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Zellbiologie interaktiv lernen: Seine App macht es möglich

Max Sturm hat in seiner Maturaarbeit die Fächer Informatik und Biologie kombiniert. Für seine App «VR_Cell» wurde er mit dem Preis für eine herausragende Maturaarbeit belohnt.
Jonas von Flüe
Max Sturm zeigt die Virtual-Reality-Brille, mit der seine App genutzt werden kann. (Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 19. Juni 2018))

Max Sturm zeigt die Virtual-Reality-Brille, mit der seine App genutzt werden kann. (Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 19. Juni 2018))

Max Sturm (19) klemmt sein Smartphone in ein Cardboard – eine Halterung aus Karton, die aus dem Smartphone eine Virtual-Reality-Brille macht. Dann kann das Erlebnis losgehen. Setzt man die Brille auf, taucht man in die Welt der Zellbiologie ein. Vor dem Auge liegt eine virtuelle Tierzelle, bestehend aus mehreren Organellen. Per Knopfdruck lassen sich eine einzelne Organelle vergrössern und zusätzliche Informationen abrufen. Die Organellen werden bildlich und textlich dargestellt. Auch ein Video ist Teil des virtuellen Raums. «Mit der App möchte ich Schülern die Zellbiologie auf unterhaltsame und bildhafte Weise näherbringen», erklärt Sturm das Produkt seiner Maturaarbeit, «denn ich hatte selbst Mühe, den Stoff anhand der klassischen Unterrichtsmaterialien zu verstehen.»

Seine Maturaarbeit «Zellbiologie für das blosse Auge sichtbar gemacht» kombiniert die Fächer Informatik und Biologie und wurde am Gymnasium St. Klemens mit der Note 6,0 bewertet. Am Freitag durfte er im Rahmen der Maturafeier den Preis für eine herausragende Maturaarbeit entgegennehmen.

Know-How grösstenteils selbst erarbeitet

Max Sturm wohnt mit seiner Familie in Meggen und hat in den letzten vier Jahren das Kurzzeitgymnasium besucht. Sein Lehrer Samuel Schaffhauser hat in ihm das Feuer für Informatik geweckt und ihn ermuntert, das Thema «Virtual Reality» zu vertiefen. Das Know-how erarbeitete sich Sturm grösstenteils selbst. Erste Programmiersprachen hat er zwar bereits im Grundlagenfach Informatik gelernt und im Ergänzungsfach vertieft. Doch: «Die Programmier-Software war neu. Ich musste einige Bücher lesen und Youtube-Videos schauen, um die Grundlagen des Programms zu erlernen.»

Mit dem Ergebnis ist Max Sturm zufrieden: «Ich glaube, die App ist ganz gut rausgekommen. Schüler können dank der App das Thema Zellbiologie interaktiv erlernen.» Die App heisst «VR_Cell» und kann im Google-Playstore kostenlos heruntergeladen werden.

Vater Ulf erweckt Interesse an Informatik und Biologie Das Interesse für Informatik und Biologie hat Max Sturm von seinem Vater Ulf, der in der Pharma-Industrie tätig ist. Mit ihm unternimmt er auch gerne Töff-Touren. Die nächste Reise wird der erfolgreiche Maturand aber mit dem Flugzeug antreten: Mit seiner Klasse geht es für ein paar Tage nach Malaga, bevor er ein halbjähriges Praktikum im Informatikbereich beginnen wird.

Ab dem kommenden Jahr möchte Max Sturm an der Hochschule Luzern Informatik mit Schwerpunkt Design studieren. Sein Fernziel: ein Job im Bereich der Bio-Informatik. Die Voraussetzungen stehen schon mal gut.

Das sind die erfolgreichen Absolventen

Amhof Benjamin, Ebikon; Asal Simeon, Luzern; Baumann Marco, Root; Bornhauser Leo, Udligenswil; Brunner Tabea, Luzern; Dahinden Yanick, Ebikon; Dillier Mirjam, Luzern; Escher Alina, Inwil; Felder Michael, Gisikon; Gisler Lorena, Luzern; Gunz Nina, Luzern; Iseni Irfete, Ebikon; Koch Miriam, Horw; Koch Tanja, Buchrain; Koranda Jan, Ebikon; Kunz Pascal, Root; Limacher Seraphina, Hochdorf; Matter Tanja, Rain; Mestre David, Rothenburg; Murer Julia, Root; Petrino Asia, Root; Schroeder Gwendolin, Luzern; Stalder Tamara, Gisikon; Stäuble Elias, Nottwil; Steiner Julia, Malters; Sturm Max, Meggen; Tettamanti Aline, Kastanienbaum; Wais Irina, Ennetmoos; Wermelinger Sina, Luzern; Yilmaz Mirac, Ebikon; Zumstein Pascal, Ebikon.

Die besten Abschlüsse: Marco Baumann, Root (5.57); Aline Tettamanti, Kastanienbaum (5.50).

Ausgezeichnete Maturaarbeit: Max Sturm, Meggen. Titel: Zellbiologie für das blosse Auge sichtbar gemacht, Preis des Ehemaligenvereins St. Klemens. Pallottipreis für soziales Engagement: Simeon Asal, Luzern.

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