«ZERO RACE»: Elektromobile zeigen sich vor Weltumrundung

Mit Strom aus Sonne und Wind fahren die «Zero-Race»-Teilnehmer in 80 Tagen um die Welt. Kurz vor dem Start präsentierten sie ihre schnellen Fahrzeuge auf dem Luzerner Bahnhofplatz.

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Louis Palmer (rechts) im Gespräch mit Tobias Wülser, einem der Fahrer des Schweizer Teams. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Louis Palmer (rechts) im Gespräch mit Tobias Wülser, einem der Fahrer des Schweizer Teams. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Drei Fahrzeuge aus der Schweiz, Südkorea und Deutschland waren am Sonntagnachmittag vor dem Luzerner Bahnhofplatz zu bestaunen - Solarzellen suchte man allerdings vergebens. «Was wir hier sehen, ist die Zukunft der Elektromobilität», sagte der Adligenswiler Louis Palmer, Initiant des Projekts «Zero Race». Solarzellen direkt an den Fahrzeugen anzubringen, sei nicht mehr zeitgemäss. Den Elektromobilen, die auf optimale Aerodynamik getrimmt sind, kämen die Zellen in den Weg.

Trotzdem werden die Fahrzeuge des Rennens mit erneuerbarer Energie betrieben - die zuvor ins Netz gespiesen wurde. Das Australische Team bezieht Windenergie, die anderen Solarenergie. So auch das Schweizer Fahrzeug, das seinen Solarstrom vom Hauptsponsor Oerlikon Solar bezieht.

Start zur Weltumrundung in Genf
Nach ihrem Auftritt in Luzern starteten die Elektromobile den Prolog in Meiringen. Am Montag startet in Genf die erste Etappe der 30'000-Kilometer-Reise. Von dort geht es über Berlin und Moskau nach Schanghai, danach von Vancouver über Los Angeles nach Cancun und schliesslich von Lissabon wieder nach Genf. Die Elektromobile erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometern pro Stunde.

flj/bac.

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie am 15. August in der «Neuen Luzerner Zeitung».