Zentralschweiz
Erpresser-Mails: Die Polizei mahnt zur Vorsicht

Bei den Zentralschweizer Polizeikorps gingen in den vergangenen Tagen und Wochen erneut Meldungen von Bürgern ein, welche in ihrem Posteingang auf eine Erpresser-Mail gestossen sind. Bei diesen handelt es sich um Spam-Mails, welche offenbar ungezielt versendet werden.

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(zim) In den E-Mails wurden die Empfänger aufgefordert, 1000 US-Dollar in eine Bitcoin-Brieftasche zu bezahlen, heisst es in einer Medienmitteilung der Zentralschweizer Polizeikorps vom Dienstag. Ansonsten hätten die Betrüger damit gedroht, Bilder oder Videos mit sexuellen Inhalten des möglichen Opfers zu veröffentlichen und an sämtliche Kontakte zu versenden.

Die E-Mails waren laut Mitteilung grösstenteils in schlechtem Deutsch verfasst und beinhalteten einen Anhang. Die der Polizei bekannten Betroffenen hätten jedoch sehr gut reagiert, keine Zahlungen getätigt und die E-Mails gelöscht.

Die Polizei empfiehlt Ihnen:

  • Sie wurden nicht gehackt. Es handelt sich um Spam-E-Mails, die ungezielt in grosser Anzahl versendet werden.
  • Reagieren Sie nicht auf diese E-Mails und löschen Sie diese ungelesen.
  • Falls Sie Geld bezahlt haben und damit Opfer eines vollendeten Betruges geworden sind, bitten wir Sie, bei der Polizei Anzeige zu erstatten.
  • Falls Sie einen Anhang geöffnet haben, empfiehlt es sich, den PC durch Fachspezialisten auf Malware überprüfen zu lassen sowie die Zugangsdaten zu Ihren Online-Banking-Konten zu ändern.

Tipps zum Datenschutz und zum Schutz Ihrer Privatsphäre:

  • Installieren Sie Sicherheitsupdates.
  • Öffnen Sie keine Anhänge von unbekannten Absendern.
  • Seien Sie auch bei Anhängen von (vermeintlich) bekannten Absendern immer kritisch.
  • Lassen Sie sich nicht erpressen und überweisen Sie keine Geldbeträge oder Bitcoins.
  • Decken Sie bei Nicht-Gebrauch die Kamera an Ihrem Gerät ab.
  • Informieren Sie Ihr Umfeld über diese Erpressungsmethode.

Hinweis
Weitere Informationen sowie Beispiele solcher Erpresser-Mails finden Sie hier.