ZENTRALSCHWEIZ: Auf der Seerose trifft sich die Prominenz

Die Katze ist aus dem Sack, das Programm der Gästival-Seerose ist bekannt. Die Besucher dürfen sich freuen – auch auf viele Prominente.

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So soll es aussehen, wenn es fertig ist: die schwimmende Gästival-Seerose. (Bild: Visualisierung PD)

So soll es aussehen, wenn es fertig ist: die schwimmende Gästival-Seerose. (Bild: Visualisierung PD)

Pop, Jazz, Klassik, Schlager, Comedy, Talk, Film, Tanz und Theater – auf der Gästival-Seerose wird sich die Zentralschweiz in diesem Sommer in ihrer ganzen Vielfalt präsentieren. Für die 100 Betriebstage steht das Programm, der Vorverkauf ist eröffnet. Tickets kosten einheitlich 15 Franken für Erwachsene. Das Budget für Künstlergagen beläuft sich nach Angaben der Organisatoren auf über 600‘000 Franken.

«Wir bieten einen Querschnitt durch das Kulturschaffen in der Zentralschweiz», sagt Christoph Risi. Ein besonderes Augenmerk richtete der Projektleiter der Gästival-Seerose auf die regionale Verankerung des Programms. So wurden Auftragswerke speziell für den Gästival-Sommer auf der Seerose geschrieben – von namhaften Autoren und Künstlern sowohl für das Tages- als auch das Abendprogramm.

Ein wiederkehrendes Thema ist die Gastfreundschaft. Künstler widmen sich der Gastfreundschaft oder laden Gäste auf die Seerose ein. Dominic Deville hat dafür eine eigene Talkshow kreiert: „Mann über Bord!“ mit prominenten Gästen wie Viktor Giacobbo, Nik Hartmann, Mona Vetsch oder Beat Schlatter. Johnny Burn begrüsst seine Komikerfreunde auf der Seerose: Michael Elsener, Frölein Da Capo, Hanspeter Müller-Drossaart, das Chaostheater Oropax, Sergio Sardella u.a.

Musiker aus allen Sparten, die längst auf den nationalen und internationalen Bühnen zuhause sind, kommen für das Gästival zurück in ihre Heimat: Ivo (Pop/Rock) mit speziellen Gästen, Simone Zgraggen (Klassik), Leonard (Schlager), ChueLee (Volksmusik) u.a. Zudem werden etablierte Institutionen wie das Lucerne Festival, die Schüür und das B-Sides-Festival in Luzern oder das Haus der Volksmusik in Uri mit Veranstaltungen auf der Seerose zu Gast sein.

Für ein besonderes Überraschungsmoment sorgen die «Carte Blanche»-Veranstaltungen. Kulturschaffer aus den fünf Standortkantonen haben je eine künstlerische Freikarte erhalten, um ein abendfüllendes Werk zu schaffen. Diese fünf Werke werden auf der Seerose uraufgeführt und an allen Standorten gezeigt.

Während des Tages ist die Seerose ein Begegnungsort für die Bevölkerung und ein lebendiges, inszeniertes Museum, das sich auf originelle und unterhaltsame Art der Tourismusgeschichte der Zentralschweiz widmet. In den Abendstunden wird die Seerose zu einer Konzert- und Theaterbühne, die Platz für fast 500 Personen bietet.

Hinweis: Weitere Infos auf www.gaestival.ch

Die Seerose bietet bis zu 465 Sitzplätze. (Bild: PD)
8 Bilder
Die Blütenblätter lassen sich zum Schutz vor Wind und Wetter einklappen. (Bild: PD)
Die Seerose ist Bühne für Konzerte, Theatervorführungen und andere kulturelle Veranstaltungen. (Bild: pd)
Mitten in der Naturkulisse des Vierwaldstättersees schwimmt die riesige Seerose. (Bild: PD)
Die Seerose bietet unter der Arena einen Gastronomiebereich. (Bild: PD)
Der neue Waldstätterweg, den es ab 2015 gibt, wird eine klassische Fernwanderroute sein, die sich ganz oder in Teilen, auch in Tagesetappen, erleben lässt. (Bild: PD)
Die Kantone Uri, Schwyz, Luzern, Ob- und Nidwalden haben sich zu einem Trägerverein zusammengeschlossen, um mit Beteiligung des Bundes und Unterstützung von Privaten die 200-jährige Tourismusgeschichte der Region zu feiern. 1815 entstanden die ersten Bauten des modernen Tourismus. Auf dem Bild : Das "Wirtshaus" des Arther Tuchschneiders und Rigiführers Joseph Martin Bürgi (1778 - 1833) war das erste Berghotel der Zentralschweiz. Die Ansicht stammt aus dem Jahr 1819. (Bild: PD)
Der "Goldene Adler" in Küssnacht am Rigi war 1816 das erste Seehotel am Vierwaldstättersee - hier in einer Ansicht von 1840. (Bild: PD)

Die Seerose bietet bis zu 465 Sitzplätze. (Bild: PD)

pd/rem