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ZIEGEN: Die Bestände bleiben stabil

Die Zahlen des Bundesamtes für Statistik zeigen: Während 2010 in der Schweiz 86 987 Ziegen gehalten wurden, waren es vier Jahre später 87 817 Tiere. Das entspricht einer Zunahme von knapp 1 Prozent. Im Kanton Luzern kam es im Zeitraum zwischen 2010 und 2014 sogar zu einer Abnahme. Der Bestand ging von 4525 auf 4443 Ziegen zurück. Einen massiven Einbruch gab es 2015. Gemäss offizieller Statistik sank der gesamtschweizerische Bestand auf 74 269 Tiere. Im Kanton Luzern lebten noch 3954 Geissen. Diese signifikante Abnahme ist auf den Wechsel des Stichtages zurückzuführen. Das heisst, bis im Jahr 2014 galt für die Bestandesaufnahme von Ziegen der 1. Mai als Stichtag. Seit letztem Jahr ist es aber der 1. Januar. Nun ist es so, dass die Ziegen im Frühling ihre Jungtiere zur Welt bringen. Diese Gitzi aber treffen in ihrem kurzen Leben bald einmal auf den Metzger und enden als Osterbraten in den Backöfen. Folglich tauchen diese Tiere dann auch nicht mehr in der Statistik auf, für die – wie erwähnt – der 1. Januar seit neuerem als Stichtag gilt.

Ursula Herren, Geschäftsführerin des Schweizerischen Ziegenzuchtverbandes, geht für die nächsten Jahre von einer leichten Zunahme der Ziegenpopulation in der Schweiz aus. Sie sagt aber auch: «Die Bäume werden nicht in den Himmel wachsen.» (eer)

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