ZENTRALSCHWEIZER DISTANZMARSCH: 786 Wanderer mit langem Atem

Aus der ganzen Schweiz kamen Sportler nach Schenkon, um bis zu zwölf Stunden zu marschieren. Es werden alle Jahre weniger.

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Eine Gruppe kurz vor Sempach. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Eine Gruppe kurz vor Sempach. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Am Samstag: ein traumhafter Wandertag. Doch für einmal zog es Hunderte von Bewegungsfans nicht in die Berge, sondern ins Mittelland. Rund um den Sempachersee fand der 50. Zentralschweizer Distanzmarsch statt. Von zwei Uhr nachmittags bis spätestens um zwei Uhr morgens marschierten 786 Militärs und Zivilpersonen von einem Posten zum nächsten. Start und Ziel waren in Schenkon.

Der Distanzmarsch wird jedes Jahr von der Sektion Zentralschweiz des Schweizerischen Verbandes Mechanisierter und Leichter Truppen organisiert. «Er ist primär ein Kameradentreff», sagt OK-Präsident Erwin Kunz. «Die meisten Teilnehmer marschieren daher auch nur das vorgegebene Minimum an Kilometern und trinken lieber mal etwas mit Kollegen in der Beiz.»

Nur ein harter Kern von rund 50 Personen sei jeweils bis zum Ende um zwei Uhr morgens unterwegs und lege dabei bis zu 100 Kilometer zurück, sagt Kunz.

Mirjam Gast

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.