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ZIVILSCHUTZ: 2012: ZSOpilatus leistete doppelte Arbeit

Die ZSOpilatus, die Zivilschutzorganisation der Gemeinden Luzern, Kriens und Horw leistete im vergangenen Jahr über 5‘000 Diensttage. Aussergewöhnlich war unter anderem der Betreuungseinsatz in der provisorischen Asylunterkunft Eichhof.
Die ZSOpilatus während einer Übung im Jahr 2011. (Bild: Katrin Haunreiter / Neue LZ)

Die ZSOpilatus während einer Übung im Jahr 2011. (Bild: Katrin Haunreiter / Neue LZ)

Das vergangene Jahr war für die ZSOpilatus, die Zivilschutzorganisation der Gemeinden Luzern, Kriens und Horw, ein intensives und aussergewöhnliches Jahr. Während mehr als sechs Monaten unterstützte der Betreuungsdienst der ZSOpilatus die Caritas rund um die Uhr in der provisorischen Asylunterkunft Eichhof im Dauereinsatz. Mit einer Vorbereitungszeit von nur drei Wochen war die Herausforderung hoch. Umso erfreulicher sei es, dass der Langzeiteinsatz mit fast 2‘000 Diensttagen ohne nennenswerte Zwischenfälle verlief und die Arbeit der Betreuungsformationen durchwegs anerkennend erwähnt wurde.

Deutliche Steigerung der Diensttage

Der Zivilschutz ist eine Nothilfeorganisation. Diesem Anspruch hat er zu genügen, und es ist Aufgabe dieser Nothilfeorganisation, auf unerwartete Ereignisse reagieren zu können, ohne dass dadurch der Normalbetrieb übermässig eingeschränkt wird. Als Folge daraus wurden im vergangenen Jahr deutlich über 5‘000 Diensttage geleistet, nahezu doppelt so viele wie ursprünglich vorgesehen.

Arbeiten im Umfang von 23 Personenjahren

Die Milizformationen der ZSOpilatus führten im vergangen Jahr für die Gemeinden Horw, Kriens und Luzern Arbeiten aus, die 23 Personenjahre umfassen. Nebst dem Einsatz in der Asylunterkunft waren das überwiegend Dienstleistungen zur Pflege von Wald und Landschaft, für Wartung und Unterhalt von Schutzanlagen der Gemeinden, zur Unterstützung in Betagtenzentren sowie der kommunalen Führungsorgane und des Kulturgüterschutzes.

Pioniere der ZSOpilatus standen im Einsatz, um das Wanderwegnetz über dem Renggloch instand zu stellen, sie bauten eine Brücke für die Ausstellung zum Jubiläum der «Wärchbrogg», und sie unterstützten den Kulturgüterschutz (KGS) bei den Umzugs- und Dokumentationsarbeiten für das Verkehrshaus. Der KGS konnte mit dem Einsatz für das Verkehrshaus der Schweiz einen aussergewöhnlichen Auftrag übernehmen. Mehrere Wochen half er mit, das Aussenlager des Verkehrshauses von Brunnen nach Rain zu verlegen. Dabei wurden auch die Dokumentationen der Sammlungen überprüft und ergänzt. Dieser Einsatz wird im Jahr 2013 fortgeführt.

pd/shä

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