Zentralschweizer Corona-News vom 22. März

Das Corona-Virus beschäftigt derzeit die ganze Welt und somit auch die Zentralschweiz. Der Überblick zum sogenannten Sars-CoV-2-Virus im Zentralschweizer Live-Ticker.

Hören
Drucken
Teilen

Das Wichtigste in Kürze: 

  • Die Infoline des Bundes: 058 463 00 00, Hotline Kanton Luzern 041 939 20 70 (Betriebszeiten: täglich 8-12 Uhr und 13.30-17 Uhr).
  • Nachbarschaftshilfe: Wir haben eine Übersicht von Projekten.
  • #hilfdimresti – die Takeaway-Übersicht der Zentralschweiz

Die neusten Meldungen vom Sonntag, 22. März

22:30 Uhr

(stp) Wir bedanken uns herzlich fürs Mitlesen – morgen erscheint ein neuer Corona-Ticker, in welchen wir alle Zentralschweizer Nachrichten rund um die Pandemie einfliessen lassen werden.

Wir wünschen einen schönen Abend und viel Gesundheit!

21:30 Uhr

Raphael Diaz: «Es tut mir sehr leid für unsere Fans»
(stp) Raphael Diaz ist Captain und Leitwolf der Schweizer Nationalmannschaft. Der 34-jährige Zuger und WM-Silberheld von 2018 äussert sich zur Absage der Heim-WM.

20:05 Uhr

Humorvoller Appell ans Händewaschen un Zuhause-Bleiben
(stp) Der Luzerner Komiker Roger Wicki fordert die Menschen mit einer Parodie der legendären Wutrede von Giovanni Trapattoni dazu auf, die Hände zu waschen und Zuhause zu bleiben. Hier erklärt Wicki, wie es dazu kam.

18:51 Uhr

769 studierende Fachkräfte ab 30. März in der Praxis
(stp) In Zeiten der Corona-Pandemie steht das Gesundheitssystem unter einer grossen Belastung. Um die Ausbreitung der Krankheit möglichst einzudämmen, hat das Bildungszentrum Gesundheit Zentralschweiz (Xund) reagiert. Gemäss einer Mitteilung der Organisation am Sonntagabend stellt Xund ab dem 30. März «Studierende, Lernende und Mitarbeitende als Fachkräfte zur Bewältigung der Corona-Krise» zur Verfügung. Es handle sich insgesamt um 769 Personen, die in den Zentralschweizer Spitälern, Spitex-Organisationen sowie Alters- und Pflegezentren anpacken wollen.

17:25 Uhr

Gemeinde Dierikon koordiniert Nachbarschaftshilfe
(stp) Auch Dierikon stellt wie viele andere Dörfer und Städte ein Hilfsangebot zur Verfügung. Dies geht von der Internet-Seite der Gemeinde hervor. Wer nämlich Hilfe beim Einkaufen oder einen Fahrdienst benötige oder Unterstützung für Risikogruppen anbieten möchte, könne sich bei der Gemeindeverwaltung Dierikon (041 455 53 10) oder per Mail (gemeinde@dierikon.ch) melden.

17:03 Uhr

Ehemaliger EVZ-Torhüter Lars Weibel: «Der Sport rückt ins zweite Glied»
(sda) Bei Nationalmannschaftsdirektor Lars Weibel herrscht nach der Absage der WM in Zürich und Lausanne eine gewisse Leere. Der ehemalige Torhüter des EVZ hofft aber, dass das Turnier im kommenden Jahr in der Schweiz stattfinden wird. Zwar war die WM-Absage aufgrund der aktuellen Lage die logische Konsequenz, «wenn du dann aber die Gewissheit hast, ist das schon sehr ernüchternd», sagte Weibel. Es sei das gleiche Gefühl, wie wenn man unerwartet früh aus den Playoffs ausscheide. «Es ist eine gewisse Leere da. Wir arbeiteten lange darauf hin, träumten von dieser Heim-WM, hatten unsere Ziele. Aber es ist gut, haben wir nun Klarheit.»

15:35 Uhr

Betty Bossi stellt alle Kochbücher online zur Verfügung
(stp) Die Corona-Krise stellt die Haushalte vor Herausforderungen, der Alltag der Kinder muss ohne Schule neu strukturiert werden. Betty Bossi stellt daher alle Kochbücher online kostenlos zur Verfügung. Besonders die Kleinsten dürften von der Initiative des Traditionsunternehmens profitieren: Bei den Rezepten handelt es sich oft um Kinderrezepte.

13:40 Uhr
Gesundheitsdirektor Guido Graf

Gesundheitsdirektor Guido Graf

Bild: Pius Amrein

Luzerner Gesundheitsdirektor Guido Graf plädiert für schärfere Massnahmen
(jus) Am Freitag hat der Bund beschlossen, vorerst keine Ausgangssperre zu verhängen. Stattdessen setzt die Regierung auf Eigenverantwortung und darauf, dass die Bürger die Massnahmen verstehen und dann auch umsetzen. Im Sonntagsblick lässt sich der Luzerner Gesundheitsdirektor Guido Graf dazu wie folgt zitieren: «Die am Freitag beschlossenen Einschränkungen genügen nicht.» Er gehe davon aus, dass der Bundesrat nicht um eine Ausgangssperre herumkomme. Würde diese in Kraft treten, wären – wie in Frankreich, Spanien oder Italien – Einkaufen, Arbeiten und Arztbesuche die einzigen Gründe, um das Haus zu verlassen.

12:16 Uhr

Häusliche Gewalt als Folge der Corona-Krise
(jus) Das Frauen*streik Komitee Luzern macht in einer Mitteilung auf die häusliche Gewalt und existierende Anlaufstellen aufmerksam. Erfahrungen in Italien und China würden zeigen, dass in Zeiten des Corona-Virus vermehrt mit Fällen häuslicher Gewalt und des Missbrauchs in Familien gerechnet werden müsse. Für viele Frauen und Kinder, die Gewalt ausgesetzt sind, würden die Massnahmen der sozialen Isolation bedeuten, dass sich ihre Situation massiv verschlechtere, heisst es in der Mitteilung weiter. Das Komitee bittet die zuständigen Stellen darum, in dieser Zeit genau hinzuschauen und Personen die nötige Unterstützung zu bieten. 

Als Anlaufstellen für Opfer häuslicher Gewalt stehen die Opferberatung (Tel. 041 228 74 00), das Haus Hagar (041 375 20 30), das Frauenhaus Luzern (041 360 70 00) und die Polizei (117) zur Verfügung.

11:40 Uhr

Konzert der Stadtmusik Luzern auf Youtube
(jus) Unter dem Slogan #cultureathome bringt das Blasorchester der Stadtmusik Luzern Musik ins Wohnzimmer. Heute Abend um 20:00 Uhr gibt es Teile der Carmen Symphony von Georges Bizet / José Serebrier zu hören. Das Konzert wird auf Youtube gestreamt.

10:54 Uhr

Tagen Stände- und Nationalrat bald in Luzern?
FDP-Ständerat Damian Müller will den Parlamentsbetrieb so rasch wie möglich wieder aufnehmen und schlägt als Standort die Messe Luzern vor. In seinem Schreiben an den Generalsekretär der Bundesversammlung betont Müller, dass die Hallen 1, 2 und 4 so aufgeteilt werden könnten, dass beide Räte mit dem erforderlichen Sicherheitsabstand tagen könnten, so Müller. Und weiter:

«Luzern liegt zudem geografisch ausgezeichnet und ist für alle Volksvertreterinnen und Volksvertreter gut zu erreichen.»
10:25 Uhr

Wie Zentralschweizer in Zeiten des Corona-Virus leben
Das Corona-Virus betrifft die Zentralschweizer Bevölkerung. In unserer neuen Serien lassen wir sie ihren Alltag beleuchten. Den Anfang machen eine Luzerner Musikerin und ein Student der Sozialen Arbeit.

Kennen Sie eine Person, die sich in Zeiten in Corona-Zeiten besonders engagiert? Oder möchten Sie aus Ihrem Alltag erzählen? Inputs nehmen wir unter online@luzernerzeitung.ch gerne entgegen.

09:07 Uhr

Die Reise von Redaktorin Roseline Troxler durch Südamerika endet auf den Galápagosinseln abrupt. Lesen Sie hier die Geschichte über eine Flucht aus Ecuador mit einem guten Ende.

Der Flugverkehr steht still: Unsere Redaktorin erwischte den letzten Flieger aus Ecuador.

Der Flugverkehr steht still: Unsere Redaktorin erwischte den letzten Flieger aus Ecuador.

Bild: Roseline Troxler
07:41 Uhr

Kirchen streamen Gottesdienste
In der Seelsorge werden wegen der Corona-Krise neue Wege begangen – unter anderem in Ruswil. Christof Hiller, Seelsorger der Pfarrei St. Mauritius, erzählt, wie es sich angefühlt hat, einen Gottesdienst vor leeren Kirchbänken zu halten.

Welche Kirchen in der Zentralschweiz bieten sonst noch Livestreams an? Hier geht es zur Übersicht.

Die letzten Meldungen vom Samstag, 21. März

19:38 Uhr

KSOW sucht Hilfskräfte als Vorbereitung für Corona-Welle
(sre) Das Kantonsspital Obwalden sucht, als Vorbereitung auf die Corona-Welle, flexible Hilfskräfte jeglicher Art, um einen Personalpool aufzubauen. Mitarbeiter des Personalpools würden bei Bedarf für Einsätze angefragt und mit einem pauschalen Stundensatz entlöhnt. Mehr Informationen gibt's hier: https://ksow.ch/de/hilfskraefte-gesucht.php

18:20Uhr

Erster Todesfall durch Coronavirus im Kanton Luzern
(sre) Im Kanton Luzern gibt es den ersten Todesfall im Zusammenhang mit einer am neuen Coronavirus erkrankten Person zu beklagen. Es handelt sich um einen 55-jährigen Mann aus der Agglomeration Luzern, der an einer Vorerkrankung litt. Aufgrund der bislang bekannten Informationen ist unklar, ob die Person aufgrund ihrer COVID-19-Erkrankung verstarb oder ob eine andere Ursache zum Ableben führte. Eine Autopsie wird darüber Aufschluss geben.

18:03 Uhr

12 Corona-Infizierte im Kanton Uri
(sre) Der Kanton Uri verzeichnet mittlerweile 12 Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Nachdem der Bund die Ausgangssperre für Senioren des Kantons unterbunden hat, appelliert der kantonale Führungsstab nun an die über 65-Jährigen. Diese müssten mit korrektem Verhalten wesentlich dazu beitragen, die ältere Bevölkerung zu schützen.

Mehr zum Thema

Zentralschweizer Corona-News vom 19. März

Das Corona-Virus hält derzeit die ganze Welt und somit auch die Zentralschweiz in Atem. Der Überblick zum sogenannten Sars-CoV-2-Virus im Zentralschweizer Live-Ticker.

Zentralschweizer Coronanews vom 18. März

Das Corona-Virus hält derzeit die ganze Welt und somit auch die Zentralschweiz in Atem. Der Überblick zum sogenannten Sars-CoV-2-Virus im Zentralschweizer Live-Ticker.