Dominik Wunderli (Zell, 8. Januar 2018))

Das Restaurant Sonne in Zell. (Bild: Dominik Wunderli (Zell, 8. Januar 2018))

Hier wird die Farbe des Holzbanks aufgefrischt, dort fürs Sitzpolster Mass genommen. Decken und Wände erhalten einen neuen Anstrich, die Fenster frische Vorhänge. Ein Augenschein vor Ort zeigt: In der Zeller «Sonne» tut sich was. Und dies, obwohl der Gasthof seit letztem Sommer geschlossen ist – wie so viele Beizen derzeit (Ausgabe vom 9. Januar).

Im Restaurant beim Kreisel soll am 10. April wieder das Licht angehen. Per Anfang Jahr hat die Gasthof Sonne Zell AG die Liegenschaft für einen Betrag in sechsstelliger Höhe übernommen und steckt nun rund 150'000 Franken in eine «sanfte Renovation». Das Ziel der AG: Sie will die Zukunft des Gastrobetriebs sichern.

Dahinter stecken sechs Unternehmer aus Zell und Umgebung. Einer von ihnen ist Kurt Marti, Gründer der Marti Betriebe. «Mit der Schliessung der ‹Sonne› ging für die Zeller Vereine, Parteien und Familien ein Stück Kultur verloren», sagt er. «Wir wollen der Bevölkerung diesen Treffpunkt zurückgeben.» Im künftigen Zeller-Sääli – geschmückt mit Dorfansichten von anno dazumal – sollen sie in Erinnerung schwelgen oder in der Gaststube mal einen Jass klopfen können. Weiter will man auch den «prosperierenden Gross- und Kleinbetrieben» der Region wieder Gelegenheit geben, sich «nah, bezahlbar und prompt» verpflegen zu können. Derzeit ist die Betreibergesellschaft daran, das «Sonne»-Personal mit jungen Fachkräften aus der Region zusammenzustellen.

Glücklich über diese Pläne zeigen sich Romy und Hansruedi Meinen, die den Gasthof infolge Pension im Sommer 2016 zum Verkauf ausgeschrieben hatten. «Wir konnten über 30 Jahre auf treue Gäste zählen. Der Entscheid, loszulassen, fiel uns alles andere als leicht», sagt Romy Meinen. Ihr Mann ergänzt: «Das Bedürfnis nach einem zweiten Restaurant im Dorf ist da, wir sind froh, bleibt der Gastrobetrieb erhalten.»

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