ZENTRALSCHWEIZ: Massiver Föhnsturm legt Bergbahnen lahm

Fast nichts ging mehr in den Zentralschweizer Skigebieten. Der Föhn wütete am Freitag mit bis zu 123 Stundenkilometern.

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Erwin Wicki beim Reinholen der Sessel am Lift im Sörenberg. Der Lift wurde wegen schlechten Wetterverhältnissen eingestellt. (Bild Nadia Schärli / Neue LZ)

Erwin Wicki beim Reinholen der Sessel am Lift im Sörenberg. Der Lift wurde wegen schlechten Wetterverhältnissen eingestellt. (Bild Nadia Schärli / Neue LZ)

In praktisch allen Zentralschweizer Skigebieten hat der starke Föhn am Freitag den Betrieb lahmgelegt. Auf der Melchsee-Frutt fuhren weder Sessellifte noch Gondelbahnen, in Engelberg waren nur gerade 2 von 25 Anlagen in Betrieb, in Andermatt und Sörenberg standen ebenfalls Bahnen still, und auf dem Stoss ging gar nichts mehr.

Dass die Bahnen still gestanden sind, ist eine reine Vorsichtsmassnahme. Und sie ist angebracht. Denn auf der Kleinen Scheidegg im Berner Oberland sind am Donnerstag Sesselliftschaukeln abgestürzt, weil wahrscheinlich der starke Wind das Seil aus der Rolle gehoben hatte. Ein deutscher Tourist wurde getötet, weitere Personen wurden verletzt (siehe Kasten).

119,9 km / h auf dem Titlis
Die höchsten Windgeschwindigkeiten in der Zentralschweiz wurden gestern an folgenden Orten gemessen: 119,9 km/h auf dem Titlis, 113,4 km/h in Altdorf, 91,1 km/h in Ägeri und 88,6 km/h auf dem Pilatus.

mic/bat

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.