Zentralschweizer Corona-News vom 21. März

Das Corona-Virus beschäftigt derzeit die ganze Welt und somit auch die Zentralschweiz. Der Überblick zum sogenannten Sars-CoV-2-Virus im Zentralschweizer Live-Ticker.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Infoline des Bundes: 058 463 00 00, Hotline Kanton Luzern 041 939 20 70 (Betriebszeiten: täglich 8-12 Uhr und 13.30-17 Uhr).
  • Nachbarschaftshilfe: Wir haben eine Übersicht von Projekten.
  • #hilfdimresti – die Takeaway-Übersicht der Zentralschweiz
18:20 Uhr

Erster Todesfall durch Coronavirus im Kanton Luzern
(sre) Im Kanton Luzern gibt es den ersten Todesfall im Zusammenhang mit einer am neuen Coronavirus erkrankten Person zu beklagen. Es handelt sich um einen 55-jährigen Mann aus der Agglomeration Luzern, der an einer Vorerkrankung litt. Aufgrund der bislang bekannten Informationen ist unklar, ob die Person aufgrund ihrer COVID-19-Erkrankung verstarb oder ob eine andere Ursache zum Ableben führte. Eine Autopsie wird darüber Aufschluss geben.

18:03 Uhr

12 Corona-Infizierte im Kanton Uri
(sre) Der Kanton Uri verzeichnet mittlerweile 12 Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Nachdem der Bund die Ausgangssperre für Senioren des Kantons unterbunden hat, appelliert der kantonale Führungsstab nun an die über 65-Jährigen. Diese müssten mit korrektem Verhalten wesentlich dazu beitragen, die ältere Bevölkerung zu schützen.

16:58 Uhr

(sre) WAS Wirschaft Arbeit Soziales Luzern wird seine Hotline für Kurzarbeitsentschädigungen 041 228 61 00 auch am Sonntag, 22. März 2020, von 8 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 17 Uhr bedienen. Fragen im Zusammenhang mit der Kurzarbeit werden von mehreren WAS-Mitarbeitenden beantwortet.

14:39 Uhr

Bund stellt klar: Ausgangssperre für Senioren im Kanton Uri ist nicht zulässig
(elo) Der Bund hat sich gestern gegen eine nationale Ausgangssperre ausgesprochen. Diese Regelung ist abschliessend. Sie lässt keinen Raum für Ausgehverbote in einzelnen Kantonen. Damit ist klar, dass die Ausgangssperre für Senioren im Kanton Uri nicht geltend gemacht werden kann. Uri muss zurückrudern.

14:18 Uhr

Luzerner Kulturschaffende streamen Live-Sessions aus der eigenen Stube – Tobi Gmür macht den Anfang
(jvf) «Aus der Stube, in die Stube – Streaming is Caring» heisst die von Other Music Luzern lancierte Aktion zugunsten Luzerner Kulturschaffenden. Ab heute Samstag präsentieren Kulturinstitutionen jeden Abend um 20.30 Uhr Live-Sessions auf dem Facebook- und Instagram-Account des Kulturmagazins «041» und auf zentralplus.ch. Es werden 15-minütige Beiträge aus Musik, Theater, Kunst, Literatur und Film gezeigt. Den Anfang macht der Musiker Tobi Gmür. Die Künstler können mittels Online-Kollekte unterstützt werden. Mehr Infos. 

13:45 Uhr

Aldi eröffnet am Donnerstag Filiale in der Luzerner Altstadt
(jvf) Nach langer Umbauphase kehrt wieder Leben in die Hertensteinstrasse 50, wo einst Vögele sein Verkaufslokal hatte. Am 26. März eröffnet Aldi nämlich seine dritte Filiale in der Stadt Luzern. Wegen der Corona-Pandemie werde aber auf spezielle Eröffnungsaktionen verzichtet, schreibt Aldi auf Facebook. Die Ochsner-Sport-Filiale im selben Haus muss seine Eröffnung verschieben.

13:24 Uhr

Jetzt bezahlen, später einlösen: Plattform «wir-sind-luzern.ch» verkauft Gutscheine für Luzerner Geschäfte und Gastrobetriebe
(jvf) Seit Dienstag sind alle Restaurants und Läden geschlossen. Damit die Betriebe in Luzern dennoch Umsatz generieren können, wurde die Online-Plattform «wir-sind-luzern.ch» ins Leben gerufen. Sie können jetzt einen Gutschein Ihres Lieblingsladens oder -Restaurants kaufen und ihn einlösen, wenn das Gewerbe seine Türen wieder öffnen darf. Wie das funktioniert und welche Betriebe teilnehmen, erfahren Sie hier.

11:05 Uhr

Gefängnis Grosshof in Kriens richtet Quarantäne-Abteilung ein – Luzerner Gerichte vertagen Verhandlungen
(fi) Selbst vor abgeriegelten Institutionen machen Corona-Viren nicht halt: Die Pandemie hat den Alltag in den beiden Luzerner Gefängnissen Grosshof und Wauwilermoos auf den Kopf gestellt. Mehr dazu.

09:36 Uhr

Luzerner Kantonsspital sucht Helferinnen und Helfer für den Corona-Notfallpool
(elo) Das Luzerner Kantonsspital ist angewiesen auf jede Art von Hilfe, welche in Zusammenhang mit Pflegeberufen oder pflegerischen Tätigkeiten steht. «Jede Hilfe zählt!» Hier geht's zum Formular.

09:27 Uhr

(elo) WAS Wirtschaft Arbeit Soziales Luzern hat für heute Samstag eine Hotline für Kurzarbeitsentschädigungen in Betrieb genommen. Fragen im Zusammenhang mit Kurzarbeit werden von mehreren WAS-Mitarbeitenden beantwortet.

Hotline: 041 228 61 00

08:21 Uhr

(lur) Seit Donnerstag um 18 Uhr gilt im Kanton Uri für Personen über 65 Jahre eine Ausgangsbeschränkung. Das Haus oder die Wohnung zu verlassen, ist für diese Einwohner Uris somit nur noch bedingt möglich. Einkäufe dürfen sie nicht mehr selber erledigen. Mit dieser Massnahme geht die Urner Regierung als bislang einziger Schweizer Kanton weiter als der Bundesrat mit seinen Weisungen. Inwiefern dies aus rechtlicher Sicht überhaupt zulässig ist, scheint umstritten.

Das sagen Rechtsprofessoren, der Bundesrat und die Urner Regierung zum umstrittenen Regime.

07:32 Uhr

(elo) Gerade für Kinder kann es schwer sein, zu verstehen, weshalb wir jetzt alle zuhause bleiben müssen. Die Stadt Wien hat deshalb ein Erklärungsvideo für  Kinder erstellt: 

07:30 Uhr

Zeitungen können nicht mehr überall zugestellt werden
(chm) Die Zeitungsvertriebsorganisationen sind vom Bund angewiesen worden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über 65 Jahren von der Zustellungsarbeit zu befreien. Das bedeutet: Ab heute Samstag können die Zeitungen nicht mehr allerorts zu den gewohnten Zeiten frühmorgens geliefert werden. Teilweise muss die Zustellung über die normale Briefpost erfolgen. Jederzeit pünktlich kann die Zeitung weiterhin als E-Paper gelesen werden. Rund um die Uhr steht zudem allen Abonnentinnen und Abonnenten kostenfrei das stets aktuelle Newsportal luzernerzeitung.ch zur Verfügung. Installieren Sie bitte die Apps: 

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Die letzten Meldungen vom Freitag 20. März

22:47 Uhr

Darauf müssen Sie beim Kehrichtentsorgen achten
(hor) Die Kehricht- und Wertstoffsammlung findet wie gewohnt gemäss Abfallkalender statt. Dies teilte Real (Recycling Entsorgung Abwasser Luzern) gestern mit. Denn diese gehört gemäss dem Bundesamt für Umwelt zur Grundversorgung auch während der ausserordentlichen Lage. Allerdings gilt es einige Punkte zu beachten: So sollen etwa im privaten Haushalt Abfälle wie Masken, Taschentücher und Papierhandtücher unmittelbar nach Gebrauch in Plastiksäcken gesammelt werden. Diese sollen dann ohne zusammenpressen verknotet und im gedeckten Abfalleimer mit regulärem, blauem Real-Sack entsorgt werden. In Haushalten, in denen erkrankte oder unter Quarantäne stehende Personen leben, soll man zudem auf die separate Abfalltrennung verzichten und alles, etwa auch PET-Flaschen oder Grünabfälle, im normalen Kehricht entsorgen. Mit dieser Massnahme soll gemäss der Mitteilung eine Infektionsgefahr für Real-Mitarbeitende oder Dritte ausgeschlossen werden. Abfälle wie Karton und Papier soll man möglichst lange daheim behalten.

21:52 Uhr

Ökihöfe reduzieren die Anzahl Parkplätze
(hor) Die elf Ökihöfe in und um die Stadt Luzern bleiben zwar vorerst in Betrieb, doch die Anzahl Parkplätze wird reduziert. Zudem soll die Bevölkerung die Ökihöfe nur noch aufsuchen, wenn kein anderer Entsorgungsweg möglich ist, wie die Betreiberin Real (Recycling Entsorgung Abwasser Luzern) am Freitag mitteilte. Zudem erinnert Real an die Verhaltensregeln dort: Unter anderem «Abstand von zwei Metern einhalten» und «Zutritt für kranke Personen verboten». Weiter sollen unbediente Sammelstellen in den Quartieren nur aufgesucht werden, wenn es dringend notwendig ist. Und auch hier gilt selbstverständlich: «Abstand einhalten». 

21:14 Uhr

Nid- und Obwaldner Kantonsverwaltungen schliessen die Schalter (rem) Die Bürger werden angewiesen, die Verwaltungen per Telefon oder Mail zu kontaktieren. Mehr dazu lesen Sie hier

20:56 Uhr

Bestattung ohne Trauergottesdienst: Das empfehlen Seelsorger
(rem) Wegen des Corona-Virus können Angehörige nur noch im engsten Kreis von ihren Liebsten Abschied nehmen. Den Trauerprozess könne man dennoch nicht verschieben, findet unter anderem die Kernser Pfarreibeauftragte Marianne Waltert. Mehr dazu lesen Sie hier

20:23 Uhr

Ausgehverbot für Senioren in Uri hat sich bewährt
(rem) Das am Donnerstag im Kanton Uri erlassene Ausgehverbot für Senioren hat sich nach Angaben des kantonalen Führungsstabs vom Freitag bewährt. 

19:05 Uhr

FCL-Torhüter macht die #stayathomechallenge
(rem) Marius Müller übt zuhause, aber sehen Sie selbst: 

Die weiteren News:

Zentralschweizer Corona-News vom 19. März

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Zentralschweizer Coronanews vom 18. März

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