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ZENTRALSCHWEIZ: Jetzt rollt die erste Hitzewelle über unsere Region

In den nächsten Tagen wird es heiss bis zu 35 Grad. Die letztjährige Zahl der Hitzetage wird wohl bereits übertroffen.
Hitzetage sind prognostiziert – das freut insbesondere Wasserratten wie diese Frau gestern Nachmittag im Luzerner Lido. (Bild: Philipp Schmidli / Neue Luzerner Zeitung)

Hitzetage sind prognostiziert – das freut insbesondere Wasserratten wie diese Frau gestern Nachmittag im Luzerner Lido. (Bild: Philipp Schmidli / Neue Luzerner Zeitung)

Alexandra Hirsiger

Nur ungern denken wir an den letztjährigen Sommer zurück. Von Juni bis August gab es in Luzern eine extreme Sonnenarmut, eine durchschnittliche Tagestemperatur von nur 17,8 Grad und bloss sieben Tage, an denen das Thermometer über 30 Grad kletterte. Weit weg vom Rekordsommer 2003, als uns die Sonne satte 23 Hitzetage brachte.

Zum Vergleich: 2013 überschritt das Thermometer die 30-Grad-Marke mit 13 Tagen fast doppelt so viele Male. Und weniger Hitzetage als vergangenes Jahr gab es in Luzern letztmals 2009, als die Temperaturen nur gerade fünfmal über 30 Grad stiegen.

Die Daten von Meteo Schweiz belegen, dass die vermeintlich wärmste Zeit des Jahres für 2014 also wie 2009 ebenfalls – eine triste Angelegenheit war.

Hoch hält bis Mitte nächste Woche

Tempi passati zumindest für den diesjährigen Sommerstart: Bereits Anfang Juni gabs über 30 Grad – und diese Marke fällt am Mittwoch erneut. «Wir erwarten für Luzern bis Anfang nächste Woche Temperaturen von 30 bis 35 Grad», sagt Marco Stoll, Meteorologe von Meteo Schweiz. Die erste Hitzewelle rollt also an. Der Temperaturhöhepunkt werde irgendwann zwischen Donnerstag und Samstag erreicht sein. Überdies rechnet Stoll noch bis Mitte nächste Woche mit Temperaturen von über 25 Grad: «Die hochsommerliche Grosswetterlage, die für diese hohen Temperaturen sorgt, wird sicher noch bis Mitte nächster Woche anhalten.»

Vom Hochdruckgebiet «Annelie» hören die Badis im und um das Luzerner Seebecken gerne. «Wir sind auf die warmen Tage vorbereitet und haben unser ganzes Personal aufgeboten», meint Marcel Wiesler, Geschäftsführer des Lidos, Luzern. Auch sei speziell dafür gesorgt worden, dass die Kühltruhen mit Eis und Glaces gut aufgefüllt sind.

Gleichermassen freut sich Stefan Schlatter, Geschäftsführer der Strandbäder Tribschen und Zimmeregg: «Solche heissen Tage sind zwar eine Herausforderung für jede Badi, aber wir sind bereit und blicken dem Schönwetter mit Freude entgegen.»

Doch die hitzigen Temperaturen führen nicht nur zu Badispass. Für gewisse Regionen hat Meteo Schweiz ab Mittwoch bereits Warnmeldungen der Gefahrenstufe 3 (erhebliche Gefahr) lanciert: «Besonders für ältere Menschen kann Hitze zu Kreislaufbeschwerden und körperlichem Unwohlsein führen.» Experten raten unabhängig vom Alter, den Körper stets mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen und genügend Wasser zu trinken.

Bild: Grafik Neue LZ

Bild: Grafik Neue LZ

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