Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ZENTRALSCHWEIZ: Was läuft über Neujahr? Die APERO-Redaktion gibt Tipps

Lassen Sie es an Silvester knallen. Wir verraten Ihnen die besten Ausgehtipps.
Silvesterparty: Lassen es Sie auch knallen? (Archivbild Neue LZ)

Silvesterparty: Lassen es Sie auch knallen? (Archivbild Neue LZ)

Ein Kinofilm zum Jahresende soll nur eines sein: Meisterhaft

Kino Übermorgen feiern wir den Jahreswechsel. Und ich finde, man sollte das Jahr 2014 kinomässig mit einem Meisterwerk beschliessen. In unserem Kinolisting rangieren derzeit fünf Filme in dieser Kategorie.
Der Anime «The Tale Of The Princess Kaguya» (13.00, Bourbaki, Luzern) bezaubert durch
seine freigeistige Hauptfigur und pure Lebensfreude. Nehmen wir etwas davon mit ins Jahr 2015.
Als Todesjahr von Robin Williams und Philip Seymour Hoffman (Bild) wird 2014 in trauriger Erinnerung bleiben. Letzterer zeigt in «A Most Wanted Man» (17.00 Capitol, Luzern) noch einmal sein ganzes Können (und als Plutarch Heavensbee in «The Hunger Games: Mockingjay – Part 1»: 20.45, Capitol, Luzern; 14.15/20.00 Maxx, Emmenbrücke). Wir sind froh, wenn das üble Jahr vorüber ist.
«Winter Sleep» (17.00, Bourbaki, Luzern): Was nehmen wir daraus mit ins nächste Jahr? Nicht so werden wie die Hauptfigur!
«Qu’est-ce qu’on a fait au Bon Dieu?» (18.30/20.45 Capitol, Luzern), das fragen sich die Eltern von vier Töchtern. Was haben wir dem lieben Gott nur getan, dass er uns keinen einzigen «normalen» Schwiegersohn gönnt? «Normal» heisst hier katholisch und von französischer Abstammung. Christian Clavier in der Rolle des Monsieur Claude und der Vater des Bräutigams von der Elfenbeinküste finden sich zum Schluss doch: «Wir lieben uns wie verrückt!» Ganz in diesem Sinne: Prosit Neujahr!reg
Mittwoch, 31. Dezember
Die Spielzeiten ab 1. Januar entnehmen Sie www.luzernerzeitung.ch/kino

Theater – die kulturell gediegene Art, gut ins neue Jahr zu rutschen

Bühne Die Festtage über den Jahreswechsel muss man nicht vor dem Fernseher, im Restaurant oder in der Disco verbringen. Es gibt attraktive kulturelle Alternativen – auch in der Zentralschweiz. Kulturmässig geht Silvester schon früher los als der allgemeine Party-Rummel. Und zwar mit Literatur in Stans bereits am 30. Dezember. Zum vierten Mal lädt der Nidwaldner Hauptort zum Literarischen Silvester ein. Erstmals ist das neue Literaturhaus Zentralschweiz als Veranstalter mit an Bord. Allerdings findet der Abend nicht im Höfli, sondern im Chäslager Stans statt.
Der diesjährige Literarische Silvester wird in memoriam des am 5. Februar 2014 verstorbenen Verlegers Martin Wallimann durchgeführt mit Lesungen von Stefanie Blaser, Heinz Stalder, Sandra Hughes und Christoph Schwyzer. Moderiert wird der Abend von Maya Reinhard. Nach den Lesungen gibts Kürbissuppe.

Musikalische Theater

Den Silvesterabend könnte man beispielsweise auch einmal in Zug feiern und den Abend mit einem Besuch im Theater im Burgbachkeller starten. Ab 20 Uhr geht dort das Stück «Gratis zum Mitnehmen» mit dem Kontrabassisten Philipp Galizia über die Bühne.
Der Neujahrstag ist kulturell traditionsgemäss dem Konzert vorbehalten. Doch am «Bärzelistag» findet wieder Bühnenaktivität statt. So im «Rössli» in Wolhusen, wo Veri auf die ihm eigene kabarettistische Art auf das vergangene Jahr zurückblickt.bec
Dienstag, 30. Dezember, 20.00
Chäslager Stans.
www.chaeslager-kulturhaus.ch.
Mittwoch, 31. Dezember, 20.00
Theater im Burgbachkeller, St.-Oswalds-Gasse 3, Zug. www.burgbachkeller.ch
Freitag, 2. Januar, 20.00
«Rössli», Menznauerstrasse 2, Wolhusen. www.veri.ch

Spanische Zigeunertänze und Aranjuez-Zauber statt Wiener Walzer

Klassik Das Luzerner Sinfonieorchester interpretiert das Thema Neujahrskonzert immer wieder neu. Die Alternative zum Walzer ist dieses Jahr die mediterrane Welt rund um Neapel, von der sich im 18. Jahrhundert Fäden in die ganze Musikwelt spannen.
Dafür stehen ein Concerto Grosso von Hofkapellmeister Alessandro Scarlatti und ein Werk des wichtigsten Vertreters der neapolitanischen Oper, Domenico Cimarosas Ouvertüre zur Oper «Il matrimonio segreto». Aber natürlich fehlen auch Tänze nicht. Klaviersonaten von Domenico Scarlatti, der volksmusikalische Einflüsse aufgriff, schlagen eine Brücke von Neapel nach Spanien. Und von da erklingen zu Beginn Joaquin Turinas «Danzas gitanas», während das Konzert unter der Leitung von James Gaffigan mit Tänzen aus Nono Rotas Filmmusik zu «Il Gattopardo» ausklingt.
Auch der konzertante Höhepunkt verdankt sich multikultureller Mischungen: Solist in Joaquin Rodrigos «Concierto de Aranjuez» ist der international gefeierte Gitarrist Miloš Karadaglic (Bild). Zudem präsentieren sich in den Scarlatti-Sonaten die Gewinner des ersten Scarlatti-Klavierwettbewerbs des LSO und der Musikhochschule Luzern, Maria Anikina und Hu Jung. Giuseppe Verdis «Alzira»-Ouvertüre steht für feurige Italianità, Giuseppe Martuccis «Colore orientale» weitet das Thema weiter in den Mittelmeerraum aus.mat
Donnerstag, 1. Januar, 17.00
Freitag, 2., Januar, 11.00
KKL, Konzertsaal, Luzern.
VV: Tel. 041 226 05 15

Ein Hauch von Millennium – einfach ohne Angst vor dem Weltuntergang

Sounds Was war das für eine Aufregung damals, Ende 1999. Alle Computer, so hiess es, würden nach dem Jahreswechsel aufgrund des mysteriösen Millennium-Bugs kaputtgehen. Und schon damals war die Welt ziemlich vom Computer abhängig. Umso grösser war die Erleichterung, als sich die Welt auch nach Mitternacht noch weiterdrehte – die Champagnerkorken knallten gleich noch einmal.
Jetzt, 14 Jahre später, gibt es bereits ein erstes Millennium-Revival. Natürlich pünktlich zu Silvester. Und durchaus auch musikalisch. In der Schüür spielen die wunderbaren Weekend Phantom, so ein bisschen Luzerns Indie-Band der Stunde, zusammen mit Freunden als The Backstreet Phantom Big Band zum Tanz auf. Zehn weitere Sänger, Sängerinnen und Gruppen performen mit ihnen ihren liebsten 1990er-Hit. Dabei werden wohl musikalische Verbrechen aus dem dunkelsten Keller hervorgeholt – aber es soll ja auch vor allem lustig sein. Und schräg: Es ist mit typischer, bunter, schriller 1990er-Jahre-Verkleidung der Musikanten zu rechnen.
Wer nach der Darbietung immer noch nicht genug von der Zeit vor dem Jahrtausendwechsel hat, kommt mit dem Bravo-Hits-DJ-Team auf seine Kosten. Nachher dürfen dann Captain Jack, Rednex und wie sie alle heissen wieder eine Weile lang nicht mehr öffentlich gespielt werden, mindestens bis zum nächsten Jahrtausendwechsel.mg
Mittwoch, 31. Dezember, 22.00
Schüür, Luzern

Weitere Ausgehtipps auf www.luzernerzeitung.ch/agenda

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.