Zentralschweizer Corona-News vom 24. März

Das Coronavirus beschäftigt derzeit die ganze Welt und somit auch die Zentralschweiz. Der Überblick zum sogenannten Sars-CoV-2-Virus im Zentralschweizer Live-Ticker.

Hören
Drucken
Teilen

Das Wichtigste in Kürze

21:35 Uhr

Sozialdienst Uri Nord berät bei Sorgen in der Corona-Krise
(ml) Hilfe kann etwa im Fall einer finanziellen Notsituation oder bei persönlichen Schwierigkeiten ersucht werden. Mehr dazu lesen Sie hier

20:25 Uhr

Der Chef des Zuger Führungsstabs sagt: «Wir wissen, wer Covid-19-Patient ist»
(zg) Der Steinhauser Urs Marti (59) ist in diesen Tagen die Drehscheibe, wenn es um Koordinationsaufgaben im Zusammenhang mit dem Coronavirus geht. Das Interview lesen Sie hier

19:02 Uhr

Betriebe, die in Zug noch geöffnet haben, sollen sich melden
(bier) Auf Initiative der Vereinigung Pro Zug und der Stadt steht eine Online-Liste bereit, die Kundinnen und Kunden mit den Angeboten vernetzt. Mehr dazu lesen Sie hier 

17:25 Uhr

Das 17. Zentralschweizer Sportfest in Zug ist abgesagt
(zfo) Rund 3000 Sportlerinnen und Sportler wären vom 5. bis 7. Juni 2020 am 17. Zentralschweizer Sportfest in Zug erwartet worden. Das Organisationskomitee hat sich nun angesichts der unsicheren Ausgangslage wegen der Ausbreitung des Corona-Virus zu einer frühzeitigen Absage entschieden. Dies meldet das Komitee in einer Mitteilung.

17:10 Uhr

Studierende der Hochschule Luzern suchen Lösungen für Coronakrise

16:50 Uhr

Die Situation der Randständigen in Luzern
(fi) Der Platz in der Notschlafstelle könnte bald knapp werden. Tauchen erste Erkrankungsfälle auf, stellt dies den Betrieb auf eine Belastungsprobe.

Auch Geldsorgen plagen die Obdachlosen und Drogenabhängigen in Luzern. Denn Drogen werden sich wohl bald verteuern, sagt Heinz Spichtig, der Geschäftsleiter vom Verein Jobdach, dem die Notschlafstelle angegliedert ist. «Wir müssen damit rechnen, dass bei gewissen Klienten das Aggressionspotenzial steigt. Daher versuchen wir, möglichst viele in Institutionen wie dem Drop-in unterzubringen und ihnen eine Substitutionsbehandlung zu ermöglichen. Ein kalter Entzug wäre für viele ein grosses Risiko.» Man wolle um jeden Preis verhindern, dass Klienten ins Spital eingewiesen werden müssen, betont Heinz Spichtig.

«Patienten, die aufgrund des psychischen Zustandes ausrasten, würden in einem Spital zur grossen Belastung.»

Den ganzen Text zur Situation in der Notschlafstelle finden Sie hier:

16:40 Uhr

«Drastischer Auftragsrückgang»: Maxon kündigt Kurzarbeit an
(ve) Das Coronavirus trifft nun auch den grössten Arbeitgeber Obwaldens. Rund 1300 Mitarbeiter am Hauptsitz der Maxon-Gruppe in Sachseln müssen sich auf Kurzarbeit einstellen. Mehr dazu:

Hauptsitz der Firma Maxon Motors.

Hauptsitz der Firma Maxon Motors.

Bild: Boris Bürgisser, Sachseln, 9. November 2018
16:31 Uhr

So entsorgen wir während der Coronakrise
(elo) Haushalte, in welchen erkrankte oder unter Quarantäne stehende Personen leben, sollen ab sofort auf die korrekte Abfalltrennung verzichten. Dies, um den Schutz der Mitarbeiter der Luzerner Abfallentsorgung zu gewährleisten.

Alles, was Sie jetzt zur Abfallentsorgung wissen müssen:

16:28 Uhr

Mehr Zeit für Auszählung der Wahlresultate
(nus) Üblicherweise werden Wahlresultate am Wahltag veröffentlicht. Am 29. März werden das nicht alle Luzerner Gemeinden schaffen: Der Regierungsrat gibt ihnen nun Zeit bis zum 8. April – oder auf Gesuch hin gar noch länger.

16:14 Uhr

Elektrizitätswerk Obwalden (EWO) führt Schutzmassnahmen ein
(unp) Um die Mitarbeitenden vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen und die Energieversorgung zu sichern, schliesst das EWO sein Verwaltungsgebäude in Kerns.

15:53 Uhr

Das Corona-Virus trifft das Luzerner Sinfonieorchester besonders hart

15:34 Uhr

Vermieter wollen während der Corona-Krise Härtefälle vermeiden 
(cg) Wie reagieren Vermieter in der Zentralschweiz, wenn Mieter wegen den Coronavirus-Massnahmen des Bundes in Zahlungsverzug kommen? Wir haben nachgefragt. Mehr dazu lesen Sie hier:

15:13 Uhr

Kanton Zug geht die Produktion von Desinfektionsmittel selber an
(mua) Durch die gesteigerte Nachfrage sind nicht nur Desinfektionsmittel vielerorts ausverkauft, auch der Grundstoff Reinalkohol wird knapp. Die Distillerie Etter verkauft deshalb zum Selbstkostenpreis einen Vorrat von rund 2,5 Tonnen Alkohol an den Kanton Zug, um daraus Desinfektions-mittel zu produzieren.

Die Herstellung übernehmen verschiedene Zuger Apotheken und Kliniken. «Für uns ist es ein Glücksfall, dass wir vor Ort unkompliziert solche Mengen aufkaufen können», führt Gesundheitsdirektor Martin Pfister in der Medienmitteilung aus.

15:05 Uhr

Nach Widerstand von Anwohnern: Corona-Testcenter wird vom Alpenquai auf die Luzerner Allmend verlegt
(jus)
Das geplante «Drive-In»-Testcenter für Corona-Patienten wird nicht bei der Kantonsschule Alpenquai in Betrieb gehen, wie der Kanton Luzern bestätigt. Ein neuer Ort sei bereits gefunden: Das Zentrum werde auf der Luzerner Allmend errichtet. Der Eröffnungstermin bleibt unverändert und ist auf Mittwoch, 25. März um 13 Uhr, geplant. Bei Anwohnern des Tribschenquartiers sind die Pläne des Kantons auf Widerstand gestossen.

Das Schnelltest-Zentrum bei der Kantonsschule Alpenquai.

Das Schnelltest-Zentrum bei der Kantonsschule Alpenquai.

Bild: Jakob Ineichen, Luzern, 24. März 2020
14:12 Uhr

Kanton Zug schnürt Massnahmenpaket
(mua) Mit den Massnahmen des Bundes werden die Zuger Firmen einer grossen Belastungsprobe ausgesetzt. Zur Abfederung der massiven Einschränkungen hat der Zuger Regierungsrat eine Vielzahl von Massnahmen beschlossen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier:

14:08 Uhr

Die Skisaison endete für diese Unterwaldner Nachwuchs-Skifahrerinnen abrupt 
(zfo) Swiss-Ski entschied per sofort ihre Athleten aus dem Ausland zurückzuholen, was für Delia Durrer (Beckenried-Klewenalp) den Abbruch der Jugend-Weltmeisterschaften in Norwegen bedeutete. Alessia Bösch (Engelberg) und Anja Christen (Bannalp-Wolfenschiessen) kehrten von FIS-Rennen aus Österreich zurück. «Plötzlich standen wir mit Sack und Pack daheim. Und jetzt?» Den ganzen Text lesen Sie hier:

Da war die Sportwelt noch in Ordnung: Anja Christen, Alessia Bösch und Delia Durrer (von links) nach dem Slalom an den nationalen U18-Meisterschaften, wo sie die Ränge zwei bis vier belegten.

Da war die Sportwelt noch in Ordnung: Anja Christen, Alessia Bösch und Delia Durrer (von links) nach dem Slalom an den nationalen U18-Meisterschaften, wo sie die Ränge zwei bis vier belegten.

Bild: PD
13:38 Uhr

Die Cityvereinigung Luzern startet Plattform für Geschäfte
(zfo) «Helfen Sie mit und unterstützen Sie die lokalen Geschäfte, Restaurants und Dienstleister der Stadt Luzern, diese Krise zu bewältigen.» Das schreibt die Cityvereinigung Luzern auf ihrer neuen Plattform. Kunden können dies auf verschiedene Weise tun - vom lokalen Online-Einkauf bis zur Bestellung via Email und persönlicher Auslieferung. «Wir zählen auf Sie und danken Ihnen für Ihre Solidarität für den Wirtschaftsstandort Luzern. Nur gemeinsam schaffen wir das!»

Auf der Plattform finden Sie viele Informationen zu Ihren Lieblingsläden in der Stadt Luzern: support.city-luzern.ch

11:41 Uhr

Erste Fälle im Betagtenzentrum Emmenfeld
(zfo) Die Betagtenzentrum Emmen AG (BZE) meldete am Dienstag, dass sie erste Fälle des Coronavirus im Betagtenzentrum Emmenfeld haben. Am Freitag, 20. März, sei eine Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet worden. Seit gestern Montag seien drei Bewohnende positiv getestet worden. Sie befinden sich in Spitalpflege. «Zum Schutz von Bewohnenden und Mitarbeitenden wurde die betroffene Abteilung isoliert. Die BZE AG lenkt ihre Ressourcen darauf, einer Ausbreitung der Krankheit effektiv entgegenzuwirken», so das Alterszentrum. Hier geht's zum Artikel.

Das Betagtenzentrum Emmenfeld in Emmen.

Das Betagtenzentrum Emmenfeld in Emmen.

Bild: Eveline Beerkircher, 20. August 2015
11:15 Uhr

(zfo) Engelberg lancierte einen digitalen Dorfplatz. Bereits 20 Prozent der Bevölkerung hat sich registriert.

10:50 Uhr

Nidwaldner Gesundheitsdirektorin im Interview
(fh) «Die Lage ist ernst» – mit diesem dringenden Appell richtete sich die Nidwaldner Regierung am Wochenende an die Bevölkerung. Gesundheitsdirektorin Michèle Blöchliger sagt im Interview, warum der Aufruf, die Krise nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, nötig war.

10:04 Uhr

Obdachlose mit Fieber werden abgewiesen
(zfo) Die Notschlafstelle in der Stadt Luzern hat weiterhin geöffnet. Allerdings werde seit einer Woche vor dem Eintritt bei allen die Temperatur gemessen. Wer Fieber habe, den müsse man abweisen, berichtet das Regionaljournal Zentralschweiz. Bisher sei jedoch noch kein Corona-Fall bei Obdachlosen bekannt.

Deshalb wolle man jetzt Isolationszimmer organisieren. Der Verein Jobdach arbeitet daran, eine leer stehende Liegenschaft mit 18 Zimmern anzumieten. «Ziel ist, dass man dort einen Puffer schafft, für die Leute, bei denen es einen Krankheitsverdacht gibt», sagt Geschäftsleiter Heinz Spichtig zum Regionaljournal. Dort werde es eine strenge Ein- und Ausgangskontrolle brauchen. Spichtig: «Uns fehlt dieses Personal. Deshalb haben wir eine Anfrage an den kantonalen Führungsstab gestellt, damit wir die erste Triage machen können.» 

09:45 Uhr

Der Kanton Uri und der Kanton Luzern suchen Helfer und Helferinnen
(zf/avd) Um die Urner Gesundheitsversorgung zu stärken, schafft der Kanton einen Personalpool mit Freiwilligen. Gefragt sind Personen mit einem medizinischen Hintergrund.

Auch der Führungsstab des Kantons Luzern ruft Freiwillige dazu auf, sich zu melden. Sie können online ein Formular ausfüllen. Nach rascher Prüfung vermittelt der Kanton die Freiwilligen an jene Institution weiter, welche gerade einen bestimmten Bedarf hat. Das können Zahnärzte sein, die im Spital aushelfen oder ein Car-Chauffeur, der Mahlzeiten ausliefert.

08:39 Uhr

Luzerner Stadtregierung greift zu ungewöhnlichen Mitteln
(zfo) Der Stadtrat wendet sich direkt an die Bevölkerung über 65 Jahre: «Bleiben Sie daheim. Gehen Sie nicht mehr einkaufen.» Der Appell von Stadtpräsident Beat Züsli im Video:

08:13 Uhr

Auf den Eggbergen ob Altdorf wurde ein Lädeli eröffnet
(elo) Das Berggasthaus Eggbergen ob Altdorf hat geschlossen – so wie alle anderen Gastrobetriebe zur Zeit. Doch Gaby und Andy Brownrigg und ihr Mann haben das Beste aus einer schlechten Situation gemacht und stattdessen kurzerhand ein kleines Lebensmittelgeschäft eröffnet. Dieses soll dem Schutz der Bevölkerung dienen. 

08:03 Uhr

Auch Obwalden hilft – und diese Menschen stehen dahinter
(elo) Viele suchen in diesen Tagen Hilfe, viele bieten Hilfe an. Doch wie bündelt man all die Informationen? Lara Morger und Res Fürling versuchen in Obwalden die Hilfesuchenden und die Helfenden zu vernetzen.

07:54 Uhr

Kleine Helden im Kampf gegen das Coronavirus
(elo) Die beiden Primarschüler Loan und Enio wohnen zusammen mit ihren Eltern im Luzerner Tribschenstadt-Quartier. Als «Einkaufs Gang» gehen die beiden Jungs für ältere Menschen einkaufen, damit diese nicht mehr selbst nach draussen müssen. Ein Lichtblick in der Corona-Krise.

Enio (graue Kappe) und Loan Lichtsteiner machen in der Tribschenstadt Einkäufe für ältere Menschen.

Enio (graue Kappe) und Loan Lichtsteiner machen in der Tribschenstadt Einkäufe für ältere Menschen.

Bild: Manuela Jans (Luzern, 21. März 2020)

Die letzten Meldungen vom Montag, 23. März

21:05 Uhr

Aus der Stube in die Stube
(rem) In Zeiten von Covid-19 muss nicht ganz auf Kultur verzichtet werden. Mit den Web-Darbietungen der Initiative «Aus der Stube, in die Stube – Streaming is Caring» kann täglich Kultur erlebt werden. Zu den Aufzeichnungen geht es hier.

19:05 Uhr

Weitere Geschäfte in der Mall of Switzerland in Ebikon schliessen
(rem) Die Geschäfte Confiserie Bachmann, Mobilezone und Lux Mobile schliessen. Dies geht aus einem Facebook-Post der Mall of Switzerland hervor. Grund dafür dürfte die fehlende Kundschaft sein. Die Mall und die Confiserie Bachmann waren am Montagabend für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Weiter geöffnet haben Migros, Kiosk, Denner, MedCenter, Dropa Drogerie sowie die Luzerner Kantonalbank und Postfinance. 

18:30 Uhr

So schlagen sich Luzerner Restaurants und Take-aways
(sma) Take-away ist in Luzern unter der Woche nurmehr bis 18.30 Uhr möglich. FDP und SVP fordern eine Lockerung dieser Regelung. Nicht alle Gastronomen halten dies für nötig – sie konzentrieren sich auf den Mittag und auf die Hauslieferung.

Die weiteren Ticker:

Zentralschweizer Corona-News vom 19. März

Das Corona-Virus hält derzeit die ganze Welt und somit auch die Zentralschweiz in Atem. Der Überblick zum sogenannten Sars-CoV-2-Virus im Zentralschweizer Live-Ticker.

Zentralschweizer Coronanews vom 18. März

Das Corona-Virus hält derzeit die ganze Welt und somit auch die Zentralschweiz in Atem. Der Überblick zum sogenannten Sars-CoV-2-Virus im Zentralschweizer Live-Ticker.