«ZONE 5»: Die Zukunft des FCL-Fanlokals ist ungewiss

Das FCL-Fanlokal Zone 5 erhält nach dem ersten Betriebsjahr Lob von allen Seiten. Doch Sparübungen der Stadt Luzern trüben die Freude.

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Betreiber der «Zone 5» (von Links): Christian Wandeler, Stephan Simmen, Albi Fäh und Martin Oehen. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Betreiber der «Zone 5» (von Links): Christian Wandeler, Stephan Simmen, Albi Fäh und Martin Oehen. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

«An Wochenenden und Spieltagen des FCL kommen jeweils 60 bis 100 Leute», freut sich Martin Oehen. Der 31-Jährige gehört zur achtköpfigen Betreibergruppe des vor einem Jahr eröffneten FCL-Fanlokals Zone 5 am Bundesplatz. Sie alle arbeiten dort ehrenamtlich.

Die Bar wurde 2007 realisiert. Die Betreibergruppe wirtschaftet unabhängig von der Fanarbeit und zahlt zum Beispiel Miete. Der Gewinn wird ins Lokal investiert oder geht in die Kasse der Fanorganisation United Supporters Luzern.

Doch die Aussicht für das Lokal ist ungewiss. Die Finanzierung des Fanprojekts ist nur bis Mitte nächsten Jahres gesichert. Die Kosten des Fanprojekts teilen sich die Stadt Luzern, der Kanton sowie der FC Luzern mit je 65'000 Franken. Ab nächstem Jahr ist der Kanton für die Sicherheit bei Fussballspielen zuständig. Die Stadt Luzern wird dann noch 20'000 Franken pro Jahr zahlen.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.