Zentralschweizer Corona-News vom 5. bis 13. April

Das Coronavirus beschäftigt derzeit die ganze Welt und somit auch die Zentralschweiz. Der Überblick zum sogenannten Sars-CoV-2-Virus im Zentralschweizer Live-Ticker.

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Die Meldungen vom Montag, 13. April

19:45 Uhr

Drohnenaufnahmen zeigen menschenleeres Luzern
(stp) Die meisten der Schweizer Strassen sind aufgrund des Coronavirus wie leergefegt. Auch in Luzern ist dies nicht anders, wie ein Video mit Drohnenaufnahmen von Martin Schumacher und Elmar Bossard zeigt.

19:01 Uhr

BAG-Massnahmen an Ostern im Stresstest
(stp) Wie hat sich die Zentralschweizer Bevölkerung an Ostern an die Massnahmen des Bundes gehalten? Die Luzerner, Urner, Zuger und Schwyzer Behörden ziehen Bilanz.

18:07 Uhr
«Alles wird gut»: Unsere Bundesrätinnen und Bundesräte als Schoggihasen.

«Alles wird gut»: Unsere Bundesrätinnen und Bundesräte als Schoggihasen.

Bild: PD

Bachmann macht Schoggi-Bundesräte
(bam) Die Luzerner Confiserie Bachmann hat dem Bundesrat als Dank für den grossen Einsatz der vergangenen Wochen Osterhasen geschickt. Alle Bundesräte erhielten einen Osterhasen mit ihrem Gesicht drauf. Die Schoggi-Bundesräte sind nur als Geschenk an die Regierung gedacht, es gibt sie nicht zu kaufen. Dies obwohl die Nachfrage da gewesen wäre. «Wir wollen aus ethischen Gründen mit dieser Krise kein Geld machen», sagt der Geschäftsführer und gelernte Chocolatier, Raphael Bachmann, auf Anfrage. Das Ziel sei gewesen, in dieser schwierigen Zeit ein positives Zeichen zu setzen.

09:00 Uhr

Erster Corona-Todesfall im Kanton Nidwalden
(elo) Am Samstag ist in Nidwalden die erste Person am Coronavirus gestorben. Bei der Verstorbenen handelt es sich um einen 81-jährige Frau, die an Vorerkrankungen litt.

08:10 Uhr

Ein Rundgang durch die menschenleere Stadt Luzern
(elo) Unser Leser Louis Palmer ist am gestrigen Ostersonntag durch Luzern gefahren und hat die Stadt im Lockdown gefilmt. Entstanden ist ein eindrückliches Video einer gespenstig leeren Stadt.

Die Meldungen von vergangener Woche

Sonntag, 12. April – 10:52 Uhr

Mieterverband appelliert an Vermieter von Geschäftsräumlichkeiten
Die Immobilienbranche ist von der Coronakrise wenig betroffen. Von den Vermietern fordert der Mieterinnen- und Mieterverband LU NW OW UR deshalb einen Beitrag zur Lösung, da es seiner Meinung nach sonst schon bald erheblich weniger Geschäfte, Gastronomielokale und Kulturräume gibt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 11. April – 17:13 Uhr

34 Corona-Fälle im Pflegeheim Frohsinn in Oberarth
Im Pflegeheim Frohsinn in Oberarth sind 26 Bewohnerinnen und Bewohner und 8 Mitarbeitende positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Kanton Schwyz hat deswegen das Zentrum unter Quarantäne gestellt, wie das Departement des Innern am Ostersamstag mitteilt. Das gesamt Areal ist abgesperrt und das Personal nur noch mit entsprechender Schutzbekleidung tätig. Das Zentrum ist vom Kanton mit zusätzlichen Schutzmaterialien ausgerüstet und vom Kantonsärztlichen Dienst auf die Quarantänesituation vorbereitet worden, wie es in der Mitteilung heisst. Nach dem Bekanntwerden von ersten Fällen, seien alle Bewohnerinnen und Bewohner und Angestellten getestet worden.

Bereits seit dem 16. März gilt im Kanton Schwyz für alle Alters- und Pflegeheime ein grundsätzliches Besuchsverbot. Im Kanton Schwyz sind aktuell total 249 bestätigte Fälle registriert. 

16:31 Uhr

Acht Menschen in Uri wegen Coronavirus hospitalisiert
Bisher sind im Kanton Uri total 75 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden, wie der Kantonale Führungsstab am Samstag mitteilt. 8 Personen sind demnach hospitalisiert. Und 50 der positiv getesteten Personen gelten als geheilt. Insgesamt sind bisher vier Personen an den Folgen des Coronavirus gestorben.

16:23 Uhr

Steigende Anzahl Personen im öffentlichen Raum in Uri unterwegs
(spe) Die Kantonspolizei Uri traf am Karfreitag und Ostersamstag bei ihren Patrouillen eine steigende Anzahl Personen im öffentlichen Raum an. Vermehrt hätten Personen wegen des Abstandes ermahnt und in einigen wenigen Fällen auch mit einer Ordnungsbusse bestraft werden müssen, wie der Kantonale Führungsstab (Kafur).

Zudem entspreche die stärkere Nutzung der Passstrassen durch Fahrrad- und Motorradfahrer sowie Skitourengänger nicht der Bitte des Bundesrats, zu Hause zu bleiben. Das widerrechtliche Abstellen oder Parkieren von Fahrzeugen sowie das Missachten von Fahrverboten auf den Passtrassen mit Wintersperre werde deshalb von der Kantonspolizei Uri konsequent geahndet.

16:03 Uhr

Nidwaldner Gemeinderat: «Ich wünsche mir, dass man auch nach der Krise mehr miteinander redet»
(zfo) Wie erleben Zentralschweizerinnen und Zentralschweizer den Corona-Alltag? Heute erzählt es uns der 29-jährige Gemeinderat Andreas Kälin aus Ennetbürgen. Er wünscht sich, dass die Menschen einige Veränderungen beibehalten, auch nach der Krise. Und dass sie zusammen, statt gegeneinander arbeitet. Zum ausführlichen Text geht es hier.

12:30 Uhr

568 Menschen im Kanton Luzern positiv getestet
(spe) Im Kanton Luzern wurden bisher insgesamt 568 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Dies teilte der Kanton am Samstag auf seiner Website mit. Bisher sind total 10 Menschen gestorben. Hospitalisiert waren am Freitag um 13 Uhr 69 Menschen, in Intensivpflege 6. Die beiden letzten Zahlen werden jeweils nur wochentags aktualisiert.

12:24 Uhr

Filme von Zentralschweizern als kostenlose Streams 
(reg) Auf filmstream.ch bieten im April Zentralschweizer Filmschaffende ihre Werke gratis zum Streamen an. Täglich wird ein neuer Film aufgeschaltet, am Montag beispielsweise "Rewind Forward". Dies ist ein Dokumentarfilm von Justin Stoneham (2017, 24’). Der Regisseur ist noch ein Kind, als seine Mutter eine Hirnblutung erleidet. Er erzählt seine lange verdrängte Familiengeschichte.

  • Montag: Rewind Forward
    Dokumentarfilm von Justin Stoneham (2017, 24’). Der Regisseur ist noch ein Kind, als seine Mutter eine Hirnblutung erleidet. Er erzählt seine lange verdrängte Familiengeschichte.

Hier die Übersicht für die gesamte kommende Woche.



08:44 Uhr

Historisches Museum für daheim
«Wenn du nicht zu uns kommen kannst, kommen wir zu dir.» Unter diesem Motto hat das Historische Museum Luzern für die Ostertage eine Eiersuche zusammengestellt, die Familien von zu Hause aus durchführen können. Zudem gibt es ein Quiz und das Museum stellt ein Oster-Objekt aus ihrer Sammlung vor.

08:30 Uhr

Weiteres Luzerner Atelier produziert Schutzmasken
Nebst LU Couture (wir berichteten) fertigt auch das Luzerner Atelier Goldiger Schlüssel Schutzmasken an. Sie sind aus Stoff, waschbar und handgefertigt. Weitere Informationen gibt es hier.

Die Meldungen vom Freitag, 10. April

19:16 Uhr

Die Coronakrise beeinflusst auch das Geschäft um die Osterhasen. In Kerns werden diese derweil fleissig produziert: Seit Ende Februar läuft die Osterhasenproduktion von Confiseurin Brigitte Durrer-Ramsauer in Kerns auf Hochtouren.

18:06 Uhr

Trotz der dringende Bitte des Bundesrats, an Ostern daheim zu bleiben, stiegen am Karfreitag erneut viele Motorrad- und Velofahrer auf den Sattel. Auf der Ibergereggstrasse war besonders viel los. Dort kam es zu zwei Motorradunfällen innert kurzer Zeit. Der Unfallvorgang ist gemäss Behörden soweit geklärt.

17:20 Uhr

Rund 80 Spital-Soldaten werden seit dem 16. März im Luzerner Kantonsspital eingesetzt. Einer von ihnen ist Dominik Sieber aus Oftringen. Im Interview erzählt der 23-jährige Elektroplaner, mit welchen Erwartungen er eingerückt ist und warum es schwer ist, seine Familie und Freunde nicht treffen zu können.

16:57 Uhr

Pflegepersonal erhält viele Geschenke
Die Spitäler werden zurzeit mit Geschenken überhäuft: Blumen, Süsses – und sogar Autos wurden schon angeboten. Es wird aber auch in diesen besonderen Zeiten alles koordiniert, was sich koordinieren lässt. «Die allermeisten Firmen kontaktieren uns, bevor sie Material liefern», erklärt Jonas Meier, Leiter Hotellerie und Infrastruktur der Hirslanden Klinik St.Anna. Denn selbst beim besten Willen könne man nicht alle Geschenke annehmen. «Viele Frischprodukte etwa gehen nicht, weil die Ware leicht verderblich ist.» Auch allzu grosse Mengen lehnt die Klinik bisweilen dankend ab – etwa ein Angebot von 4000 Osterhasen.

Auch die Klinik St. Anna erhält derzeit viele Geschenke – etwa Blumen oder Osterhasen.

Auch die Klinik St. Anna erhält derzeit viele Geschenke – etwa Blumen oder Osterhasen.

Bild: Nadia Schärli, Luzern,
8. April 2020
16:33 Uhr

Die eindringlichen Aufforderungen über Ostern, nicht ins Tessin zu reisen, haben ihre Wirkung nicht verfehlt. Der Transitverkehr ist im Gegensatz zur Vorjahresperiode um 90 Prozent zurückgegangen. Hier geht es zum Artikel.

Keine Blechlawine: So frappierend ist der Unterschied vor dem Gotthard zum letzten Jahr

Vor einem Jahr staute sich eine Blechlawine am Gotthard. (Bild: Alexandra Wey / Keystone)

16:27 Uhr

Ibergeregg nach Töffunfall gesperrt
(gh) Trotz der dringende Bitte des Bundesrats, an den Ostern daheim zu bleiben, zog es am Karfreitag erneut viele Motorrad- und Velofahrer ins Freie. Auch auf der Ibergereggstrasse war viel los. Gegen 16 Uhr gab die Kantonspolizei Schwyz eine Verkehrsmeldung heraus. Die Strecke ist nach einem Verkehrsunfall gesperrt. Nach Informationen des «Boten» hat sich ein Töffunfall ereignet. Genauere Angaben zum Unfallhergang werden im Verlauf des Nachmittags erwartet.

15:43 Uhr
Theo Schnider, Direktor der Biosphäre Entlebuch

Theo Schnider, Direktor der Biosphäre Entlebuch

Bild: PD

Ansturm auf Sörenberg bleibt bisher aus – nur vereinzelte Personen reisen in ihr Feriendomizil
(jus) Wegen den schönen Ostertagen wurde befürchtet, dass Tagestouristen und Zweitwohnungsbesitzer in die Region strömen könnten. «Die grosse Mehrheit der Leute hat sich bis jetzt sehr diszipliniert verhalten und keine Tagesausflüge in die Region unternommen», sagt Theo Schnider, Verwaltungsratspräsident der Bergbahnen Sörenberg und Direktor der Biosphäre Entlebuch, am Karfreitag. Die Nagelprobe stehe am Osterwochenende aber erst noch bevor. Zudem sagt Schnider:

«Es gab vereinzelt Personen, die in ihr Feriendomizil gegangen sind.»

Es sei jedoch anzunehmen, dass diese Leute nun in ihrem Haus bleiben würden. Schnider betont, dass man das Gesamtwohl der Gesellschaft im Auge behalten müsse. «Auch wir würden natürlich lieber Gäste heranlocken, aber man muss vernünftig sein. Jetzt ist der falsche Zeitpunkt, um in die Ferienregion zu fahren.» Diesen Appell richtet die Biosphäre Entlebuch auch im folgenden Video an die Bevölkerung:

15:33 Uhr

Urner Spitex-Leute machen Nasen-Rache-Abstriche bei den Leuten zu Hause mit geschultem Personal. Damit will der Kanton die Spitäler entlasten. «Wir waren schweizweit die ersten mit diesem Konzept», sagt Kantonsarzt Jürg Bollhalder. Unsere Zeitung war auf einer Tour mit der Spitex dabei. Den Artikel lesen Sie hier.

14:04 Uhr

Urner Regierung will Schuljahr nicht verlängern 
Trotz Fernunterricht wegen des Coronavirus endet das Schuljahr im Kanton Uri regulär mit Beginn der Sommerferien. Der Urner Regierungsrat hält nichts von der Idee der SVP-Fraktion im Landrat, die Schulzeit auf Kosten von Ferien zu verlängern. Der Regierungsrat teilte mit, dass eine Verlängerung des Schuljahrs dem Beschluss der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) widersprechen würde.

13:48 Uhr

FCL-Spiel von 2010 wird live kommentiert
(jus) Die Meisterschaft in der Super League ruht. Doch der FC Luzern will trotz Coronakrise Fussball-Emotionen erzeugen. Am Karsamstag wird im FCL-Radio die komplette Partie vom Mai 2010 gegen die Young Boys live kommentiert. Anpfiff ist um 19:00 Uhr auf der Website des FC Luzerns.

10:23 Uhr

B-Sides Festival hofft weiter auf Durchführung
(jus) Die Festivalsaison rückt immer näher. Beim B-Sides, das vom 18. bis 20. Juni in Kriens stattfindet, hat man die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass das Festival stattfinden kann. Dominik Unternährer vom B-Sides sagt gegenüber Ron Orp, dass man davon ausgehe, dass der Bundesrat am 16. April einen mittelfristigen Entscheid über Grossveranstaltungen kommunizieren werde. Die Situation sei aktuell etwas unbefriedigend, weil hinter den Kulissen zwar fleissig daran weitergearbeitet würde, dass eine Durchführung möglich bleibe. Gleichzeitig könne man den Lieferanten, Helfern und Künstlern keine klaren Ansagen machen.

Derzeit würde eruiert, wie der finanzielle Schaden auch bei einer möglichen Absage möglichst gering gehalten werden könne. «Wir warten aktuell mit definitiven Bestellungen ab und versuchen, Fristen möglichst aufzuschieben», so Dominik Unternährer. Eine Durchführung im 2021 sei Stand jetzt aber nicht gefährdet.

09:57 Uhr

Kanton Zug gibt Tipps gegen die Langweile in den Schulferien
(jus) Mit Ostern beginnen in der Zentralschweiz auch die Ferien vom Fernunterricht. Drohen nun Stress und Langweile? «Spiel und Spass sind auch auf engem Raum möglich – und lehrreich dazu», heisst es dazu in einer Medienmitteilung des Kantons Zug. Die ungewohnte Nähe könne auch als Chance genutzt werden. Mit der Ideensammlung «Kinder und Jugendliche im Fernunterricht und in den Ferien begleiten» stellt der Kanton auf seiner Website ein Fundus an Beschäftigungsmöglichkeiten zur Verfügung. Sie sollen Strukturen für den Familienalltag erleichtern und Strategien erläutern, die Kinder zum Mitmachen ermuntern.

09:40 Uhr

Die grosse Oster-Übersicht
Die Kirchen bleiben über Ostern leer. Doch Pfarreien und Vereine haben in aller Eile überraschend reichhaltige Ersatzangebote auf die Beine gestellt. In unserer Zusammenstellung haben wir die Angebote aus dem Kanton Luzern zusammengetragen – von Streaming-Gottesdiensten bis zu Kerzen-Lieferdiensten.

08:35 Uhr

Bürgenstock Resort sendet Lichtsignal in die Region
(jus) Jeden Abend leuchtet beim Bürgenstock Resort ein Schriftzug auf, der auch von Luzern aus zu sehen ist: «Love Switzerland» heisst es darauf. Auf der Facebookseite des Hotels steht, dass man damit in der aktuell «fordernden Zeit» einen kleinen Lichtergruss an die Nachbarn in der Region senden wolle.

Derweil sind die meisten Bereiche des Resorts seit dem 13. März geschlossen, wie auf der Homepage zu lesen ist. Nur das Waldhotel Health & Medical Excellence, das Waldhotel Spa und das Verbena Restaurant & Bar blieben bis zum 19. April mit eingeschränktem Hoteldienst geöffnet.

Die Meldungen vom Donnerstag, 9. April

22:21 Uhr

Lehrabschluss: Schulische Prüfungen sind gestrichen
(stp) Wie wird heuer der Lehrabschluss vonstatten gehen? Gewisse Antworten hat Bundesrat Guy Parmelin am Donnerstag geliefert. Unter seiner Leitung haben Bund, Kantone und Sozialpartner entschieden: In den Berufskenntnissen und in der Allgemeinbildung sind schulische Abschlussprüfungen gestrichen. Ins Zeugnis wandern Erfahrungsnoten sowie die Bewertung der Vertiefungsarbeit in der Allgemeinbildung. Was dies für den Kanton Luzern heisst, lesen Sie hier.

20:53 Uhr

Fast kein Verkehr am Gotthard
(stp) An Ostern gibt es traditionell viel Stau am Gotthard. Nicht so dieses Jahr: Wegen der Corona-Pandemie bleiben viele dem vom Virus gebeutelten Kanton Tessin fern. Sehen Sie den bildlichen Vergleich zum Vorjahr und ein Video über die derzeitige Verkehrslage.

19:31 Uhr

Luzerner Ärzteschaft mit Videobotschaft an Bevölkerung
(stp) Wegen der Corona-Pandemie gehen viele nicht mehr zum Arzt. Dies ist falsch, heisst es von der Luzerner Ärzteschaft. Denn: Ein Verzicht auf medizinische Behandlung kann gefährlich sein.

18:47 Uhr

Kriens verbietet Nutzung aller Schulhaus-Pausenplätze
(stp) Die Stadt Kriens sperrt aufs Osterwochenende alle Schulhausplätze. Dies geht aus einer Meldung der Behörden am Donnerstag hervor. Gemäss Mitteilung hätten sich die Probleme auf den Plätzen in den letzten Tagen verschärft und immer mehr Kinder und Jugendliche seien auf den Pausenplätzen unterwegs gewesen. Die Stadt bittet darüber hinaus die Krienser Bevölkerung, über die Ostertage vorwiegend zu Hause zu bleiben.

17:40 Uhr

Urner Regierung lehnt Verlängerung des Schuljahrs ab
(sda) Trotz Fernunterricht wegen des Coronavirus endet das Schuljahr im Kanton Uri regulär mit Beginn der Sommerferien. Der Urner Regierungsrat hält nichts von der Idee der SVP-Fraktion im Landrat, die Schulzeit auf Kosten von Ferien zu verlängern. Der Hauptgrund: Die geforderte Anpassungen der Schul- oder Ferienzeit würde dem Beschluss der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) widersprechen.

16:51 Uhr

Zuger Spitäler melden wegen der Coronakrise Kurzarbeit an 
Das Kantonsspital in Baar und die Chamer Andreas-Klinik spüren die Auswirkungen der vom Bund verordneten Massnahmen, um in der Coronakrise genügend Kapazität in den Spitälern zu haben. Hier geht's zum Artikel.

15:41 Uhr

Solidaritätsaktion für den FC Schötz
(lil) Die Coronakrise trifft auch den FC Schötz hart. So konnte die Rückrunde – eine wichtige Einnahmequelle für den FC – nicht stattfinden. Mit dem Kauf eines Solidaritätstickets im Wert von mindestens 25 Franken kann man den FC Schötz nun unterstützen. Im Gegenzug erhält man ein offizielles Eintrittsticket und einen Getränkebon, beides beim Heimspiel der Saison 2020/21 einzulösen. Weitere Informationen sowie Bankangaben sind hier zu finden.

15:30 Uhr

Überbrückungshilfe der Uni für Studierende
(lil) Studierende der Uni Luzern sollen das Semester trotz allem erfolgreich abschliessen können. Die Studierendenorganisation SOL, die ALUMNI Organisation, der Universitätsverein und die Universitätsstiftung stellen finanzielle Mittel für eine Überbrückungshilfe bereit. Die Überbrückungshilfe kommt dann zum Zug, wenn keine anderen Unterstützungsmöglichkeiten und -ansprüche wie etwa Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung bestehen.

15:10 Uhr

Ratssitzung der Stadt Luzern findet statt
(lil) Das Luzerner Stadtparlament nimmt seine Tätigkeit wieder auf. Die nächste Ratssitzung findet am 14. Mai statt. Jedoch findet sie nicht wie üblich im Rathaus, sondern im grossen Saal des Luzerner Kantonsrats statt, um die Abstandsregeln einhalten zu können.

15:03 Uhr

Neuste Zahlen aus Uri: Vier Personen hospitalisiert
(lil) Im Kanton Uri sind derzeit 72 Personen positiv getestet. Vier davon befinden sich im Spital. Bisher gibt es im Kanton Uri vier Todesfälle zu beklagen. 45 Personen gelten als geheilt.

15:00 Uhr

Lieferdienst der Kernser Bibliothek
(lil) Auch wenn die Türen der Bibliotheken geschlossen sind, muss man in Kerns nicht aufs Lesen verzichten. So geht's: Gewünschte Bücher aus dem Onlinekatalog notieren und die Wunschliste per Mail an bibliothek@kerns.ow.ch samt vollständigem Namen und Adresse senden. Per Mail kommt dann der Abholtermin. Jenen Personen, die ihr Haus nicht verlassen sollen oder dürfen, werden die Bücher nach Hause geschickt.

14:32 Uhr

Brauchen Sie Hilfe? Seien es Einkäufe, die Sie nicht mehr selber erledigen können, seien es soziale Kontakte, die Ihnen fehlen oder Konflikte, die Sie nicht selber lösen können: Wir haben eine Übersicht über Projekte und Hilfeleistungen zusammengestellt – sortiert nach Kanton.

13:12 Uhr

Aktuelle Zahlen im Kanton Luzern
(lil) Stand 9. April gibt es im Kanton Luzern 542 positiv getestete Personen. Todesfälle gibt es bisher neun zu beklagen. Stand 8. April befinden sich 62 Corona-Fälle im Spital, sechs davon auf der Intensivstation. Weitere Informationen auf der Webseite des Kantons.

11:59 Uhr

Festival Zaubersee findet nicht statt
(lil) Vom 13. bis am 17. Mai hätte an den Ufern des Vierwaldstättersees das neunte Zaubersee-Festival stattfinden sollen. Aufgrund der aktuellen Situation findet «das Liebhaberfestival für russische Kammermusik» nun aber nicht statt, wie die Veranstalter schreiben. Gekaufte Karten werden zurückerstattet.

11:33 Uhr

Engelberg warnt vor Naturgefahren und Waldbränden
(lil) Da aufgrund des Coronavirus viele Aktivitäten verboten sind, scheinen Menschen mehr in die Natur auszuweichen, als dies üblich ist, schreibt die Einwohnergemeinde Engelberg am Donnerstag. Dies sei insbesondere in der aktuellen Jahreszeit nicht unproblematisch.

Engelberg befindet sich immer noch im Winterbetrieb. Es sind noch nicht alle Wanderwege instand gestellt und nicht durchgehend signalisiert. Herumliegendes Sturmholz kann sich plötzlich bewegen, Schneebrücken können einstürzen und es besteht nach wie vor die Gefahr von Lawinen. Im Ernstfall werden die Rettungsorganisationen und das Gesunheitssystem unnötig belastet, schreibt die Gemeinde. Eigenverantwortung hat einen hohen Stellenwert: «Jetzt erst recht.»

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit wird ausserdem die Waldbrandgefahr als erheblich eingestuft. Die Bevölkerung wird aufgefordert, das Entfachen von Feuer im Wald und in Waldesnähe zu unterlassen.

11:14 Uhr

Gabenzaun in Horw
(lil) Ab dem Hohen Donnerstag organisiert die Nachbarschaftshilfe «Horw hilft gern» einen Gabenzaun auf dem Horwer Gemeindehausplatz. Erika Spring, die Initiantin des Gabenzauns, sucht weitere Helferinnen und Helfer, so beispielsweise Leute mit Autos, die am Morgen oder nach Ladenschluss in den Läden Lebensmittel abholen und zum Gabenzaun bringen oder Waren in Säckli abfüllen. Freiwillige können sich hier auf der Facebookseite melden.

Schon vor dem Mittag ist der Gabenzaun gut bestückt.

Schon vor dem Mittag ist der Gabenzaun gut bestückt.

Bild: Erika Spring
09:22 Uhr

Gemeindeversammlung von Grossdietwil abgesagt
(lil) Die Grossdietwiler Gemeindeversammlung von 27. Mai wird nicht stattfinden. Ein neues Datum steht noch nicht.

Wauwiler Gemeindeversammlung wird verschoben
(lil) Die ursprünglich am 5. Mai geplante Gemeindeversammlung von Wauwil wird verschoben. Das neue Datum ist noch nicht bekannt.

Verschobene Veranstaltungen in der Gemeinde Rain
(lil) Die Gemeindeversammlung Rain findet voraussichtlich neu am 30 Juni statt. Die Jungbürgerfeier wird auf den Herbst verschoben, das neue Datum ist noch nicht bekannt. Die Besichtigung der Heizzentrale des Schulhauses Feldmatt/Petermann wird au einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Gemeindeversammlung in Rothenburg abgesagt
(lil) Die Rothenburger Gemeindeversammlung vom 26. Mai findet nicht statt. Stattdessen wird die Gemeindeabstimmung am 21. Juni angeordnet.

Trienger Gemeindeversammlung wird verschoben
(lil) Die auf Montag, 4. Mai geplante Gemeindeversammlung von Triengen wird auf den 24. August verschoben.

09:13 Uhr

Twint an allen Aldi-Kassen der Schweiz
(lil) Ab sofort kann man an allen Aldi-Kassen der Schweiz mit dem Smartphone via die App Twint kontaktlos bezahlen. Dies teilt Aldi Suisse am Donnerstag mit.

08:30 Uhr

Applaus für die Schweiz am Ostermontag
(lil) Nach vier Wochen Teil-Lockdown sei es an der Zeit, allen Menschen nochmals mit einem Applaus zu danken, schreibt ein Bewohner aus dem Würzenbachquartier. Der Applaus findet am Ostermmontag um 19 Uhr statt und geht an alle, die einen Beitrag zur Bekämpfung dieser Pandemie leisten.

8:02 Uhr

Gemeindeversammlung in Marbach wird verschoben
(zim) Der Gemeinderat von Marbach hat entschieden die Gemeindeversammlung vom 27. Mai zu verschieben. Als neues Datum ist der Donnerstag, 25. Juni, 20.00 Uhr, im Pfarrsaal Escholzmatt vorgesehen. Andernfalls könnte über einzelne Gemeindegeschäfte auch am Sonntag, 12. Juli, zusammen mit der Wahl der Bildungskommission (wenn keine stille Wahl zustande kommt), eine Urnenabstimmung durchgeführt werden.

Die Meldungen vom Mittwoch, 8. April

22:35 Uhr

Luzerner Kulturhaus Südpol äussert sich zu ihrer Situation
(zfo) Obwohl der Lockdown und die aktuelle Krise auch den Südpol stark betrifft, machen sie das Beste aus der Situation, schreibt Radio 3fach in einem Beitrag auf Instagram. Im Video äussern sich die Verantwortlichen, inwiefern der Südpol betroffen ist und wie sie damit umgehen.

20:54 Uhr

KGL fordert weiterhin Fokus auf Kleinunternehmen und Selbständige
(zfo) Heute haben Bund und Kanton ihr weiteres Vorgehen zur Stützung der Wirtschaft bekanntgegeben. Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Luzern (KGL) stütze grundsätzlich beide Vorgehen, wie er in einer Mitteilung schreibt. Enttäuscht sei er über die nach wie vor ausstehende Regelung bezüglich der Selbständigerwerbenden und der geschäftsführenden Inhaber von Kleinunternehmen. Er weise zudem darauf hin, dass man trotz der wachsenden Probleme der Grossunternehmen und der Industrie in dieser frühen Phase den Fokus weiterhin auf die Kleinunternehmen legen müsse.

Dem KGL reiche es im Moment, dass die Regierung unmissverständlich versprochen habe, dass sie aktiv werden wird, falls Luzerner Unternehmen und Selbständige durch die Maschen der nationalen Hilfspakete fallen sollten. Dies sei besonders wichtig, weil die Luzerner Wirtschaftsstruktur in einer ersten Phase besonders stark betroffen sein könnte. Der hohe Anteil an KMU in den Bereichen Tourismus, Gastronomie, Hotellerie und Veranstaltungen könnte zu überdurchschnittlichen Umsatzeinbussen führen. Zudem weisst der Kanton im nationalen Vergleich besonderes viele KMUs auf. «Es ist deshalb damit zu rechnen, dass die Luzerner Regierung in den kommenden Monaten die Massnahmen des Bundes nachjustieren muss», so der KGL.

17:15 Uhr

300 Freiwillige beim Kantonsspital Obwalden
(map) Der Aufruf des Kantonsspitals Obwalden nach Hilfskräften in den sozialen Medien fand in der Obwaldner Bevölkerung rege Beachtung. Über 40'000 Menschen haben den Aufruf gesehen, rund 300 Freiwillige aus diversen Berufen haben sich gemeldet, um während der Coronapandemie zu helfen. Hier geht's zum Artikel.

17:08 Uhr

Stadt fordert Kanton bei Kitas zum Handeln auf
(pd) Die Folgen der Corona-Pandemie zeigen eindrücklich, wie wichtig die Angebote der familienergänzenden Kinderbetreuung sind. Auch die 37 Kitas in der Stadt Luzern befinden sich in einer ausserordentlichen Situation und unter wachsendem Druck. Es liegt in der Verantwortung von Bund, Kantonen und Gemeinden, die Kindertagesstätten aktuell im Rahmen ihrer jeweiligen Möglichkeiten zu unterstützen. Die Stadt Luzern bittet den Kanton in einem Brief, rasch zu handeln und sich aktiv dafür einzusetzen, dass die finanziellen Folgen der Pandemie auf die Institutionen der familienergänzenden Kinderbetreuung abgefedert werden. Die Stadt bietet Hand für ein solidarisches Vorgehen.

Hier geht's zur ganzen Medienmitteilung der Stadt Luzern.

Kanton Zug spricht 2,8 Millionen für Elternbeiträge
(pd) Die Zuger Regierung will verhindern, dass Zuger Kitas und Tagesfamilien aufgrund der Corona-Pandemie in eine finanzielle Notlage geraten oder gar in ihrer Existenz bedroht werden. Darum kommt der Kanton für die Elternbeiträge jener Familien auf, die ihre Kinder – um die Virusverbreitung einzudämmen – ab Mitte März nicht mehr in einer Kita bzw. Tagesfamilie betreuen liessen. Zur Verfügung stehen 2,8 Millionen Franken.

Hier geht's zur gesamten Medienmitteilung.

17:00 Uhr

Grünen Luzern verschieben Jahresversammlung
(pd) Die Grünen Kanton Luzern verschieben im Anbetracht der Coronakrise ihre Jahresversammlung auf den 20. August 2020. Präsident Maurus Frey verbleibt bis zur regulären Neuwahl des neuen Präsidiums im Amt. Dennoch halten die Grünen eine Mitgliederversammlung ab – erstmals aber im digitalen Raum. Neu verantwortet der bisherige politische Sekretär Gian Waldvogel die operativen Geschäfte der Partei als Geschäftsleiter.

16:24 Uhr

Kurzarbeit auch beim Kantonsspital Nidwalden
(sda) Das Kantonsspital Nidwalden hat Kurzarbeit beantragt. Vor allem die Operationskapazitäten hätten stark heruntergefahren werden müssen. In Obwalden klärt das Kantonsspital ab, ob wegen den tiefen Patientenzahlen Kurzarbeit beantragt werden solle. Es müsse indes zuerst noch rechtlich geklärt werden, ob das Spital als Anstalt des öffentlichen Rechts dies überhaupt tun könne, hiess es auf Anfrage.

Heute hatte bereits das Luzerner Kantonsspital Kurzarbeit angemeldet. Zuvor bereits die Kantonsspitäler Zug und Uri sowie das Spital Schwyz. Etwa weil in den Bereichen Diagnostik und Sprechstunden Arbeit wegfalle.

16:13 Uhr

Unterstützung für ältere Menschen
(jwe) Pro Senectute Luzern hat auf ihrer Website einige Massnahmen für Menschen im AHV-Alter aufgeschaltet, die zur Lebensqualität trotz physischer Distanz beitragen. Zudem wurde zusammen mit Tele 1 und der Gesundheitsförderung der Zentralschweizer Kantone ein Mitmachprogramm zur Förderung der körperlichen und mentalen Stärke lanciert. Das Programm «Aktiv zu Hause» wird täglich um 10 Uhr ausgestrahlt.

15:51 Uhr

Heute hat der Luzerner Regierungsrat zu den aktuellen Entwicklung rund um das Coronavirus informiert und hat Fragen beantwortet. Hier lesen sie mehr dazu:

15:49 Uhr

Zuger Polizei appelliert
(pd) In der ganzen Schweiz steigen die Zahlen der Coronavirus-Infektionen weiter an. Es zeigt sich aber auch, dass die angeordneten Massnahmen von Bund und Kantonen Wirkung zeigen und die Kurve der Neuinfektionen abflacht. Damit diese Entwicklung so weiterverläuft ist es ist jetzt besonders wichtig, dass die Bevölkerung auch am kommenden Osterwochenende wenn immer möglich zuhause bleibt und physischen Kontakt zu anderen Personen vermeidet. Die Zuger Polizei wird über das Wochenende präsent sein und setzt auf das Mitmachen der Bevölkerung.

Bild: Zuger Polizei
15:43 Uhr

Erfolgreiche KMU-Hilfe
(jwe) Vor 7 Tagen ging die Plattform www.jetzt-helfen.ch online. Eine Plattform für die aktive Corona-Hilfe bei KMUs. Auch dank vielen Luzernerinnen und Luzernern seien bisher Gutscheine im Wert von über 11'000 Franken verkauft worden.

14:33 Uhr

Die neusten Zahlen aus dem Kanton Uri
(pd) Der Stand der mit dem Coronavirus Infizierten im Kanton Uri beträgt 72 Personen. 5 Personen sind hospitalisiert. 42 Personen gelten als geheilt. Seit gestern sind zwei weitere Personen gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Eine Person verstarb zu Hause, die andere im Kantonsspital Uri. Somit sind bisher im Kanton Uri vier Personen an den Folgen des Coronavirus gestorben.

14:12 Uhr

Appell an Bundesrat Alain Berset
(rem) Kerem Buchs, Selbstständige und Inhaberin eines Kosmetikgeschäfts aus Luzern, richtet auf Facebook einen flammenden Appell an Bundesrat Alain Berset:

13:54 Uhr

Klare Ansage der Stadt Luzern
(lil) «Kommen Sie an Ostern nicht nach Luzern»: Die Stadt montiert jetzt auch Sitzbänke ab. Im Hinblick auf Ostern und die anschliessenden Schulferien zeigt sich der Stadtrat besorgt um das Einhalten der Corona-Vorgaben. Die Polizei wird in kommenden Tagen öfter patroullieren. Hier geht's zum ganzen Artikel. 

13:35 Uhr

Kanton Luzern blockt Sans-Papiers-Stelle
(lf) Ein Grossteil der Sans-Papiers hat keine Krankenversicherung und darf auch während der Corona-Notlage nicht zum Arzt – ausser es ist ein Notfall. Die Sans-Papiers-Stelle will das ändern, der Kanton Luzern blockt aber ab. Hier geht's zum ganzen Artikel. 

12:53 Uhr

Videobotschaft von Landesstatthalter Urban Camenzind an die Urnerinnen und Urner:

12:32 Uhr

Coronavirus: 527 Fälle im Kanton Luzern
(rem) Im Kanton Luzern sind 527 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. 62 Personen befinden sich in den Luzerner Spitälern, davon brauchen sechs Personen Intensivpflege. Neun Personen sind bisher an den Folgen des Coronavirus gestorben. 

12:14 Uhr

Luzerner Kantonsspital meldet Kurzarbeit an
(sda) Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus und um für einen Patientenansturm gewappnet zu sein, schränken Spitäler ihren Betrieb ein. Nach anderen Spitälern in der Zentralschweiz hat nun auch das Kantonsspital Luzern (Luks) Kurzarbeit für das Personal beantragt. Von den schweizweit über 22'000 nachgewiesenen Coronainfektionen entfallen auf die sechs Zentralschweizer Kantone gut 1000. Spitalbetten, die etwa zulasten von Wahleingriffen für Corona-Patienten bereitgestellt wurden, sind nicht belegt. Aufgrund der bundesrätlichen Einschränkungen, gemäss denen alle nicht dringlichen Operationen und Behandlungen untersagt sind, stehen einzelne Abteilungen derzeit praktisch still, wie das Luks am Mittwoch auf Anfrage sagte. Man habe daher für einzelne Bereiche Kurzarbeit beantragt. Zuvor hatten bereits die Kantonsspitäler Zug und Uri sowie das Spital Schwyz Kurzarbeit beantragt, weil etwa in den Bereichen Diagnostik und Sprechstunden Arbeit wegfalle.

11:43 Uhr

Zentralschweizer Wirtschaft
(mim) Zentralschweizer Industriebetriebe reagieren auf die Coronakrise: Dätwyler und Bossard führen Kurzarbeit ein, Komax streicht Dividende. Valiant hält derweil an der Dividende fest. Hier geht's zum ganzen Artikel. 

11:21 Uhr

Arbeitslosigkeit im Kanton Luzern
(avd) Wegen der Coronakrise ist die Arbeitslosenquote im Kanton Luzern im März auf 2 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum März 2019 sind 530 Personen mehr arbeitslos. Hier geht's zum ganzen Artikel. 

10:15 Uhr

Bezirk Küssnacht verfügt Sperrungen
(pd) Am letzten Wochenende zeigte sich, dass die im Zusammenhang mit der Coronakrise getroffenen Massnahmen gegen Menschenansammlungen im Bezirk Küssnacht mehrheitlich eingehalten wurden. Auf öffentlichen Anlagen trafen sich jedoch vor allem Jugendliche und Familien, was zu unerlaubten Ansammlungen führte.

Auf Empfehlung des kantonalen Führungsstabes und in Koordination mit der Kantonspolizei Schwyz werden im Bezirk Küssnacht über die Ostertage drei Parkplätze am See, zwei Strassen zu Naherholungsgebieten und öffentliche Anlagen gesperrt.

Hier geht's zur Übersicht, was gesperrt wird

09:31 Uhr

Wiesen sind keine alternativen Ausflugsziele
(pd) Das Coronavirus versetzt die Schweiz in den Ausnahmezustand. Öffentliche Plätze, Parks oder beliebte Orte zum Verweilen sind gesperrt. Die Regeln des Distanzhaltens sind klar, leider werden sie nicht von der ganzen Bevölkerung befolgt. So geschehen in den vergangenen Tagen in Kriens – große Menschenansammlungen auf Wiesen am Sonnenberg und Gabeldingen. Zahlreiche Menschen besiedelten landwirtschaftliche Nutzflächen, Zustände wie im Sommer in der Badi. 

Der Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband (LBV) appelliert an die Bevölkerung, das Grundeigentum zu respektieren. Auch auf den Bauernhöfen gelten die Regeln des BAG. Wiesen sind keine alternativen Ausflugsmöglichkeiten, das Gras wird für Tierfutterzwecke verwendet. Die Bauern in Kriens werden aufgrund des bevorstehenden, sonnigen Osterwochenendes Plakate und Absperrungen an den Wiesenrändern aufstellen, damit sich die Situation vom letzten Wochenende nicht wiederholt. Der LBV hofft nun auf die Vernunft der Bevölkerung, dass solche Maßnahmen nicht im ganzen Kanton getroffen werden müssen.

09:02 Uhr

Verein LU – Luzerner Unternehmen macht Ordnung
(pd) Die Corona-Krise trifft etliche Luzerner Firmen hart und das Ausmass auf die Wirtschaft ist zum jetzigen Zeitpunkt noch kaum abzuschätzen. In der Zwischenzeit gibt es einen ganzen Dschungel an unterschiedlichen Hilfestellungen, Angeboten und Solidaritäts-Plattformen. Um sich in der Fülle des Angebots zurechtzufinden und vor allem um gemachte Erfahrungen miteinander austauschen zu können, gibt es jetzt ein Corona-Forum für UnternehmerInnen: www.forum.luzerner-unternehmen.ch

08:45 Uhr

Nidwalden spricht Kredit für Nachschub an Schutzmaterial
(pd) Der Verbrauch von Schutzartikeln bei der Betreuung von Coronavirus-Patienten oder Risikopersonen ist hoch. Der Nidwaldner Regierungsrat hat einen Kredit bewilligt, um die Versorgung im Kanton für eine längere Dauer sicherzustellen. Hier geht's zum Artikel.

08:12 Uhr

Baugesuche Stadt Luzern
(pd) Ab Freitag, 17. April, werden die Baugesuche, die bei der Stadt Luzern eingehen, neu mit allen Gesuchsunterlagen auf der Website aufgeschaltet. Der Zugriff ist während der jeweiligen Auflagefristen ohne besondere Identifikation oder Registrierung über den Link www.bauausschreibungen.stadtluzern.ch möglich. Die elektronische Planauflage ersetzt während der Geltungsdauer der Notverordnungen des Bundesrates und des Regierungsrates die physische Planauflage im Stadthaus.

07:55 Uhr

WillisauInfo ausnahmsweise nur auf Webseite
(pd) Das WillisauInfo, das anfangs April hätte verschickt werden sollen, wird in Anbetracht der täglich ändernden Ausgangslage ausnahmsweise nur auf der Webseite der Stadt Willisau www.willisau.ch publiziert. Wer dieses in gedruckter Form haben möchte, kann dies bei den zentralen Diensten des Dienstleistungs- und Verwaltungszentrums, Tel 041 972 63 63, Mail stadtkanzlei@willisau.ch verlangen.

07:45 Uhr

Häusliche Gewalt – hier gibt's Hilfe im Kanton Luzern
(pd) Die Coronakrise und die damit verbundenen Einschränkungen im Alltagsleben sowie in der Bewegungsfreiheit können familiäre Situationen verschärfen. Dies kann zu Konflikten und Gewalt im häuslichen Bereich führen.

Wo finde ich Hilfe?
Hier gibt's alle Infos dazu in einem Merkblatt des Kantons.

07:30 Uhr

Kanton Obwalden
(pd) Polizeipräsenz:
Über die Ostertage verstärkt die Kantonspolizei ihre Präsenz. Die Kantons- und Gemeindebehörden rufen die Bevölkerung zur Zurückhaltung bei Ausflügen und Freizeitaktivitäten auf. Hier geht's zum ganzen Artikel. 

Finanzhilfen: Der Regierungsrat stellt 100 000 Franken aus dem Swisslos-Fonds zur Verfügung, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise auf den Kulturbereich abzufedern. Damit vollzieht er die Covid-Verordnung Kultur, die der Bundesrat am 20. März erlassen hat.

Hier geht's zur ganzen Medienmitteilung.pdf

Die Meldungen vom Dienstag, 7. April

17:21 Uhr

Krienser Stadtbibliothek führt Lieferdienst ein
(std) Nach den Osterferien will der Bibliotheksverband Luzern ein Ausleihangebot im gesamten Verbandsgebiet für alle Personen einführen, teilt die Stadt Kriens mit. Die Krienser Stadtbibliothek hat zur Überbrückung aber bereits gestern einen eigenen Hauslieferdienst lanciert. Dieser ist vorerst Leuten vorenthalten, die aufgrund des Coronavirus besonders gefährdet sind. Ältere Personen oder Leute mit Vorerkrankungen können Bücher, Filme und weitere Medien nach Hause bestellen, wie die Stadt Kriens in der Mitteilung schreibt.
Das Angebot funktioniere dank einer Zusammenarbeit mit der Aktion «Kriens hilft»: Die Medien werden von Freiwilligen geliefert und auch wieder abgeholt. Bestellungen werden per Telefon 041 320 66 30 oder E-Mail an stadtbibliothek@kriens.ch angenommen.

16:30 Uhr

Luzerner Gewerkschaftsbund: Coronakrise nicht verpolitisieren
(elo) In der heutige Ausgabe unserer Zeitung fordert Wirtschaftsdirektor Fabian Peter die Öffnung einzelner Läden nach dem 19. April. Wie der Luzerner Gewerkschaftsbund (LGB) am Dienstag in einer Mitteilung schreibt, will er sich klar von Peters «gefährlicher Haltung distanzieren». In der ausserordentlichen Lage sei es der Bundesrat, der über die Fortführung von Massnahmen entscheidet und nicht der Kanton Luzern. Die Corona-Krise dürfe nicht verpolitisiert werden. Im Hinblick auf Corona gäbe es im Kanton Luzern noch genügend dringende Baustellen zu bewältigen. «Bis diese gelöst sind, soll sich die Luzerner Regierung aus der Bundespolitik raushalten», so der Gewerkschaftsverbund.

15:44 Uhr

Rund 30'000 Personen im Kanton Schwyz von Kurzarbeit betroffen
(sda) Rund 30'000 Arbeitnehmende sind als Folge der Coronakrise im Kanton Schwyz von Kurzarbeit betroffen. Insgesamt stellten bislang 3200 Unternehmen Anträge für Kurzarbeit beim Amt für Arbeit. Auch die Corona-Erwerbsersatzentschädigung (CE) des Bundes findet Zuspruch.
Für die neu eingeführte Sozialleistung CE gingen bei der Ausgleichskasse bisher 2059 Anmeldungen ein, wie die Schwyzer Regierung am Dienstag anlässlich einer Medienkonferenz mitteilte. Von der Corona-Erwerbsersatzentschädigung profitieren vor allem Selbständigerwerbende, die ihren Betrieb zwangsschliessen mussten oder wegen des Veranstaltungsverbotes Aufträge verloren. 

Auch die 40 Milliarden Franken, die der Bund in Form von Kreditausfallgarantien zur Verfügung stellt, nehmen Schwyzer Unternehmen in Anspruch. Gemäss Hochrechnungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) haben 1700 Schwyzer Unternehmen Überbrückungskredite im Umfang von geschätzten 325 Millionen Franken erhalten.

15:22 Uhr

«Wenn Sie das Tessin lieben, dann bleiben Sie zuhause»
Über die Ostertage stoppt die Polizei vor dem Gotthard in Göschenen jedes Auto. Wer sich nicht auf einer zwingenden Fahrt befindet, dem wird die Umkehr empfohlen. Die wichtigsten Punkte aus der Medienkonferenz der Kantonspolizei Uri und der Kantonspolizei Tessin finden Sie zum Nachlesen im Ticker. 

14:17 Uhr

Zentralschweizer erzählen aus ihrem Corona-Alltag
(elo) Das Coronavirus betrifft die Zentralschweizer Bevölkerung. In unserer Serie lassen wir sie ihren Alltag beleuchten. Heute: Der Zuger Kindergärtner Severin Hofer mit einer einfachen, aber tollen Idee: Für die Kinder dreht er jeden Tag ein Video und stellt dieses auf YouTube hoch. Sehen Sie selbst:

13:36 Uhr

Das Luzerner Kantonal-Musikfest wird um zwei Jahre verschoben
(elo) Das Luzerner Kantonal-Musikfest, welches im Juni 2020 in Emmen hätte stattfinden sollen, wird gleich um zwei Jahre verschoben. Dies teilt der Luzerner Kantonal-Blasmusikverband am Dienstag mit. Das Kantonal-Musikfest 2022 wird vom 10. bis am 19. Juni stattfinden.

13:23 Uhr

Seegemeinden wollen keine Motorradfahrer auf ihren Strassen
(elo) Die Zentralschweizer Gemeinden Gersau, Greppen, Vitznau und Weggis rufen Motorradfahrer und Ausflügler dazu auf, über die Ostertage eine Bogen um die Gemeinden zu machen. Obwohl sämtliche Gastronomie- und Freizeitbetriebe geschlossen sind, sei man in den vergangenen Tagen vom Freizeitverkehr überrollt worden, schreiben die Gemeinden in einer Mitteilung. Der intensive Ausflugsverkehr habe nicht nur den betroffenen Gemeinden Probleme bei der Umsetzung der Verhaltensregeln des Bundesamtes für Gesundheit bereitet, so die Behörden weiter. «Die diversen Verkehrsunfälle am Wochenende haben auch die Einsatzkräfte und das ohnehin schon stark beanspruchte Gesundheitssystem zusätzlich belastet.»

11:41 Uhr

Powerwoche bietet heuer über Social Media Aktivitäten für Jugendliche
(elo) Vom 20. bis 24. April hätte die 11. Powerwoche für Jugendliche aus Ob- und Nidwalden stattfinden sollen. Aufgrund der Coronavirus-Massnahmen haben die beiden Kantone entschieden, den beliebten Anlass in eine Online-Powerwoche umzuwandeln. Vom 8. bis am 30. April werden im Internet auf www.power-woche.ch und auf der Plattform Instagram unter Powerwoche2020 wöchentlich verschiedene «Video-Challenges» aufgeschaltet. Die Aktion startet morgen Mittwoch, um 14:00 Uhr.

11:15 Uhr

Corona-Forum für Luzerner Kleinunternehmen
(elo) Der Verein «LU – Luzerner Unternehmen» hat auf seiner Website ein Corona-Forum gestartet, auf welchem sich Kleinunternehmer aus der Region austauschen und vernetzen können. 

11:04 Uhr

Ein Anagramm zur Coronakrise
(elo) Anna Isenschmid aus Emmen hat die Coronakrise als Anlass genommen, ein Anagramm zu schreiben:  

Was ist ein Anagramm?

Ein Anagramm ist ein (in der Regel sinnvolles) Wort, das durch das Umstellen der einzelnen Buchstaben eines anderen Wortes entsteht. Dabei müssen alle Buchstaben auch im neuen Wort verwendet werden. Erweitert kann auch ein Satz oder eine noch längere Textstelle anagrammiert werden.

10:50 Uhr

«Kriens hilft»
(elo) Wie in vielen Zentralschweizer Gemeinden haben sich auch in Kriens Freiwillige zusammengetan, um Menschen aus der Risikogruppe unter die Arme zu greifen. Mit einem einfachen Telefonanruf oder per Internet wird der Kontakt hergestellt. Einkäufe, Besorgungen und Botendienste, aber auch mit dem Hund nach draussen gehen oder das Entsorgen der PET-Flaschen können hier in Auftrag geben werden. Ausgerüstet mit einem offiziellen Ausweis machen sich die Freiwilligen dann auf den Weg zu den bestellenden Personen. Dazu liefert die Aktion auch Bücher und Filme nach Hause, welche Helferinnen und Helfer in der Stadtbibliothek ausleihen.

Koordiniert wird die Aktion durch die Katholische Kriens und die Stadt Kriens. Die telefonische Hotline (0 41 329 81 80) ist folgendermassen besetzt: Montag bis Freitag 09.00 - 11.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr, Samstags 10.00 - 15.00 Uhr. Mehr Informationen finden Sie auch auf der Website der Gemeinde Kriens.

09:44 Uhr

Lehrstellensuche in Zeiten von Corona: BIZ bietet Hilfe an
(elo) Die Lehrstellensuche bei den rund 3600 Jugendlichen, die die Volksschule im Sommer verlassen werden, ist in vollem Gange. Derzeit gestaltet sich dies aufgrund der ausserordentlichen Situation rund um das Coronavirus etwas anders, wie die Stadt Luzern am Dienstag in einer Mitteilung schreibt. Betroffen sind auch die Schnupperlehren. Das BIZ Luzern bietet Hilfe an.

Noch keine Lehrstelle gefunden? Hier sind alle offenen Lehrstellen mit Lehrbeginn 2020 aufgelistet.

09:32 Uhr

Obwaldner Kantonsrat sagt auch April-Sitzung ab
(sda) Der Obwaldner Kantonsrat führt am 30. April 2020 keine Sitzung durch. Wegen der Corona-Pandemie wurde bereits auf die Sitzung vom 19. März verzichtet. Die geplanten Geschäfte werden auf die Session vom 28. und 29. Mai verschoben. Die Mai-Sitzung wird wahrscheinlich nicht wie üblich im Kantonsratssaal sondern an einem alternativen Standort stattfinden, wo die Sicherheitsvorgaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) eingehalten werden können, heisst es in der Mitteilung weiter.

08:27 Uhr

Alphornvereinigung lädt zum gemeinsamen Musizieren ein
(elo) Die Alphornvereinigung Pilatus Kriens lädt alle Alphornbläser dazu ein, am Dienstag um 19 Uhr gemeinsam zu musizieren. Wie die Vereinigung auf Facebook schreibt, soll für all jene gespielt werden, welche im Kampf gegen das Coronavirus grossen Einsatz leisten.

08:18 Uhr

Luzerner Regierungsrat fordert Wiedereröffnung der Geschäfte
(elo) Der Luzerner Volkswirtschaftsdirektor Fabian Peter fordert den Bundesrat dazu auf, nach dem 19. April bestimmte Geschäfte schrittweise wieder zu öffnen – dies unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften. Peter denkt dabei etwa an Gärtnereien, aber auch Detailhändler wie Kleider- und Schuhverkäufer oder Buchhändler.

08:07 Uhr

Eritreer muss trotz Pandemie die Schweiz verlassen
(elo) Der Eritreer Seare Weldegergis hat auf sein Asylgesuch einen negativen Bescheid bekommen und sollte am 3. April eigentlich selbstständig ausreisen. Doch das ist aufgrund der Pandemie nicht möglich, es verkehren kaum mehr Flugzeuge. Wenn seine Frist am 3. April abläuft, wird er weder Einkommen noch Unterkunft haben. 

Die Meldungen vom Montag, 6. April

17:28 Uhr

Golfturnier Swiss Challenge verschoben
(sre) Die elfte Austragung des Golfturniers Swiss Challenge vom 28. bis 31. Mai 2020 wird verschoben. Die Veranstalter wollen alles daran setzen, dass die Swiss Challenge im August durchgeführt werden kann. Neues Datum für das Turnier ist vom 6. bis 9. August 2020 im schweizweit grössten Resort auf Golf Sempach.

17:08 Uhr

Die Nidwaldner applaudieren mit Glocken
Am Dienstag ertönen wieder von den Nidwaldner Balkonen und Terrassen Trychleklänge. Damit soll dem Pflegepersonal für seinen besonderen Einsatz während der Coronapandemie gedankt werden – auf Nidwaldner Art.

16:42 Uhr

Zuger Seepromenade soll zugänglich bleiben
(sre) Die Städte Zürich und Luzern haben ihre Seeufer grossräumig abgesperrt und Sitzbänke abmontiert. Die Zuger Seepromenade soll aber nicht abgeriegelt werden. Der zuständige Stadtrat Urs Raschle sagt: «Dem Stadtrat ist es wichtig, dass die Leute weiterhin alle öffentlichen Orte und Plätze besuchen können und keine Einschränkungen erdulden müssen. Das Zuger Seeufer wird daher mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht abgesperrt.» Der definitive Entscheid über eine Sperrung des Zuger Seeufers erfolgt laut Stadtrat Mitte dieser Woche.

15:35 Uhr

Mall of Switzerland bietet Corona-Test an
(sre) In der Praxis Mall of Switzerland wurde eigens ein Provisorium eingerichtet, in welchem Patientinnen und Patienten aus der Umgebung bei Vorliegen von Symptomen auf das Coronavirus getestet werden. Für die Untersuchung vor Ort ist keine Überweisung von einer Ärztin oder einem Arzt notwendig. Es wird jedoch um eine telefonische Anmeldung gebeten.

15:28 Uhr

Zweite Person stirbt in Uri an Folgen von Corona
(sre) Am Samstag, 4. April, ist im Kantonsspital Uri die zweite Person an den Folgen des Coronavirus gestorben. Dies teilt der Kantonale Führungsstab (Kafur) mit, der sich am Montag erneut zum Lagerapport getroffen hat. 67 Personen sind im Kanton Uri zurzeit infiziert, neun Personen hospitalisiert. 34 gelten mittlerweile als geheilt.

15:23 Uhr

Neuer Triage-Container beim Luzerner Kantonsspital
(sre) Der Eintritt von Patienten am Luzerner Kantonsspital wird neu organisiert: Ein Triage-Container neben dem Hauptgebäude macht es möglich, vor dem Eingang des Hauptgebäudes potentiell infektiöse COVID-19-Patienten von nicht-infektiösen Patienten zu trennen. Seit Montag, 6. April 2020 finden in diesem Provisorium eine medizinische Kurzbeurteilung (Triage) sowie die Patientenregistrierung statt. Der Triage-Container ist täglich 24 Stunden geöffnet.Dies vereinfache die Abläufe und helfe mit, das Ansteckungsrisiko klein zu halten.

Bild: PD
13:50 Uhr

Kanton Luzern verzeichnet 497 Corona-Fälle
(sre) Der Kanton Luzern hat die aktuellsten Zahlen hinsichtlich des Coronavirus veröffentlicht. Bisher sind total 497 Infizierte registriert, 19 mehr als am Sonntag. Davon sind 49 hospitalisiert, 12 befinden sich in Intensivpflege. Die letzten beiden Zahlen werden jeweils von Montag bis Freitag nachgeführt. Gestorben sind bisher 9 Menschen.

13:38 Uhr

So sieht das neue Medical Center Luzern in Nottwil aus
(sre) Ab heute stehen auf dem Areal des Schweizer Paraplegiker-Zentrums in Nottwil 220 Krankenbetten für Corona-Infizierte bereit. Die Betten werden erst im Notfall belegt – «Das hier ist wirklich eine Notlösung für ganz prekäre Krisenzeiten», betont Dominik Utiger, der Geschäftsleiter des Centers.

13:21 Uhr

Luzerner Theater zeigt Figurentheater online
(sre) Bis zum 20. April sind Gustavs Schwestern mit ihrem Stück «Konrad, das Kind aus der Konservenbüchse» online zu sehen. Das Luzerner Theater das Figurentheater, das für Kinder ab fünf Jahren geeignet ist, unter folgendem Link zugänglich gemacht: https://www.luzernertheater.ch/figurentheater

13:05 Uhr

Historisches Museum will Corona-Ausstellung aufbauen
(sre) Das Historische Museum Luzern bittet die Bevölkerung, dabei mitzuhelfen, eine Sammlung aus Objekten und Geschichten aufzubauen, welche die Corona-Zeit für zukünftige Generationen dokumentieren – «als Zeitzeugen für diese ungewöhnliche Zeit, in der wir uns befinden.» Wer an Luzern sammelt Corona teilnehmen möchte, kann Fotos einschicken an historischesmuseum@lu.ch. Alle Einsendungen sind willkommen und werden Teil einer digitalen Ausstellung auf www.historischesmuseum.lu.ch.

11:51 Uhr

Die Zuger Polizei verzeichnet am Wochenende 40 Bussen und 2 Anzeigen: 

11:41 Uhr

Kanton Obwalden schafft zusätzliche Behandlungsplätze im Kurhaus
(sre) Um das Kantonsspital Obwalden in einer möglichen Krisensituation zu entlasten, sind im Nebengebäude des Kurhauses in Wilen (Gemeinde Sarnen) 36 zusätzliche Spitalbetten für Corona-Patienten eingerichtet worden. Die Inbetriebnahme der Betten im Kurhaus erfolgt am Montag, dem 6. April. Komplexere COVID-19-Fälle werden weiterhin im Kantonsspital behandelt. «Die zusätzlichen Betten im Kurhaus sind für uns allerdings eine wichtige Entlastung», hält der Spitaldirektor Andreas Gattiker fest.

11:35 Uhr

Luzerner Kantonsratspräsident appelliert an Bevölkerung
(sre) «Bleiben Sie zuhause!» Das fordert Kantonsratspräsident Josef Wyss von den Luzernern. Je disziplinierter und souveräner man jetzt sei, desto rascher könne man in den Normalzustand zurückkehren. «Die Krise eint – und diese Krise macht uns alle stark. Mein Osterwunsch heisst deshalb: Durchhalten, durchhalten und nochmals durchhalten! Auch wenn die freien Tage und das schöne Wetter locken, halten wir uns mit Überzeugung an die Vorgaben.»

10:45 Uhr

Coronakrise beschleunigt digitale Entwicklung
(sre) «Die Krise wird ein riesiger Treiber sein für die digitale Transformation», ist Stefan Metzger, Leiter der neu geschaffenen Dienstabteilung Digitales der Stadt Luzern, überzeugt. «Wir überspringen dadurch etwa die Entwicklung von zwei bis drei Jahren.» Die Digitalisierung sei nun nicht mehr bloss ein Trendthema, sondern eine absolute Notwendigkeit.

10:06 Uhr

Erfreuliche Ergebnisse bei Kontrollen von Industriebetrieben
(sre) Die Kantonale Industrie- und Gewerbeaufsicht (KIGA) von WAS wira Luzern hat letzte Woche weitere Kontrollen von Industriebetrieben vorgenommen. Bei den bisherigen Kontrollen sind 13 Industriebetriebe mit total rund 1920 Mitarbeitenden kontrolliert worden. Alle Betriebe hielten die Massnahmen der COVID-19-Verordnung 2 «gut bis vorbildlich» ein. Kleinere Massnahmen seien vor Ort angeordnet und sogleich umgesetzt worden. Es musste keine Betriebsschliessung verfügt werden. Weitere Kontrollen würden laufend durchgeführt.

09:09 Uhr

Unmut bei angehenden Pflegekräften
(sre) Über 400 angehende Pflegefachpersonen, deren Unterricht nun ausfällt, stehen derzeit in Luzerner Spitälern im Einsatz. Sie arbeiten unter anderem auf den Isolierungsstationen. Hier engagieren sie sich Seite an Seite mit anderen Fage-Mitarbeitern, leisten im Vollpensum dieselbe Arbeit. Während letztere jedoch das reguläre Salär erhalten, werden die angehenden Pflegefachpersonen nur mit einem Praktikumslohn  entschädigt.

08:32 Uhr

Sexarbeiterinnen wegen Corona in Not
(sre) Für Sexarbeiterinnen gibt es wegen der Coronakrise nichts mehr zu tun. Einige von ihnen reisten in ihre Heimat, anderen fehlt das Geld dazu, und sie harren deshalb aus. Die Luzerner Polizei stellt praktisch keine Personen mehr am Strassenstrich fest. Die aktuellen Massnahmen treffen die Sexarbeiterinnen stark. «Die Frauen haben von einem Tag auf den andern ihre Arbeit und damit ihre Existenzgrundlage verloren», erklärt Birgitte Snefstrup vom Verein Lisa. Mehrheitlich sind es Migratinnen, den meisten fehle es an einem Arbeitsvertrag, sie haben keinen Arbeitnehmerschutz.

08:08 Uhr

Wanderung zur Sonnenberg-Kapelle in Seelisberg fällt dieses Jahr ins Wasser
(sre) Am Freitag hätten sich zum siebten Mal Wanderer aus Uri, Nidwalden und Schwyz auf die Karfreitags-Sternwanderung zur Marienkapelle Sonnenberg in Seelisberg aufgemacht. Die traditionelle Sternwanderung kann wegen des Coronavirus nicht durchgeführt werden. Auch eine Verschiebung ist nicht möglich.

07:42 Uhr

Coronavirus kurbelt Obwaldner Müesli- und Pastaproduktion an
(rem) Bei der Sachsler Bio-Familia und auch der Kernser Pasta Röthlin läuft der Betrieb auf Hochtouren. Die Freude hält sich jedoch in Grenzen. Mehr dazu lesen Sie hier

Produktion bei der Bio-Familia in Sachseln.

Produktion bei der Bio-Familia in Sachseln.

Bild: PD
07:25 Uhr

Zuger Senioren tun Gutes, wenn andere ihnen helfen dürfen
(rem) Bei der Kiss-Genossenschaft Zug haben sich viele Freiwillige gemeldet. Nun liegt es an den Senioren, die Hilfe auch anzunehmen, sagt Tabea Zimmermann Gibson, Präsidentin der Kiss-Genossenschaft Zug. Das ganze Interview lesen Sie hier

Die letzten Meldungen vom 5. April

19:39 Uhr

Luzerner Polizei ist insgesamt zufrieden mit dem Verhalten der Leute
(sre) Am Samstag habe die Luzerner Polizei rund 100 Ordnungsbussen à 100 Franken verteilt. Die Polizei ist mit dem Verhalten der Leute am Wochenende grundsätzlich zufrieden. «Wir haben festgestellt, dass sich viele Leute draussen aufhielten», sagt Polizeisprecher Christian Bertschi. «Aber die meisten haben sich an die Vorgaben gehalten.» Die Polizei habe im ganzen Kanton zusätzliche Patrouillen eingesetzt, weshalb mehr Polizisten unterwegs waren als an anderen Wochenenden.

Menschen geniessen das Wetter bei der Ufschötti.

Menschen geniessen das Wetter bei der Ufschötti. 

Bild: Patrick Hürlimann (Luzern, 5. April 2020)
17:18 Uhr

Der Kanton Luzern verzeichnet 478 Corona-Fälle
(sre) Der Kanton Luzern hat die aktuellsten Zahlen hinsichtlich des Coronavirus veröffentlicht. Bisher sind total 478 Infizierte registriert, neun mehr als am Samstag. Davon sind 49 hospitalisiert, 12 befinden sich in Intensivpflege. Die letzten beiden Zahlen werden jeweils von Montag bis Freitag nachgeführt. Gestorben sind bisher 9 Menschen.

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