ZENTRALSCHWEIZ: Kommission stimmt Konkordats-Kündigung zu

Die Kommission Erziehung, Bildung und Kultur befürwortet stark mehrheitlich den Austritt des Kantons Luzern aus dem Konkordat der pädagogischen Hochschule Zentralschweiz.

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PH-Studenten in ihren Bänken vor dem Unterricht. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

PH-Studenten in ihren Bänken vor dem Unterricht. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Der Kanton Luzern soll aus dem Konkordat der pädagogischen Hochschule Zentralschweiz (PHZ) austreten, findet die Kommission Erziehung, Bildung und Kultur (EBKK). Die Kommission mache geltend, dass sich das Konkordat der sechs Zentralschweizer Kantone in der Praxis nicht bewährt habe, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei Luzern.

Auch die Revision des Konkordats durch den Konkordatsrat PHZ überzeuge nicht, so die EBKK. Es fehle darin besonders eine Konzentration der Ausbildungen auf einen Standort. Dies führe zu einer «unerfreulichen Konkurrenzsituation zwischen den Teilschulen» sowie zu «unnötigen Koordinationskosten».

Zusammenarbeit weiterhin ermöglichen
Laut Mitteilung begrüsse die EBKK schlankere und kostengünstige Strukturen in der Lehrerbildung. Sie betont aber auch, dass ein Alleingang Luzerns in der Lehrerbildung nicht das Ziel sei, sondern weiterhin eine Zusammenarbeit mit den Zentralschweizer Kantonen «notwendig und wünschbar» sei. Dies soll mit Kooperationsverträgen und Leistungsvereinbarungen gewährleistet werden.

Die Beratung der Vorlage ist für die Mai-Session des Kantonsrates geplant.

ana