Zentralbahn: Zugstrecke wird nochmals für fast zwei Wochen gesperrt

An mehreren Stellen in der Zentralschweiz müssen nächsten Monat Arbeiten vorgenommen werden.

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(std) Nach der Totalsperre im vergangenen Frühling wird die Zentralbahn-Strecke zwischen Luzern-Allmend/Messe und Hergiswil von Montag, 4. November, bis 17. November noch einmal gesperrt. Auf diesem Abschnitt finden mehrere Arbeiten statt. So werden etwa die Bahnhöfe Kriens-Mattenhof und Horw erneuert, weiter wird zwischen Hergiswil Schlüssel und Hergiswil Matt eine Doppelspur realisiert, teilt die Zentralbahn mit. Nun erfolge der Endausbau.

Zwischen Luzern und Allmend/Messe verkehren die Züge im 10-Minutentakt. Von dort fahren stündlich Bahnersatzbusse nach Alpnachstad und umgekehrt mit Anschluss nach Interlaken. Alle 30 Minuten verkehren Busse mit Anschluss an die S5 Sarnen–Giswil.

Nach Hergiswil und umgekehrt verkehren Busse im 10-Minutentakt. Dort hat man stündlich Anschluss an den Engelberg-Express und alle 30 Minuten an die S4 Richtung Stans–Wolfenschiessen, die von 8 bis 18 Uhr auch nach Engelberg fährt.

Zwischen Stansstad und Alpnachstad verkehrt weiter alle 30 Minuten ein Bus für den Anschluss an die S4 beziehungsweise die S5. Zu den Pendlerzeiten verkehren werktags ab Stans und Sarnen zusätzlich Direktbusse nach Luzern Allmend/Messe mit Anschluss nach Luzern und umgekehrt. Die S44 Stans–Luzern und die S55 Sachseln–Luzern fällt in beiden Richtungen aus.

Zentralbahn will Nadelöhr beim Bahnhof Luzern beseitigen

Bis Ende 2021 soll die Luzerner Bahnhofzufahrt der Zentralbahn auf Doppelspur ausgebaut werden. Damit wird nicht nur die Kapazität erhöht, sondern auch Platz für den Tiefbahnhof geschaffen. Dieser wird der Zentralbahn ab 2028 noch eine grössere Rochade abverlangen.
Robert Knobel